Wasser
ÖDP zu Besuch im Wasserwerk Aschaffenburg
- Mitglieder der ÖDP besuchen Wasserwerk in Aschaffenburg
- Foto: ÖDP Wolfgang Winter
- hochgeladen von wolfgang winter
ÖDP Kreisverband :Wasserwerk Besuch:800 bis 1000 Kubikmeter Grundwasser
werden pro Stunde Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr im Wasserwerk in
Trinkwasser umgewandelt.
Am 27. Juni hatte der Kreisverband der ÖDP Miltenberg/Aschaffenburg, zu einer
öffentlichen Besichtigung des Wasserwerkes Aschaffenburg, eingeladen. Mit 20
Personen, war die Veranstaltung, trotz der herrschenden
Temperaturen, sehr gut besucht. Frau Markert, die Betriebsleiterin, hat uns
empfangen und nach einem Gruppenfoto in das kühle Innere des Werkes
eingeladen. Zusammen mit einem frischen Getränk Wasser, gab es zunächst
einen hoch informativen Vortrag. Es wurde dargestellt, wo den unser
Aschaffenburger Wasser herkommt? Welche Belastungen hat dieses Grund-,
oder Rohwasser, wie es auch genannt wird? Wie wird z. B. das Nitrat
herausgefiltert? Welche „Härte“ hat unser Wasser? Unser Wasser wird über
mehrere Brunnen, die im Umkreis verteilt sind, gewonnen. Das
„Großostheimer Becken“ enthält rund 200 Mio. Kubikmeter Wasser. Nicht nur
die Aschaffenburger haben hier Wasserrechte, sondern auch einige Landkreisgemeinden
selbst und verschiedene andere Nutzer. Aschaffenburg selbst hat Rechte für bis
zu 9 Mio. Kubikmeter pro Jahr, nutzt derzeit aber nur rund 8 Mio. Kubikmeter.
Ist die Wasserversorgung sicher? wollte Kreisrat Wolfgang Winter wissen.
Durch heiße Sommer und ertragsarme Winter, ist der Grundwasserpegel zwar um etwa 1,5 Meter
gesunken. Aber Gott sei Dank nicht so signifikant, dass es Probleme gibt. Hier könnte
man über eine sog. „Wasserampel“, wie sie es in Umlandgemeinden bereits
gibt, nachdenken. Dieses Rohwasser wird
einer Entcarbonisierung und einer Denitrifikation unterzogen. Nitrat gelangt
u.a. durch die Landwirtschaft ins Grundwasser. Durch Gespräche und
Beratungen, der Landwirte und natürlich entsprechenden technischen
Maßnahmen, konnte der Nitratgehalt, bereits im Ursprung, als auch technisch
weiterverarbeitet, deutlich unter den Grenzwert, gedrückt werde. Die
Wasserhärte wird als „Mittel“ eingestuft (nach der Behandlung). Natürlich wird
unser Wasser auch regelmäßig chemisch untersucht. Hierbei kam natürlich
auch die Frage nach dem Vorhandensein von „PFAS“, den sog.
„Ewigkeit Chemikalien" auf. Ja, diese können in unserem Wasser, aber nur in
sehr geringen, den Grenzwert deutlich unterschreitend, nachgewiesen werden.
Weitere Filter, u.a. ein Aktivkohlefilter (man kennt dies von den
Dunstabzugshauben in der Küche), sorgen dafür, dass am Ende ein
Lebensmittelprodukt steht, welches das am besten Überprüfte und Sauberste
ist, was der Aschaffenburger für sehr günstiges Geld erwerben kann. Mit
diesem Lebensmittel sollte man nachhaltig und bewusst umgehen. Wer den
Verbrauch auf das Nötigste beschränkt und wer bei einer Hausrenovierung
vielleicht noch eine Zisterne einbaut, sofern möglich, der hilft mit, dass auch
nachfolgende Generationen ausreichend Wasser zum Leben haben.Wir bedanken uns
für ein informative Tour durch das Wasserwerk.Wolfgang Winter ÖDP
Autor:wolfgang winter aus Sulzbach a.Main |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.