Nach Sturz in Fahrstuhlschacht – weitere Erkenntnisse

Pressebericht des PP Unterfranken vom 13.12.2015 - Bereich Bayer. Untermain

ASCHAFFENBURG. Nachdem eine 48-Jährige am Samstagvormittag mit einem Einkaufswagen in einen Fahrstuhlschacht gestürzt war, wurden im Laufe des Tages weitere Ermittlungen durchgeführt.
Zwischenzeitlich konnte die Verletzte zu dem Hergang des Unfalls von den Beamten befragt werden. Demnach wollte die Frau, nachdem sie die Fahrstuhltüre geöffnet hatte, wohl rückwärts den Aufzug betreten. Ihren Einkaufswagen zog sie somit hinter sich her. In der Folge stürzte sie in den Schacht. Der Mitarbeiter eines Geschäftes hörte die Hilferufe der Frau und verständigte die Einsatzkräfte.
Wie bereits berichtet, hatte die Aschaffenburger Feuerwehr die 48-Jährige dann aus dem Schacht befreit. Sie kam in ein Krankenhaus und wurde dort stationär aufgenommen. Nach polizeilichen Erkenntnissen geht es ihr den Umständen entsprechend gut.
Aus der Befragung der Frau am Samstagabend hat sich auch ergeben, dass sie nicht zum Einkaufen unterwegs war. Vielmehr wollte sie den Fahrstuhl des Geschäftsgebäudes, der sich in einem von der Herstallstraße aus frei zugänglichen Durchgang in einen Hinterhof befindet, benutzen, um für eine ebenfalls in dem Gebäudekomplex befindliche Gaststätte etwas aus dem Keller zu holen.
Die Ermittler vermuten hinsichtlich der Ursache für den Unfall einen technischen Defekt an dem Fahrstuhl. Hinsichtlich weiterer möglicher Überprüfungen und Ermittlungen wird auch die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg entsprechend einbezogen.

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