Hilfreiche Tipps für die kalte Jahreszeit
Was schützt das Kindergesicht vor Kälte?
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Schon gewusst?
Kinderhaut ist bis zu fünfmal dünner als die von Erwachsenen
Im Winter setzt die kalte Luft das Gesicht von Kindern besonderen Belastungen aus. Die niedrigen Temperaturen greifen den natürlichen schützenden Fettfilm der Haut, den sogenannten Hydro-Lipid-Film, an. Um die Haut vor diesen Einflüssen zu schützen, sind spezielle Cremes oder Salben hilfreich. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Produkten – aber wie wählt man das richtige aus? Gibt es besondere Pflegemaßnahmen für Kinder im Winter? Wir erklären, was die Haut deines Kindes tatsächlich vor der Kälte schützt.
Braucht die Haut meines Kindes im Winter besondere Pflege?
In den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt ist das Unterhautfettgewebe von Babys noch nicht vollständig entwickelt. Das bedeutet, dass sie schneller frieren. Außerdem ist die zarte Babyhaut deutlich empfindlicher und bis zu fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen, da die natürliche Hautbarriere noch nicht ausgereift ist. Zum Beispiel produziert Kinderhaut weniger Fett. In der kalten Jahreszeit führt dies dazu, dass die Haut von Säuglingen und Kleinkindern besonders schnell austrocknet – vor allem durch die eisigen Außentemperaturen und die trockene Heizungsluft. Daher gilt im Winter: Cremen, cremen, cremen! Cremes mit hohem Fettanteil sind besonders gut für Säuglinge und Kleinkinder geeignet.
Wie kann ich das Gesicht meines Kindes vor Kälte schützen?
Die beste Schutzmaßnahme für die Haut Ihres Kindes ist eine dicke, fettige Creme. Hier bieten sich Wind- und Wettercremes mit hohem Fettanteil an. Häufig enthalten diese Cremes Mandelöl oder Sonnenblumenöl. Durch den hohen Fettgehalt bleibt die Creme auch bei eisigen Temperaturen geschmeidig und schützt die Haut zuverlässig. Die dicke Fettschicht wirkt wie ein Frostschutz.
Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Kältebalsam oder Kälteschutzcremes, die meistens aus Fett und Öl bestehen – manchmal wird auch Bienenwachs hinzugefügt.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass Kältecremes tatsächlich vor Kälte schützen und nicht nur einen kühlenden Effekt haben. Prüfen Sie genau, was auf der Verpackung steht!
Sobald Sie wieder drinnen sind, können Sie auch eine feuchtigkeitsspendende Lotion verwenden, um die Haut Ihres Kindes mit Feuchtigkeit zu versorgen. Für draußen sind jedoch nur fettbasierte Pflegeprodukte geeignet.
Hinweis: Wenn Ihr Kind zu fettiger Haut neigt, sollten Sie du fettige Cremes nur sparsam verwenden, um eine Überfettung zu vermeiden. Zu viel Fett kann die Balance des Hydro-Lipid-Films stören und zu Hautirritationen führen.
Was hilft bei trockenen, rissigen Lippen?
Bei spröden Lippen ist reichhaltige, fettige Pflege am effektivsten. Lippenbalsam oder Pflegestifte mit pflanzlichen Wachsen und Ölen beugen rissigen Lippen vor. Wenn die Lippen bereits trocken und rissig sind, sollten Sie sie regelmäßig mit fetthaltigen Produkten pflegen, bis sie wieder weich und geschmeidig sind. Dies gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene.
Tipp: Vermeiden Sie es, trockene Lippen mit der Zunge zu befeuchten – das macht sie nur noch trockener.
DOs:
- Wind- und Wettercremes
- Hoher Fettanteil
- Keine künstlichen Zusatzstoffe
DON’Ts:
- Cremes mit hohem Wasseranteil (diese können austrocknen und leiten Kälte direkt an die Haut weiter)
- Cremes mit scharfen Düften oder anderen reizenden Zusatzstoffen
- Wie pflege ich die Haut meines Kindes im Winter bei Neurodermitis?
Bei Neurodermitis oder sehr empfindlicher Haut ist es wichtig, eine möglichst neutrale Hautpflege zu wählen. Achten Sie darauf, dass die Creme wenig Zusatzstoffe wie Duftstoffe oder Konservierungsstoffe enthält, da diese die ohnehin empfindliche Haut weiter reizen können.
Einige Inhaltsstoffe können jedoch hilfreich sein: Ringelblumen (Calendula) haben eine entzündungshemmende Wirkung und können bei gereizter Haut beruhigend wirken. Auch Ölzusätze in Bädern können die Haut lindern, solange das Kind nicht zu lange oder zu heiß badet – dies könnte die Haut sonst zusätzlich austrocknen.
Generell ist es bei trockener, gereizter Haut und bei Neurodermitis wichtig, die Haut regelmäßig und ausreichend zu pflegen.
Sollten dennoch Hautprobleme auftreten – etwa ungewöhnliche Rötungen, Juckreiz oder Veränderungen – kann es hilfreich sein, dermatologischen Rat einzuholen. Einen Termin beim Hautarzt zu bekommen, ist allerdings oft mit langen Wartezeiten verbunden. Dafür bieten wir, die BKK Akzo Nobel, unseren Versicherten eine bequeme und kostenlose Alternative - eine Hautarzt-App. Einfach drei Fotos der betroffenen Hautstelle hochladen und den Fragebogen beantworten. Die Diagnose erfolgt dabei durch Fachärztinnen und Fachärzte – ganz ohne Wartezeit innerhalb von max. 24 Stunden. Inbegriffen sind Diagnose, Therapieempfehlung und ein Rezept.
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