Polizeibericht
Main-Spessart | Callcenterbetrug - Unbekannter erbeutet Bargeld, Verkehrskontrollen
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Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken vom 08.05.2026 aus dem Bereich Main-Spessart
Callcenterbetrug - Unbekannter erbeutet Bargeld - Wer kann Hinweise geben?
MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Telefonbetrüger haben am Donnerstagnachmittag eine Seniorin mit einer gängigen Masche dazu gebracht Bargeld zu übergeben. Der Beuteschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Donnerstagnachmittag riefen die geschickt agierenden Täter bei der Seniorin an und berichteten von einem angeblichen schweren Verkehrsunfall eines Angehörigen. Im weiteren Verlauf hat die Dame gegen 14:45 Uhr einem Unbekannten Bargeld im Bereich der Karbacher Straße übergeben. Anschließend flüchtete der Abholer in unbekannte Richtung.
Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:
• männlich
• 175 cm
• 35 Jahre
• nach hinten gekämmte Haare
• trug schwarze Jacke
• führte Tatbeute in auffälliger Geschenktüte mit Blumenmuster mit sich
Die Kriminalpolizei Würzburg hat nach Bekanntwerden des Geschehens die Ermittlungen aufgenommen.
Wer den Abholer möglicherweise beobachtet hat oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Identifizierung des Unbekannten beitragen könnten, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen. Auch Hinweise auf ein mögliches Fluchtfahrzeug sind für die Ermittler wichtig.
Im Verlauf des Mittwochs kam es in Mainfranken noch zu einigen weiteren Betrugsversuchen. Diese wurde durch die Angerufenen aber frühzeitig erkannt, sodass es zu keinem finanziellen Schaden gekommen ist.
Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern, die ihre Maschen in Variationen immer wieder auch an bekanntes Tagesgeschehen anpassen.
Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken:
Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne “Leg´auf!” ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“. Mit den Kampagnen „Ich schütze Oma und Opa“ sowie „Chill mal Oma“ setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.
Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben.
Die wichtigsten Botschaften sind:
• Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
• Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
• Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
• Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
• Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
• Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!
Weitere Informationen:
Leg‘ auf!: Die Bayerische Polizei - Präventionskampagne - LEG' AUF! in Unterfranken (bayern.de)
Dort finden sie zudem weiterführende Links zu den Kampagnen:
• „Ich schütze Oma und Opa“
• „Chill mal Oma“
Verkehrskontrollen im Landkreis - 46-Jähriger ohne Fahrerlaubnis - 38-Jähriger unter Drogeneinfluss
LKR. MAIN-SPESSART. Streifen der Polizei Karlstadt und der Polizeistation Gemünden hatten mit ihren Kontrollen am Donnerstag den richtigen Riecher. Die beiden Verkehrsteilnehmer erwartet nun entsprechende Ermittlungsverfahren
Kontrolle in Gemünden
Bei einem 46-jährigen deutschen E-Scooter-Fahrer wurden am Donnerstag, gegen 12:40 Uhr, in der Bahnhofstraße drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann entlassen. Auf ihn kommt ein Bußgeld, ein Fahrverbot sowie entsprechende Punkte zu.
Kontrolle in Heugrumbach
Am Donnerstag, gegen 23:00 Uhr, wurde in der Brühlstraße ein 46-jähriger Türke einer Kontrolle unterzogen. Hierbei stellte sich heraus, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Gegen den Fahrer wird wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
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