Wendelinustag in Mönchberg
Endlich wieder Gottesdienst in der Kapelle

Pfarrer i.R. Waldemar Kilb zelberiert des Gottesdienst zum Wendelinustag
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  • Pfarrer i.R. Waldemar Kilb zelberiert des Gottesdienst zum Wendelinustag
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Auch wenn die Innenrenovierung noch aussteht konnte in Mönchberg am vergangenen Sonntag der Wendelinustag (20.10.) nach alter Tradition mit einem Gottesdienst in der Kapelle gefeiert werden. 2018 war dies zum letzten Mal möglich. 2019 gab es einen Baustellengottesdienst und letztes Jahr waren solche Veranstaltungen nicht denkbar. Bei der Außenrenovierung sind die Sandsteine mit viel Mühe fein verfugt worden, mit der Prämisse, das charakteristische Bild der Mauern nicht zu beeinträchtigen. Das Dach ist wieder dicht, die Marderfamilie aus dem Dachstuhl vertrieben, das Gebälk der Sakristei wieder stabil. Im Inneren konnten die Deckengemälde, wo sie durch eindringende Feuchtigkeit Schaden erlitten hatten, fixiert und mit hauchdünnem Papier gesichert werden. Nun braucht keiner mehr Angst haben, dass ihm hier etwas auf den Kopf fällt. Im Freien ist das durch abgebrochene Äste aufgrund der Herbststürme eher möglich. Nun soll das Wahrzeichen der Pfarreiengemeinschaft St. Wendelinus, dessen Foto sogar auf wikipedia.org zu finden ist, auch innen in aller Schönheit weiter hergerichtet werden. Stück für Stück. Freilich fehlt noch das finanzielle Polster für die einzelnen Gewerke. Da ist jede Spende willkommen, die gerne mit Kirchennudeln, dem Heft zum Wendelinusweg, extra gestaltete Wendelinus-Kerzen oder Marmelade aus dem Pfarrgarten belohnt werden. Den Festgottesdienst in der ca. 270 Jahre alten Kapelle zelebrierte Pfarrer Waldemar Kilb i.R. nach der Sonntagsmesse im benachbarten Schmachtenberg. Er erinnerte an die Demut des Heiligen und die besondere Fürsorge für die ihm anvertrauten Tiere. Eine große Abordnung des Musikvereins Harmonie sorgte für die musikalische Begleitung. Knapp 100 Menschen waren gekommen um in dem Kirchlein oder außerhalb bei strahlendem Sonnenschein mitzufeiern. Der kalte Wind erinnerte die Mönchberger daran, dass in früheren Jahrzehnten im Oktober die Feldarbeiten meist abgeschlossen waren und sie traditionell am Wendelinustag den Wintermantel aus dem Schrank holen mussten.
Astrid Lurz, PGR Mönchberg, 24.10.2021

Autor:

Astrid Lurz aus Mönchberg

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