Polizeibericht
Raum Aschaffenburg | Lkw kollidiert mit Baustellenfahrzeug - Rund 160.000 Euro Sachschaden, Erfolgreiche Verkehrskontrollen, Unfallflucht
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Pressebericht des PP Unterfranken vom 14.01.2026
Lkw kollidiert mit Baustellenfahrzeug - Rund 160.000 Euro Sachschaden
MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstag fuhr ein Sattelzug auf der A3 in einen zur Absicherung einer Baustelle auf dem rechten Fahrstreifen abgestellten Lkw mit Anhänger der Autobahnmeisterei. Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.
Gegen 11:15 Uhr war der rechte Fahrstreifen der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt aufgrund von Bauarbeiten der Autobahnmeisterei gesperrt. Zur Absicherung dieser Maßnahme war ein Lkw der Autobahnmeisterei mit einem Verkehrsleitanhänger auf dem rechten Fahrstreifen am Beginn der Baustelle aufgestellt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nahm ein 59-jähriger Lkw Fahrer mit rumänischer Staatsangehörigkeit die Baustellenabsicherung offenbar zu spät wahr und rammte den Anhänger und das dazugehörige Zufahrzeug. Der Verkehrsleitanhänger wurde vollständig zerstört und sein Zugfahrzeug, dass zum Unfallzeitpunkt unbesetzt war, wurde in eine Wand gedrückt.
Die Zugmaschine des unfallursächlichen Sattelzugs wurde ebenfalls schwer beschädigt. Der Fahrer bliebt tatsächlich unverletzt. Der Gesamtschaden durch den Unfall wird auf rund 160.000 Euro geschätzt. Aufgrund der Aufräumarbeiten und der aufwändigen Unfallaufnahme musste die A3 über einen Zeitraum von etwa 20 Minuten voll gesperrt werden.
Erfolgreiche Verkehrskontrollen der Polizei Marktheidenfeld
MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART U. WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstag stellten Beamte der Marktheidenfelder Polizei mehrere Verkehrsdelikte fest. Gegen die jeweiligen Fahrzeugführer wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Kontrolle in Marktheidenfeld
Am Dienstag, gegen 16:00 Uhr, erhärtete sich bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle eines Mercedes-Fahrers auf der B8 der Verdacht, dass der 37-jährige Fahrzeugführer mit deutscher Staatsangehörigkeit unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem wurde im Fahrzeug ein fertig gedrehter Joint gefunden. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt.
Kontrolle auf der Rastanlage Spessart Nord
Nachdem ein 27-jähriger Deutscher am Steuer eines VW durch Polizeibeamte beim Rauchen eines mutmaßlichen Joint während der Fahrt beobachtet werden konnte, wurde dieser einer Verkehrskontrolle unterzogen. Noch vor der Kontrolle wurde eine unsichere Fahrweise festgestellt. Bei der Kontrolle führte der Mann medizinisches Cannabis in erlaubter Menge mit sich. Aufgrund der Feststellungen der Polizeibeamten wurde die Weiterfahrt unterbunden und der 27-Jährige musste eine Blutentnahme durchführen lassen.
Weiterhin gezielte Verkehrskontrollen in ganz Unterfranken
Das Polizeipräsidium Unterfranken wird weiterhin die Fahrtüchtigkeit stark im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit behalten. Ziel ist es dabei, rücksichtslose Fahrer, die sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzen und damit das Leben oder die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen.
Zeugenaufrufe
Polizeiinspektion Aschaffenburg
MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstag, zwischen 07:50 Uhr und 15:45 Uhr, wurde ein VW Golf auf der Parkfläche zwischen einem Elektrofachgeschäft und einem Bistro in der Straße "Am Glockenturm" angefahren. Der unbekannte Unfallverursacher entfernte sich, nachdem er einen Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro verursacht hatte. Die Polizei Aschaffenburg ermittelt wegen Unfallflucht und sucht Zeugen.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230 entgegen.
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