Winterwanderung der SPD mit Waldwegebegehung
Tourismusförderung fristet einen Dornröschenschlaf in Obernburg

Eine muntere Truppe des SPD-Ortsvereins Obernburg-Eisenbach-Mömlingen vor dem Obernburger Waldhaus.
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Eine Winterwanderung mit einer Einkehr zu verbinden, das stand am Sonntag, 12. Januar auf der Agenda des SPD-Ortsvereins. Viele Mitglieder und auch einige Interessierte nutzten die Gelegenheit, auf die Karlshöhe im Obernburger Stadtwald zu kommen, die Begehbarkeit der markierten Wanderwege zu begutachten und anschließend in geselliger Runde im Obernburger Waldhaus zu plaudern. Die Führung hatte Stadtratskandidatin Miriam Weitz übernommen.

Viel Betrieb im Obernburger Waldhaus

Die Delegation war begeistert vom guten Besuch im ehrenamtlich bewirtschafteten Gastraum. Ein Zeichen dafür, dass viele Menschen nach einem Aufenthalt mitten in der Natur streben, die Gastlichkeit mit einer zünftigen Vesper nutzen und das alles mit einer kleinen oder auch großen Wanderung verbinden. Die Helfer im Waldhaus hatten alle Hände voll zu tun, um die Vielzahl der Besucher zu bewirten. Kurzerhand wurde der Nebenraum im Obergeschoss geöffnet, um für die Obernburger Sozialdemokraten Platz zu schaffen. Bei Kochkäs', Klappbrot, Sauerkraut mit Rindswurst und leckerem Kuchen ließen es sich die Wanderer aus Obernburg munden, bevor sie am Spätnachmittag wieder den Nachhauseweg antraten.

Wandermöglichkeiten ein starker Punkt bei der Tourismusförderung

Die Eindrücke, die bei der Winterwanderung entstanden, haben zu der Erkenntnis geführt, dass einige markierte Wanderwege im Nirwana enden oder kaum begehbar sind, weil in den durch Holzabfuhr-Fahrzeuge entstandene Rinnen die Wege völlig verschlammt sind. Wie Bürgermeisterkandidatin Ruth Weitz feststellte, sei das nicht gerade ein Renommee für die Tourismusförderung. Studien zufolge werde gerade das Wandern immer beliebter, was Urlauber in den Odenwald und in den Spessart ziehe. »Wenn bei einem Wanderweg die Markierung zwar da ist, aber durch Gestrüpp das Weiterkommen unmöglich ist, dann kommt wenig Freude auf.« Insgesamt war sich die Delegation einig, dass zunächst einmal die Zuständigkeiten geklärt werden müssen. Stadratskandidat Peter Bartkowiak vermutete, dass die Waldwirtschaft, sprich die Stadt Obernburg, für die Waldwege zuständig ist.

»Mit geringen finanziellen Mitteln und eventuell durch ehrenamtliche Hilfe, wär eine sukzessive Sanierung der Waldwege möglich«, meinte Stadtratskandidat Hermann Rachor. »Die Nebenwege sollten weitgehend der Natur überlassen werden, denn sie sind Rückzugsorte für die Tierwelt wie beispielsweise Amphibien«, so Ruth Weitz. Ihrer Meinung nach liegt das Thema Tourismus in Obernburg im Dörnräschenschlaf. »Da muss noch eine Menge getan werden«, pflichteten ihr die Stadtratskandidaten Andrea Faggiano und Sylvia Eisert bei.
Das Resümee der SPD-Bürgermeisterkandidatin Ruth Weitz in einem kurzen Video

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