Zuverlässige Unterstützung im Pflegealltag
Kirchliche Sozialstation Hardheim – Höpfingen – Walldürn e. V. stellt sich vor
- Das Wundexperten-Team mit (von links nach rechts) Elena Heinrich, Christiane Mohr, Doris Gayer, Anna Speth und Andrea Kujus (alle Wundexpertinnen n. ICW) strebt bei chronischen Wunden eine bestmögliche Versorgung und eine Vermeidung von Komplikationen durch frühzeitige Prävention an.
- Foto: Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V.
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Seit fast fünf Jahrzehnten ist die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V. ein verlässlicher Partner für Menschen, die Unterstützung im Alltag oder in der Pflege benötigen. Gegründet im Jahr 1978 und seit 1992 ökumenisch getragen von den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden (Kath. Kirchengemeinde Bauland-Odenwald, evangelische Kirchengemeinden Walldürn und Hardheim-Höpfingen), verbindet die Einrichtung Tradition mit einem modernen Pflegeverständnis. Ihr Auftrag ist klar: Der Mensch steht im Mittelpunkt – mit all seinen Bedürfnissen, Sorgen und Wünschen. Auf Grundlage eines christlichen Leitbildes begegnet das Team den betreuten Menschen liebevoll, mit Würde und fachlich kompetent.
Unterstützung für Familien und Angehörige
„Gerade die Pflege eines Angehörigen zu Hause ist für viele Familien eine große Herausforderung“, weiß Ralf Bundschuh, Geschäftsleiter der Einrichtung. „Wir begleiten Seniorinnen und Senioren sowie ihre Angehörigen dabei, diese Aufgabe zu bewältigen. Unser Ziel ist es, die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten und die häusliche Pflege zu sichern. Dabei setzen wir auf ein umfassendes Angebot ´aus einer Hand´, das individuell auf die jeweilige Lebenssituation abgestimmt wird.“
Aktiv und gut betreut in der Tagespflege
Ein wichtiger Baustein im umfangreichen Leistungsspektrum der Einrichtung ist die Senioren-Tagespflege, die seit 1999 angeboten wird. Sie schafft Struktur im Alltag, fördert soziale Kontakte und entlastet gleichzeitig pflegende Angehörige. Im Mittelpunkt steht die Mobilität – also die Fähigkeit, sich selbstständig zu bewegen. „Mobilität gilt als Schlüssel für ein möglichst unabhängiges Leben“, führt Ralf Bundschuh weiter aus. Durch gezielte Angebote wie Gymnastik, Rollatortraining oder Sturzprävention wird diese Beweglichkeit gefördert. Ergänzt wird das Programm durch Gedächtnistraining, gemeinsames Singen, kreative Aktivitäten und Gottesdienste. Auch moderne Elemente wie ein digitaler Aktivitätstisch („Care-Table“) bereichern den Alltag. „Interessierte Seniorinnen und Senioren, die unsere Tagespflege gerne kennenlernen möchten, können sich bei den regelmäßig stattfindenden offenen Kaffeenachmittagen ganz unverbindlich informieren“, fügt Bernhard Berberich hinzu. Er ist seit 2010 1. Vorsitzender der Sozialstation.
Medizinische Versorgung durch ambulante Pflege
„Die ambulante Pflege, auch Behandlungspflege genannt, gehört seit der Gründung unserer Einrichtung zu unserem Kernangebot“, legen Gabi Horn, Pflegedienstleiterin der Tagespflege, und Irina Ebert, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Ambulanten Pflege, dar. „Sie umfasst medizinische Leistungen, die auf ärztliche Verordnung hin durch unsere qualifizierten Pflegefachkräfte erbracht werden – etwa Injektionen, Medikamentengabe, Blutdruck- oder Blutzuckermessungen sowie die Versorgung von Wunden.“ „Besonders im Bereich chronischer Wunden – also Wunden, die über einen längeren Zeitraum nicht heilen – setzen wir auf spezialisiertes Fachpersonal und regelmäßige Weiterbildung“, ergänzt Doris Gayer, Fachtherapeutin für Wundversorgung. „Unser Ziel ist eine bestmögliche Versorgung sowie die Vermeidung von Komplikationen durch frühzeitige Prävention.“
Unterstützung bei der täglichen Grundpflege
Ergänzend dazu unterstützt die Sozialstation bei der Grundpflege im Alltag. „Darunter versteht man alle pflegerischen Hilfen, die regelmäßig benötigt werden – etwa bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, bei der Mobilisation oder bei der Nahrungsaufnahme. Diese Leistungen können kurzfristig nach einem Krankenhausaufenthalt oder dauerhaft bei Pflegebedürftigkeit in Anspruch genommen werden“, so Gabi Horn und Irina Ebert weiter. Ein wichtiger Baustein ist dabei auch das sogenannte Entlassmanagement. „Bereits vor der Rückkehr aus der Klinik organisieren wir gemeinsam mit allen Beteiligten die weitere Versorgung zu Hause. Voraussetzung für eine optimale Pflegeüberleitung ist allerdings, dass sich die Angehörigen möglichst frühzeitig mit uns in Verbindung setzen.“
Entlastung im Haushalt und Alltag
Ein weiterer Baustein ist die hauswirtschaftliche Versorgung, die die pflegerischen Leistungen ergänzt. Sie umfasst Unterstützung im Haushalt – etwa beim Reinigen der Wohnung, beim Einkaufen oder bei der Wäscheversorgung – und trägt dazu bei, den Alltag sicher und angenehm zu gestalten. Auch stundenweise Betreuung und Begleitung im Alltag gehören dazu und entlasten Angehörige spürbar.
Tägliche Mahlzeiten – zuverlässig geliefert
„Ein weiterer Service ist unser Menü-Service, der seit 2002 angeboten wird“, so Ralf Bundschuh weiter. „Täglich werden frisch zubereitete, warme Mahlzeiten nach Hause geliefert. Die Menüs können aus fünf verschiedenen Menükategorien flexibel ausgewählt werden. Die Speisen werden nicht nur geliefert, sondern direkt am Tisch bereitgestellt – auf Wunsch auch mundgerecht vorbereitet. So wird eine ausgewogene Ernährung auch bei eingeschränkter Selbstständigkeit sichergestellt.“
Wissen und Sicherheit durch Beratung und Schulung
Neben der praktischen Unterstützung legt die Sozialstation großen Wert auf Beratung und Schulung. „In unseren Pflegekursen vermitteln wir Wissen zu Themen wie Sturzprävention, Bewegung oder Muskelaufbau. Ergänzend dazu finden Pflegeschulungen im häuslichen Umfeld statt. Dabei leiten wir die Angehörigen individuell an, etwa zur richtigen Lagerung oder zur eigenen Entlastung im Pflegealltag.“ Die Kosten für diese Schulungen werden in der Regel von der Pflegekasse übernommen und tragen dazu bei, Sicherheit im Umgang mit der Pflegesituation zu gewinnen.
Ein starkes Team mit Herz und Kompetenz
Das Fundament all dieser Angebote ist das engagierte Mitarbeiterteam. Qualifizierte Pflegefachkräfte, Betreuungsassistenten und Mitarbeitende im Fahrdienst arbeiten Hand in Hand. „Sie alle bilden gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die uns unterstützen, das Herz unserer Sozialstation“, hebt Ralf Bundschuh hervor. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sichern eine hohe fachliche Qualität. Gleichzeitig wird großer Wert auf Menschlichkeit, Einfühlungsvermögen und respektvollen Umgang gelegt. „Auch die Ausbildung zukünftiger Pflegefachkräfte hat bei uns einen hohen Stellenwert: Seit 2007 bilden wir Nachwuchskräfte aus und begleiten unsere Auszubildenden intensiv auf ihrem beruflichen Weg.“
Sicher versorgt in vertrauter Umgebung
Mit ihrem breiten Angebot, ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem klaren Werteverständnis bietet die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V. Seniorinnen und Senioren sowie ihren Angehörigen Sicherheit und Unterstützung im Alltag. Sie trägt dazu bei, dass Menschen auch im Alter in ihrer vertrauten Umgebung leben können – selbstbestimmt, gut versorgt und nicht allein.
Kirchliche Sozialstation Hardheim - Höpfingen - Walldürn e. V.
Schachleiterstraße 27a
74731 Walldürn
Tel. 0 62 82/92 24-0
Internet: www.sozialstation-wallduern.de
E-Mail: info@sozialstation-wallduern.de
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