Die Wasserrohrbrüche in Obernburg nehmen kein Ende
SPD-Ortsverein Obernburg-Eisenbach-Mömlingen kritisiert schleppende Behandlung

Kein Ende nehmen die Wasserrohrbrüche in der Römerstadt Obernburg, die immer noch bei weit über 100 in diesem Jahr liegen.
  • Kein Ende nehmen die Wasserrohrbrüche in der Römerstadt Obernburg, die immer noch bei weit über 100 in diesem Jahr liegen.
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  • hochgeladen von Ruth Weitz

Ein Thema, das die Obernburger bewegt, ist die immer noch hohe Anzahl der Wasserrohrbrüche und der hohe Wasserpreis von 4,13 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, den die Bürger zahlen müssen. In der Versammlung des SPD-Ortsvereins Obernburg-Eisenbach-Mömlingen am vergangenen Montag in der Wolfsschänke in Mömlingen wurde darüber lebhaft diskutiert und bemängelt, dass in dieser Sache nichts vorangeht.Roswitha Schüren beklagte, dass der hohe Wasserpreis in keiner Relation zur Wasserqualität steht. »In Obernburg ist das Trinkwasser immer noch gechlort«, sagte sie.
Fortschritte bei der geplanten Sanierung der Rohrleitungen seien nicht zu verzeichnen, berichtete Stadtrat Alexander Lazarus auf Nachfrage. Ortsvorsitzender Michael Becker wies auf die Asbestzementleitungen in Obernburg-Nord und die alten Gusseisenleitungen in der Altstadt hin, die seiner Ansicht nach auch durch marode Hausanschlüsse die Gefahr von Verkeimungen nach sich ziehen, weshalb immer noch gechlort werden müsse. Ferdinand Kern verwies auf die Informationen in der Bürgerversammlung im vergangenen Frühjahr. Bürgermeister Dietmar Fieger habe gesagt, dass nahezu jeden zweiten Tag ein Rohrbruch zu verzeichnen gewesen sei. Insgesamt 170 seien es bis Ende des Jahres 2017 gewesen. Auch in diesem Jahr seien es mit Stand Ende November weit über 100.
»Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht«, meinte Ruth Weitz, die noch höhere Wasserpreise und Abwassergebühren auf die Bürger zukommen sieht, denn die Kanäle seien ebenfalls sanierungsbedürftig. Pro Wasserrohrbruch fielen Reparaturkosten zwischen 5 000 und 6 000 Euro an, erklärte Lazarus. »Das ist im Schnitt mindestens ein Euro, der den Kubikmeter Wasser verteuert«, hatte Ferdinand Kern ausgerechnet. Zu den Widersprüchen gegen die Wassergebühren, die er zusammen mit seinen Mitstreitern Karl-Heinz Messer und Heinrich Weitz initiiert hatte, wusste Kern nichts Neues zu berichten. »Die Sache zieht sich hin und liegt derzeit beim Landratsamt.

Aus dem Kreistag berichtete Ruth Weitz, dass derzeit die Haushaltsberatungen anstehen und mit hoher Wahrscheinlichkeit die niedrige Kreisumlage von 38 Prozent bestehen bleibt. Das entlastet die Städte und Gemeinden im Landkreis, auch Obernburg«, sagte sie.

Fürs nächste Jahr ist ein Informationsabend zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung geplant sowie ein Ehrennachmittag, für den Landrat Frank Matiaske aus dem Odenwaldkreis als Redner gewonnen werden soll.

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