Fordern eine Erhöhung
„Heißt mehr Geld für Minijobber weniger Jobs?“

Minijobs

Union, FDP, Handel und Handwerk fordern eine Erhöhung der Verdienstgrenze für
Minijobber von jetzt 450 auf künftig 600 Euro. Bei z.B. 12 Euro Stundenlohn kommt man
somit bereits mit 50 Stunden auf diese 600 Euro netto. Wer aber sozialversicherungspflichtig
tätig ist und genauso viel verdienen will, muss in Steuerklasse 5, die bei Teilzeit oft gilt, über
70 Stunden im Monat arbeiten, also fast die Hälfte mehr. Die Erhöhung auf 600 Euro würde
deshalb zu einer erheblichen Flucht aus sozialversicherungspflichtigen Verhältnissen führen.
Den Nachteil haben nicht nur die Sozialversicherungen, die keine Beiträge erhalten, sondern
auch die Beschäftigten, da sie keine Ansprüche bei Arbeitslosigkeit und für die spätere Rente
erwerben. Zudem würden den Unternehmen viele gut ausgebildete Kräfte nur für relativ
wenige Arbeitsstunden zur Verfügung stehen, da sich Mehrarbeit nicht wirklich lohnt. Zu
Recht haben deshalb renommierte Wirtschaftsinstitute statt der Erhöhung eine Reduzierung
der Verdienstgrenze auf 300 Euro gefordert. Dann besteht auch ein Anreiz deutlich mehr
verdienen zu wollen, verbunden mit Sozialversicherungspflicht. Zusätzlich halte ich es für
überlegenswert, die Steuerklassen 3 und 5 abzuschaffen. Da in Klasse 4 wesentlich weniger
Steuer anfällt als in 5, bleibt für diese Arbeitnehmer bei Mehrarbeit spürbar mehr netto vom
Brutto , auch wenn sich dadurch die gesamte Steuerbelastung eines Ehepaars nicht
verändert.Wolfgang Winter ÖDP

Autor:

wolfgang winter aus Sulzbach a.Main

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