Polizeibericht
Main-Spessart | Offenes Feuer trotz Verbot, Schwerverletzter Radfahrer bei alleinbeteiligtem Unfall, Rehkitz gerissen – Hunde in Verdacht
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Pressebericht der PI Lohr a. Main vom 29.06.2025
Offenes Feuer trotz Verbot
Lohr a.Main, Landkreis Main-Spessart
Am Samstag, den 28.06.2025, ging gegen 22 Uhr die Mitteilung über ein Lagerfeuer ein. Durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Lohr a.Main konnte daraufhin in einem Schrebergarten, Verlängerung Heegweg, das offene Feuer in einer Feuerschale festgestellt werden. Aufgrund des aktuell durch die Stadt Lohr erlassenen, absoluten Verbots von offenem Feuer wegen akuter Brandgefahr musste der 59-jährige Verantwortliche das Feuer ablöschen. Zudem erwartet ihn eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Hinweis: Ausgenommen von diesem Feuerverbot sind der Betrieb von Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills im privaten Bereich innerorts.
Pressebericht der Polizeiinspektion Marktheidenfeld vom Sonntag, 29. Juni 2025
Schwerverletzter Radfahrer bei alleinbeteiligtem Unfall
Triefenstein, LKR. MAIN-SPESSART. Am Samstagnachmittag, gegen 17:25 Uhr, ereignete sich auf dem Radweg, welcher parallel zur Staatsstraße 2299 verläuft, auf Höhe des Mainparkplatzes in Triefenstein ein schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 63-jähriger Fahrradfahrer fuhr in Fahrtrichtung Homburg und touchierte dabei offensichtlich aus Unachtsamkeit einen auf dem Radweg angebrachten Poller und kam dadurch zu Sturz. Er musste mit Verdacht einer Schulterfraktur links und Prellungen/Schürfwunden am linken Bein durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Lohr am Main eingeliefert werden. Der Fahrradfahrer trug einen Fahrradhelm, welcher an der Hinterseite durch den harten Aufprall brach und noch Schlimmeres verhinderte. Die Schäden am Fahrrad waren gering. An dem Poller entstand kein Fremdschaden.
Rehkitz gerissen – Hunde in Verdacht
Roden, LKR. MAIN-SPESSART. Am Donnerstag, den 26.06.2025, wurde zum wiederholten Male in den letzten Wochen im Bereich „In den Gärten“ „Geheeg“ in Roden ein getötetes Wildtier aufgefunden. Dieses Mal hat es ein wenige Wochen altes Rehkitz erwischt. Die Spurenlage lässt einen Hund als Übeltäter vermuten. Bereits Ende Mai wurde im selben Bereich ein getötetes erwachsenes Reh und ein schwerverletzter Fuchs aufgefunden. Der Fuchs musste durch den Jäger von seinen Leiden erlöst werden. Da der damalige Presseaufruf des Jagdpächters offensichtlich nicht nutzte, wurde jetzt Anzeige erstattet. Vielen Hundehaltern ist nicht klar, dass auch in Ihrem Haushund ein Jäger steckt, der Wild nachstellt, es jagt und auch tötet. Da es immer im selben Bereich passiert ist davon auszugehen, dass es sich auch immer um denselben Hund handelt, der hier seinem Besitzer auskommt und Wild jagt.
Falls Sie Angaben zu dem Sachverhalt machen können melden sie sich bei der PI Marktheidenfeld unter der Telefonnummer 09391-98410.
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