Welche Grundausrüstung benötigst du für die japanische Küche?

Die traditionelle japanische Küche, Washoku, gewinnt zusehends an Popularität. Sie ist für ihren ausgeprägten Sinn für kulinarische Perfektion bekannt und man sagt ihr eine Verlängerung der Lebenserwartung nach. Was du benötigst, um die authentische japanische Küche bei dir zu Hause zu genießen, erfährst du in diesem Artikel.

Was zeichnet eine gute Grundausrüstung für die japanische Küche aus?
In der japanischen Kultur ist es verbreitet eine kontinuierliche Verbesserung zu verfolgen, das gilt ebenso für die traditionelle Esskultur. Um eine stetige Steigerung zu erreichen, sind hierfür, neben dem Griff zu frischen Zutaten, die Qualität der Küchenutensilien entscheidend.
Hochwertige japanische Küchenutensilien kannst du an ihrer Verarbeitung, den verwendeten Materialien und ihrem Produktionsort erkennen. Der Tradition entsprechend bestehen japanische Kochutensilien aus natürlichen Materialien, wie Holz und Bambus in Kombination mit Edelstahl und Kupfer. Besonderer Qualität entsprechen handgefertigte Produkte.

Wofür benötige ich eine umfangreiche Grundausrüstung für die japanische Küche?
Die japanische Küche basiert auf Reis und einer sparsamen Verwendung von Öl und Gewürzen, um den Eigengeschmack einzelner Zutaten zu erhalten. Hierbei unterscheidet sich die japanische Esskultur stark von der westlichen. Um diese kulinarische Philosophie authentisch nachzuempfinden, sind japanische Küchengeräte unverzichtbar.

Wer braucht eine Grundausrüstung für die japanische Küche?
Durch den geringen Einsatz von Öl, Gewürzen und tierischen Fetten sowie der schonenden Zubereitung der Zutaten, gilt die traditionelle japanische Küche als raffiniert und gesund. Wenn du nach einem neuen Kocherlebnis suchst und bereits erste Erfahrungen mit der japanischen Küche gesammelt hast, ist es Zeit für deine ersten ostasiatische Kochutensilien.

Welche Küchen-Utensilien dürfen dabei nicht fehlen?

  • Hôcho, das japanische Messer
: Ein traditionelles japanisches Kochmessers besteht aus einem Holzgriff und rostfreiem Stahl oder Keramik, um die Reinigung und Pflege zu erleichtern. Es bestehen verschiedene Arten von Messern, darunter zählt das Santoku zu den widerstandsfähigsten Messern der Welt und ist für diverse Zutaten flexibel einsetzbar.
  • Manaita, das Schneidebrett: Mit dem richtigen Material, kann dich dein Schneidebrett maßgeblich in der Küche unterstützen. In der japanischen Esskultur schätzt man hierfür Bretter aus Zypressen-, Magnolien- oder Ginkgoholz. Sie haben eine weiche Beschaffenheit und schonen somit die Klinge deines Messers, während ihre antibakterielle Wirkung die Frische deiner Zutaten bewahrt.
  • Reiskocher: Zwar kann Reis auch im Kochtopf gegart werden, doch hat sich hierfür seit den 1950er Jahren in vielen japanischen Haushalten der automatisierte Reiskocher durchgesetzt. Denn er verhindert nervenaufreibendes Überkochen von Wasser, sorgt für die ideale Bissfestigkeit und hält die Wärme ohne zu verkochen. Hier kannst du viele praktische Zusatzfunktionen beachten, die dir eine individuelle Zubereitung und Verfeinerung ermöglichen.
  • Shamoji, der Reis-Spatel: Um die Reiszubereitung zu perfektionieren, ist der Shamoji ideal. Dieser Spatel ähnelt einem flachen Löffel und dient zum Mischen und Servieren von Reis. Er wird traditionell aus Holz oder Bambus gefertigt und ermöglicht somit ein leichtes Lösen klebriger Reis-Rückstände.
  • Tamagoyaki nabe, die Omelettepfanne: Diese rechteckige Pfanne dient der Zubereitung des süßen japanischen Omeletts. Es wird während seiner Zubereitung schrittweise eingerollt und kann anschließend in mundgerechte Scheiben geschnitten werden. Die Pfanne besteht vorwiegend aus Gusseisen oder Aluminum, für hochwertige Modelle wird Kupfer verwendet.
  • Saibashi, die großen Stäbchen: Zur Vermeidung von Verbrennungen beim Frittieren und Braten, umfassen diese Kochstäbchen einer Länge von 30 cm. Parallel werden sie für das Aufschlagen von Ei oder zum Servieren genutzt. Sie bestehen aus unbehandeltem Holz oder Bambus.
  • Makisu, die Bambusmatte: Möchtest du maki zushi zubereiten, sind diese Bambus-Unterlagen unentbehrlich. Hierauf wird die spezielle Technik für die formschönen Sushi-Rollen angewandt.
  • Oroshi gane, die Reibe: Wenn du frisch geriebenen Ingwer, Knoblauch oder weißen Rettich in Rezepten einsetzen möchtest, bietet sich eine japanische Reibe an. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine Perforierung besitzt und die Zutaten feiner gerieben werden, als mit einer europäischen Raspel.
Autor:

Kitchen Fibel aus Aschaffenburg

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