Polizeibericht
Raum Aschaffenburg | Falsche Spendensammler - Polizei warnt, Wo ist der angefahrene Bus?, Diebstahl von Handy und Schlüsselbund
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Pressebericht des PP Unterfranken vom 27.05.2026
Falsche Spendensammler - Ermittlungen aufgenommen - Polizei warnt
ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstagmittag ist ein betrügerischer "Spendensammler" an einem Supermarkt aufgetreten. Die Person hatte vorgegeben, für eine Hilfsorganisation Geld zu sammeln, die es gar nicht gibt. In einem Fall wurde eine Frau auch bestohlen. Die Polizei Alzenau ermittelt nun und warnt dabei auch vor der Masche.
Der Betrüger ist gegen 12:00 Uhr mit Klemmbrett und falscher Spendenliste auf eine
Frau am Parkplatz zugegangen, die in der Brentanostraße in der dortigen LIDL-Filiale einkaufen war. Der Täter bat um eine Spende für eine angebliche Hilfsorganisation, für "Behinderte und Taubstumme". Die hilfsbereite Frau wollte Kleingeld spenden, was der Mann aber als zu geringen Betrag ablehnte. Dabei kam der Täter der Frau auch körperlich sehr nahe und entwendete dabei offensichtliche einen Geldschein von seinem Opfer.
Als die 67-jährige Bestohlene den Diebstahl bemerkte verständigte sie die Polizei.
Von dem Dieb und mutmaßlichen Betrüger ist nur bekannt, dass es sich um eine männliche Person gehandelt hat.
Im Zuge der nun laufenden Ermittlungen sucht die Polizei nach möglichen weiteren Geschädigten, die Personen aufgrund der gleichen Vorgehensweise im guten Glauben Geld übergeben haben.
Wer als Geschädigter der falschen Spendensammler infrage kommt oder sonst Sachdienliches mitteilen kann, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 06023/944-0 mit der Polizeiinspektion Alzenau in Verbindung zu setzen.
Tipps gegen Spendenbetrug:
• Beim Spenden gilt auch, was in vielen Lebensbereichen richtig ist: Übergeben Sie Geld nie an unbekannte Personen. Setzen Sie beim Spenden auf Einrichtungen und Projekte, die Sie persönlich kennen. Informieren Sie sich im Zweifel in Ruhe und mit Bedacht über die Organisation, die Sie unterstützen möchten.
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - weder beim Spenden noch in anderen Situationen. Sie müssen forsches oder gar bedrohliches Verhalten, z.B. durch Spendensammler nicht tolerieren. Informieren Sie bei aggressivem Vorgehen die Polizei unter der Notrufnummer 110.
• Besonders emotionale Appelle und angstmachende Botschaften seitens der Spendeneintreiber sollten jeden misstrauisch machen. Solches Verhalten ist typisch für unseriöse Organisationen.
Weitere Zeugenaufrufe
Polizeiinspektion Aschaffenburg
SAILAUF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstag hat ein blauer Mazda gegen 17:20 Uhr im Vorbeifahren einen geparkten schwarzen VW-Bus touchiert. Der Fahrer hat den Vorfall kurze Zeit später der Polizei gemeldet. Von dem angefahrenen Bus fehlt jedoch jede Spur. Die Polizei bittet in Frage kommende Fahrzeughalter, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230 entgegen.
Polizeiinspektion Alzenau
SCHÖLLKRIPPEN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstag wurde auf dem LIDL-Parkplatz in der Aschaffenburger Straße vermutlich ein Handy sowie ein Schlüsselbund entwendet. Beide Gegenstände lagen zwischen 09:30 Uhr und 10:00 Uhr auf dem Dach eines dort geparkten Autos.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Alzenau unter Tel. 06023/944-0 entgegen.
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