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Klaus Vath und Wolfgang Winter:es wird leider nicht ernst genommen!
- Klaus Vath und Wolfgang Winter: es wird leider nicht ernst genommen
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Giftiges Jakobskreuzkraut breitet sich in Bayern aus
Es blüht hübsch gelb – aber es kann für Tiere lebensbedrohlich werden: das giftige Jakobskreuzkraut,
Der Name Jakobskreuzkraut bezieht sich auf die Blütezeit um den St-Jakobstag am 25. Juli. Das Jakobskreuzkraut ist auch als Jakobskraut, Jakobs-Greiskraut, Spinnkraut oder
Hergottsnagel bekannt. Mit seinen gelben Blüten wirkt es auf den ersten Blick harmlos, doch die Pflanze enthält sogenannte Pyrrolizidinalkaloide. Diese Stoffe können schon in kleinen Mengen die Leber schädigen und im schlimmsten Fall Krebs auslösen.
Jakobskreuzkraut - Verwechslung mit Johanniskraut möglich
Das Jakobskreuzkraut gehört zu den Korbblütlern und blüht zwischen Juli und September. Es wird 30 bis 100 Zentimeter hoch, alle Pflanzenteile sind giftig. Auf den ersten Blick kann man Jakobskreuzkraut mit Johanniskraut verwechseln. Wenn Sie sich nicht hundertprozentig sicher sind: Finger weg!
Jakobskreuzkraut - ein Kraut, viele Arten
Das Jakobskreuzkraut verbreitet sich vor allem auf steilem Gelände und auf Weideflächen, die nur selten gemäht werden. Es gedeiht auf eher trockenen Wiesen und Weiden, Eisenbahn Böschungen sowie Weg- und Straßenrändern. Die Pflanze ist mehrjährig: Im ersten Jahr sind nur die grünen Blätter zu sehen - eine sogenannte Rosette. Erst im zweiten Jahr blüht das Jakobskreuzkraut gelb. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 30 Kreuzkrautarten, vier davon sind giftig.
Jakobskreuzkraut ist besonders für Weidetiere gefährlich
Im Rosettenstadium wird sie eher von Tieren gefressen, weil sie noch nicht bitter schmeckt und noch nicht unangenehm riecht. Insbesondere für Kühe und Pferde ist die Pflanze sehr gefährlich: Die Giftstoffe lagern sich im Körper an und zersetzen allmählich die Leber. Diese Vergiftung kann man bislang nicht behandeln. Ziegen und Schafe hingegen bauen laut Angaben Züricher Agrarforscher in ihren Vormägen einen Teil des Giftes ab. Erfahrene Tiere scheinen die Pflanzen wegen des Geruchs und des bitteren Geschmacks eher zu meiden. Meist trifft die Vergiftung daher Jungtiere.
Das Jakobskreuzkraut stellt für Weidetiere eine große Gefahr dar.
Auch getrocknetes Jakobskreuzkraut ist giftig
Problematisch ist auch, dass die Giftstoffe im Heu oder in der Silage genauso wirksam bleiben wie in der frischen Pflanze. Der bittere Geschmack verliert sich durch Trocknung oder im Silo, daher fressen die Tiere das Futter ohne zu zögern.
Jakobskreuzkraut mit Stumpf und Stiel entfernen
Beim Entfernen der Pflanzen sollte man sehr sorgfältig vorgehen - bleibt nur ein geringer Teil der Wurzel im Boden, treibt die Pflanze binnen Kurzem erneut aus. Sobald man eine Kreuzkraut-Pflanze in seinem Garten entdeckt, sollte man sie sorgfältig entfernen, möglichst verbrennen oder im Hausmüll entsorgen. Besonders in der Nähe von Nutz- und Weideflächen sollte das Kraut keinesfalls geduldet werden. Mit Unkrautbekämpfungsmitteln und Maßnahmen wie häufiges Mähen und Düngen der Fläche kann man das Kraut zurückdrängen.Leider fehlt die Unterstützung der Kommunen ,die z.B keine Kleincontainer zur Verfügung stellen .Wir versuchen mit unseren Mitteln so gut es geht das giftige Kraut mit einem Anhänger an einen nahegelegenen Bauern zu transportieren und dort zu entsorgen. Die ÖDP Miltenberg und Aschaffenburg arbeiten hier zusammen,ab dem 4. und 5. Juli jeweils an den Wochenenden.Infos bei den jenigen Vorsitzenden der ÖDP.
Autor:wolfgang winter aus Sulzbach a.Main |
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