Radfahren in Aschaffenburg: Fahrradforum voller Dynamik

Reflexionsbänder für mehr Sicherheit
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Wo: Rathaus, Dalbergstraße 15, 63739 Aschaffenburg auf Karte anzeigen

Erfreut zeigte sich der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat Wolfgang Giegerich bei der Sitzung des Fahrradforums der Stadt Aschaffenburg, dass sein Antrag Reflexionsbänder für Fahrradfahrer zu beschaffen, inzwischen umgesetzt wurde. Das sei auch bei der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit", die ab 1. Mai läuft, ein zusätzliches Sicherheitselement.

Die Geschäftsordnung des Fahrradforums wurde einstimmig abgesegnet. Man verständigte sich darauf, dass das Forum sich nicht in Geschäftsordnungsdebatten verheddern solle, sondern sich mit praktischen Verbesserungen des Fahrradverkehrs beschäftigt. Dazu gehört als ein Vorzeigeprojekt die Ausbildung der Brentanoachse zur Fahrradstraße. Die Route von der Hockstraße bis zum Kreisel am alten Krankenhaus steht fest. Der ADFC lieferte eine ganze Reihe wertvoller Anregungen im Detail. Offen blieb, ob die Fahrradstraße direkt vor der Maria-Ward-Schule durch die Brentanostraße läuft. Hier wurde das Stadtplanungsamt beauftragt, mit den Schülern und der Schulleitung verschiedene Lösungen zu besprechen. Auch die Weiterführung der Fahrradstraße an der Hockstraße bleibt auf der Tagesordnung.

Volker Nebel, der städtische Gesundheitsmanager, stellte das Jahresprogramm für Radfahrer vor. Zwei wichtige Termine:
• Fahrrad-Tag am Sonntag, 29. Mai von 10:00 – 16:00 Uhr auf dem Marktplatz sowie
• das Stadtradeln von 6. bis 26. Juni 2016.
Dieses Jahr soll das Vorjahresergebnis von 110.000 Kilometern wieder übertroffen werden. Also mitmachen!

Einen ausführlichen Katalog mit Mängelliste und Adhoc-Maßnahmen präsentierten Anja Elsässer und Michael Schmerbauch vom Stadtplanungsamt, die auch die Sitzung vorbereitet hatten. In den nächsten Jahren werde eine Prioritätenliste abgearbeitet, um den Fahrradverkehr zu verbessern. Dazu gehört auch die Einrichtung einer Stelle für einen Radverkehrsbeauftragten ab Januar 2017 - keine Alibistelle oder "freischwebender Künstler", sondern eine voll eingebundene Schnittstellentätigkeit, wie alle Mitglieder des Fahrradforums bekräftigten.

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