Polizeibericht
Schweinheim | Stark alkoholisierter Randalierer zeigt Hitler-Gruß und äußert sich antisemitisch, Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus verläuft glimpflich
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Pressebericht des PP Unterfranken vom 07.01.2026 aus dem Bereich Untermain
Stark alkoholisierter Randalierer zeigt Hitler-Gruß und äußert sich antisemitisch - Polizeigewahrsam folgt
ASCHAFFENBURG / SCHWEINHEIM. Am Dienstagabend musste die Polizei gleich mehrfach in die Molkenbornstraße fahren. Ein streitendes, stark alkoholisiertes Pärchen, hatte einen Einsatz ausgelöst, der schlussendlich dazu führte, dass ein 25-jähriger Deutscher in Gewahrsam genommen werden musste. Die Polizei leitete zudem ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.
Gegen 19:50 Uhr meldeten Anwohner der Molkenbornstraße einen lautstarken Streit eines Pärchens auf offener Straße. Bis zum Eintreffen der Polizei hatte sich der 25-jährige Aggressor zwar entfernt, verursachte in der Folge aber durch Randalieren zwei weitere Polizeieinsätze in Schweinheim.
Als der Mann schließlich angetroffen werden konnte, wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Statt diesem nachzukommen, gab sich der 25-Jährige verbal aggressiv, zeigte zudem mehrfach den Hitler-Gruß und äußerte sich antisemitisch.
Die Gewahrsamnahme zur Ausnüchterung des Mann, der bei einem freiwilligen Atemalkoholtest über zwei Promille geblasen hatte, war die Folge. Außerdem muss sich der 25-Jährige nun einem Ermittlungsverfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung stellen.
Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus verläuft glimpflich - Unbeaufsichtigte Kerze mutmaßlich Brandursächlich
ASCHAFFFENBURG / SCHWEINHEIM. Am Dienstagnachmittag war es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Steubenstraße gekommen, nachdem eine Kerze an einem Adventskranz in Vergessenheit geraten war. Der Eigentümer der Wohnung konnte den Brand selbst löschen. Zum Glück blieben alle Anwohner unverletzt.
Gegen 16:45 Uhr meldeten Anwohner eines Mehrfamilienhauses einen Zimmerbrand, nachdem Kinder aus der betroffenen Wohnung diese um Hilfe baten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war die Kerze eines Adventskranzes zunächst unbeaufsichtigt geblieben. Ein in die Wohnung zurückkehrendes Kind hatte offenbar ein Kleidungsstück zu nah an der Kerze abgelegt, was schließlich zum Brand des Kranzes und des Wohnzimmertisches führte.
Die hinzugerufene Feuerwehr musste nicht mehr löschen, da der zwischenzeitlich eigetroffene Wohnungseigentümer bereits selbst den Brand bekämpft hatte. Alle Beteiligten blieben glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden wird insgesamt auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
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