BIZ Aschaffenburg
580 Besucher beim Auslandstag im BiZ

Viele Vorträge, viele Besucher, viele Informationen

„Der Auslandstag im Berufsinformationszentrum Aschaffenburg am vergangenen Samstag war erfolgreich“, so BIZ-Mitarbeiter Ulrich Moos. Das Konzept des Berufsinformationszentrums(BIZ) in Aschaffenburg ein realitätsnahes Bild von den Auslandsaufenthalten zu vermitteln, hatte 580 Besucher angezogen.

Die jungen Leute berichteten über ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die sie während ihrer Zeit im Ausland gemacht hatten. Nicht alles, was sie erzählten war nur positiv, aber gerade wie sie lernten mit den Schwierigkeiten umzugehen, machte ihre Vorträge umso spannender. Der „rote Faden“, der durch alle Vorträge ging, lautete: „Bereitet Euch gut vor und genießt diese Zeit und die Begegnungen, die Ihr so nie wieder machen könnt!“

Sarah Brehm, Johanna Pircher und Franziska Rachor waren als Austauschschülerinnen in den USA, Frankreich und Brasilien als zusätzliche Familienmitglieder bei Gastfamilien. Sie erzählten ausführlich, wie sie sich auf diesen Aufenthalt vorbereiteten, von ihrem Schüleralltag und ihren Erlebnissen, die sie mit vielen neuen Freunden in einer anderen Kultur noch lange verbinden werden.
Kristin Hagemann und Michelle Stier haben ein Jahr als Au-Pair in Finnland und Spanien in Familien gearbeitet. Sie zeigten unterschiedliche Möglichkeiten auf, wie man diesen Aufenthalt durchführen kann. Das kann mit einer Entsendeorganisation geschehen, aber man kann das auch selbst arrangieren. Sie berichteten von sehr unterschiedlichen kulturellen Strukturen und familiären Konstellationen und von den vielen Kontakten, die sie während dieser Zeit mit anderen jungen Leuten knüpfen konnten.

Ricarda Martin und Philipp Großmann waren mit zwei unterschiedlichen Entsendeorganisationen als „Weltwärts“-Freiwillige jeweils ein Jahr in Namibia und Tansania. Aus ihren Erfahrungen wurde deutlich, dass man zwar als Freiwillige bzw. Freiwilliger während dieses Jahres nicht „die Welt“ verändern kann, aber sehr wohl zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Einzelnen beitragen kann. Vor allem aber lernten sie sich, in einer uns Mitteleuropäern völlig fremden, aber oft entspannteren Kultur, zurechtzufinden und die Chancen sowie Herausforderungen unserer Welt aus der Sicht Afrikas kennen. Dazu passte der Vortrag von Timo Fischer, der als „Kulturweit“-Freiwilliger an einer Auslandsschule in Ägypten war, weil es allen dreien gelang, nicht nur die Projekte und Einsatzstellen zu beschreiben, sondern auch den Blick für sinnvolles Engagement außerhalb Europas zu schärfen. Außerdem war noch Gülsah Filic aus der Türkei da, die einen Vortrag über den Europäischen Freiwilligendienst hielt. Ihre Einsatzstelle ist derzeit das JuKuZ hier in Aschaffenburg.

Ronja Luck organisierte in eigener Regie einen „Work & Travel“-Aufenthalt in Australien. Sie wartete mit nützlichen Tipps auf und erzählte, wie sie Sprachunterricht, Arbeiten (insbesondere Wwoofing) und Reisen in dem 5. Kontinent auch finanziell günstig kombinierte und dabei viel lernte, vor allem aber viele neue Freunde aus aller Welt gewinnen konnte. Caroline Giegerich und Claudia Süß von EURES informierten danach über das europäische Vermittlungsnetzwerk des „European Employment Service“ und die (Förder-) Möglichkeiten, um in Europa sich beruflich weiterzuentwickeln und Arbeit zu finden.

Freunde in der Fremde fanden auch Tatjana Hilgenberg, Jonas Wolf und Franziska Knoche, die mit dem Förderprogramm „Erasmus Plus“ im Ausland studierten. Sie sprachen darüber, wie sie die Zeit an den ausländischen Universitäten in Spanien, den USA und Belgien vorbereiteten und dort gestalteten. Ergänzt wurden ihre Berichte von Carina Bläser aus dem Team des International Office der Hochschule Aschaffenburg, die das Förderprogramm näher erläuterte. Sie zeigte auf, wie man einen solchen Auslandsaufenthalt in sein Studium integrieren kann.

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