Hilfsgüterspende für die Schulfamilie der Montessorischule in Brühl
Montessorischule Soden und regional ansässige Unternehmen gemeinsam für den guten Zweck

Die Ereignisse der Flutkatastrophe und daraus resultierenden Zerstörungen wird die Region im Katastrophengebiet noch jahrelang mit dem Wiederaufbau beschäftigen. Dramatische Einzelschicksale sind nicht vollständig erfasst, die Flut kam sehr schnell, das Wasser stand meterhoch auf den Straßen und Häuser wurden unterspült. Die Flut hatte ein gewaltiges Ausmaß, in vielen Bereichen waren Autos an Häuser und Hauseingänge gedrückt. Das Ausmaß der Gesamtschäden wird erst langsam sichtbar, leider werden immer noch viele Menschen vermisst. Gerade bei Kindern sind die Erlebnisse schwer zu verkraften, die traumatischen Erlebnisse müssen verarbeitet werden.

Die Berichterstattung der Medien über die erschütternden Ereignisse der Flutkatastrophe und dramatischen Schicksale der betroffenen Menschen hat auch die Schulleitung der Montessorischule in Soden sehr betroffen. Ein besonderes Anliegen der Schulleiterinnen war es, die Hilfsgüter persönlich zu übergeben. Die Montessorischule in Brühl ist auch innerhalb der Montessorischulen eine ganz besondere Schule, die ihren Schwerpunkt in der geistigen Entwicklung hat. Es lag daher nah, kurzerhand den Kontakt zwischen beiden Schulleitungen aufzunehmen und eine konkrete Bedarfsermittlung abzustimmen. Die Schulleitung hat darauf basierend einen Aufruf über die benötigten Hilfsgüter innerhalb der Schulfamilie vorgenommen.

Die Telefone standen seitdem bei den Schulleiterinnen nicht mehr still, die Resonanz innerhalb der Schulfamilie war sehr groß. Der Arbeitskreis Wirtschaft und der Elternbeirat nahmen zusätzlich Kontakt mit regional ansässigen Unternehmen auf.

Der dringende Bedarf an Mineralwasser wurde mit einer großzügigen Spende von mehreren Paletten durch das Familienunternehmen Sodenthaler Mineralbrunnen in Soden gedeckt. Lebensmittelspenden kamen von Firma Stenger in Hösbach mit Fruchtsaftkästen, die Geflügelfarm Christoph Repp sagte Kisten mit Nudeln zu und Ewald Konserven stellte auch ihre Produkte zur Verfügung. Ein weiterer dringender Bedarf an Toilettenpapier wurde durch Firma Fripa in Miltenberg zugesagt.

Die sofortige Zusage von Hilfsgütern innerhalb der Schulfamilie und der regional ansässigen Unternehmen überstieg sehr schnell die logistischen Möglichkeiten der Montessorischule Soden.

Für eine außerordentliche Unterstützung und Überraschung hat die in Großostheim ansässige Brauerei Eder & Heylands gesorgt. Als die Geschäftsführung von der logistischen Herausforderung erfahren hat, wurde zusätzlich zu der Sachspende ein LKW aus dem eigenen Fuhrpark inklusive Fahrer zur Verfügung gestellt. Von der Spendenaktion berührt, war es Maximilian Widmann selbst, dem es ein persönliches Anliegen war, die Spendenaktion tatkräftig zu unterstützen, sich als Fahrer zur Verfügung zu stellen und die persönliche Übergabe zu begleiten.

Die sofortige Unterstützung und das entgegengebrachte Mitgefühl innerhalb der Schulfamilie mit den ortsansässigen Unternehmen im Aschaffenburger- und Miltenberger-Raum war für alle Beteiligten beeindruckend. Innerhalb von fünf Werktagen war es durch die gemeinsame Zusammenarbeit möglich, der Montessorischule in Brühl die Hilfsgüter persönlich zu überreichen.

Am Empfangsort waren die PädagogInnen der Partnerschule versammelt, die Schulleitung der Montessorischule Soden, Herr Widmann und ein Mitglied des Arbeitskreises Wirtschaft wurden herzlich empfangen.

Die Hilfsgüterspenden wurden verteilt, sie stehen in Erftstadt-Blessem und Erftsadt-Lechenich zur Verfügung. Ein dort ansässiges Autohaus hat kurzerhand seine Halle zur Verfügung gestellt, damit sich die Bedürftigen vor Ort direkt die benötigten Sachspenden abholen können. Eine tolle Aktion auch von dem Autohaus in der Nähe des Katastrophengebiets. Die Freude über die beschrifteten Kartons, die Sachspenden der Schulfamilie und den Unternehmen aus unserer Region sowie die Geldspenden helfen den Betroffenen direkt vor Ort.

Seitdem stehen die beiden Schulleitungen im engen Austausch.

Die Schulleitung der Montessorischule Brühl hat sich für die Hilfsbereitschaft und Solidarität bedankt, die sie sehr ergriffen hat. Eine Zusammenarbeit zwischen der Montessorischule Soden und den regional ansässigen Unternehmen hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Sie alle haben Herz bewiesen und deutlich gemacht, wie stark die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt in unserer Region ist.

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