VdK Kreisverband TBB
VdK Kreisverband TBB - Konferenz der Frauenvertreterinnen - Bericht
- hochgeladen von Margarete Zängerlein
Bericht über die VdK Frauenvertreterinnen-Konferenz am 13.6.2026 in TBB.
Alle Frauenvertreterinnen der 17 VdK-Gruppen des Kreisverbandes TBB wurden von der Kreisfrauenvertreterin Margarete Schmidt aus Rauenberg, in die VdK Geschäftsstelle in TBB zur Sitzung von 10 Uhr bis 14 Uhr eingeladen.
Insgesamt 14 Frauenvertreterinnen waren der Einladung gefolgt und nahmen allesamt engagiert und interessiert an der Tagung teil. Die gesamte Tagung war von einem guten Miteinander geprägt, zu dem ganz sicher die Persönlichkeit der Kreisfrauenvertreterin mitwirkte. Kurt Weiland, Vorsitzender des Kreisverbandes, grüßte schriftlich und informierte dieser Art über alles Aktuelles vom Sozialverband.
Leider viel eine der beiden Hauptreferentinnen des Tages aus Gesundheitsgründen aus. So trug Margarete Schmidt an deren Stelle den Vortrag von Dieter Ilg vom OV Königshofen vor mit dem Thema: „Das finanzielle Risiko im Pflegefall, ein kurzer Überblick“. Herr Ilg hat alle aktuellen Rechtsgrundlagen, wie sie durch die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplant sind, ausgearbeitet und verständlich dargestellt.
Die einleitenden Worte von Herrn Ilg zum Thema zeigen die Dringlichkeit an, sich mit dem Thema ausgiebig zu beschäftigen: „Das Risiko, im Laufe des Lebens pflegebedürftig zu werden, ist statistisch gesehen sehr hoch und steigt mit zunehmendem Alter drastisch an. Während unter den 60-Jährigen nur etwa 2 Prozent betroffen sind, benötigt ab dem 80. Lebensjahr fast jede zweite Person (ca. 46 Prozent) professionelle Unterstützung. Da die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilkaskoversicherung ist, drohen im Ernstfall erhebliche finanzielle Belastungen. Eine Überlegung, was zu tun ist, ein Überblick.“
Niemand weiß, wann Krankheit und Pflege für einen jeden aktuell wird. Das ist nicht nur eine Sache des Alters. Dieser Vortrag wurde allen Frauenvertreterinnen zugänglich gemacht und ich werde unabhängig davon diese 3 Seiten des Vortrages auch in den sozialen Medien allgemein veröffentlichen. Es wäre wichtig, wenn dieser Vortrag in allen Ortsverbänden publik gemacht würde.
Die zweite Referentin war Karin Löffler vom Pflegestützpunkt Main-Tauber-Kreis in TBB, Tel.: 09341 82 59 68, die ausgiebig über das gesamte Spektrum des Pflegestützpunktes informierte. Ergänzend konnten die Frauen ausgiebige schriftliche Informationen mitnehmen: Pflege-Beratung – z.B.: was tun bei Pflegebedürftigkeit; Leistungsübersicht der Pflegeversicherung, ebenso das Buch: Senioren- und Pflegelotse Main-Tauber-Kreis.
Ich kann nur jeden ermuntern, der nicht mit dabei sein konnte: holen Sie sich die Informationen beim Pflegestützpunkt ab und vor allem: holen Sie sich rechtzeitig Beratung und Hilfe. Dafür ist der Pflegestützpunkt da.
Zum Schluss wurde nochmals auf eine der neuen Broschüren des Sozialverbandes VdK BW hingewiesen und mit gegeben: „Was steht mir zu?“ Der VdK-Wegweiser für Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg.
Insgesamt kam wieder auch durch diese Tagung zum Ausdruck, wie wichtig die Arbeit des VdK für uns alle ist. Danke an all die vielen Menschen, die ehrenamtlich ihre Kraft, Zeit und auch Geld für unsere Mitmenschen zum Einsatz bringen.
26.6.2026 – Margarete Zängerlein
Autor:Margarete Zängerlein aus Freudenberg |
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