Jungen als Erzieher - Mädchen als Elektriker - Keine Klischees bei der Berufswahl.

Girls Day war ausgebucht.
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Anlässlich des Girls‘ und Boys‘ Day am 27. April im Berufsinformationszentrum Aschaffenburg stellten die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Elisabeth Dinkloh und Carola Brunner, die Frage nach den typischen Männer- und Frauenberufen: Warum kein junger Mann als Erzieher, warum keine junge Frau als Elektrikerin?

In den vergangenen Jahren hat es eine deutliche Steigerung bei den weiblichen Fachkräften in technischen Berufen gegeben. Jeder fünfte Handwerksbetrieb wird inzwischen von einer Frau geführt. Trotzdem sind Frauen in technischen Berufen insgesamt noch unterrepräsentiert. „Mädchen haben in der Regel die bessere Schulbildung und häufig bessere Noten als Jungs“, sagt Elisabeth Dinkloh. „Dennoch verdienen Frauen in Deutschland etwa ein Fünftel weniger als Männer. Nicht nur deswegen ist es wichtig, dass wir Mädchen ein breiteres Berufsspektrum aufzeigen.“

Nach der Begrüßung durch Harald Maidhof, den Leiter der Agentur für Arbeit Aschaffenburg, teilten sich die 2 Mädchen in Kleingruppen auf, erhielten Informationen über technische Beruf und durften selbst aktiv werden: Sie erarbeiten mit Hilfe eines Selbsterkundungsprogramms mögliche berufliche Interessen und Neigungen. Sie durchforsten die Berufskundemappen und PCs nach technischen Tätigkeitsfeldern und interviewen drei jungen Frauen, eine Industrie-Mechanikerin, eine Fertigungs-Mechanikerin und eine Mechatronik-Studentin, wie es in der Ausbildung, am Arbeitsplatz oder im Studium zugeht.

In Gruppenarbeit ist die Frage zu lösen: „Was kostet das Leben?“ und was wird in typischen Frauenberufen verdient. Dem wird gegenübergestellt, welche Einkommenschancen in den technischen Berufen zu erwarten sind. Nicht nur Theorie ist angesagt: Bei der praktischen Station testen die Mädchen ihre Fingerfertigkeit und ihr technisches Verständnis. Es wird ein elektrischer Tischventilator gebastelt, den sie mit nach Hause nehmen dürfen, sowie eine Papier-Flieger-Abschuss-Rampe.

Am Ende der Veranstaltung um erhielten die Schülerinnen neben der Teilnahmebestätigung auch ein Erinnerungsfoto, "in der Hoffnung, dass es nicht nur eine schöne Erinnerung bleibt."

Autor:

Agentur für Arbeit Pressestelle aus Aschaffenburg

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