Kredite für von Corona betroffene Unternehmen

Die Corona-Krise hat nicht nur gesundheitliche Folgen. Aufgrund der vielen Maßnahmen zwecks der Eindämmung, mussten viele Unternehmen und Geschäfte ihre Dienstleistungen vollständig einstellen. Das bedeutet natürlich enorme finanzielle Einbußen. Kleinunternehmungen und Freelancer stehen vor Existenzängsten und Insolvenzen.

Damit in der Bundesrepublik Deutschland kein Unternehmen vor einer Schließung gefährdet ist, hat die Regierung zahlreiche Hilfspakete beschlossen. Darunter befinden sich Soforthilfen in Form von Zuschüssen aber auch Kredite für Unternehmen sollen in Zukunft einfacher beantragt werden können. Die Bundesregierung hat ein milliardenschweres Hilfspaket für Betriebe und Unternehmen bereitgestellt.

Anfängliche Schwierigkeiten und Verzögerungen

Die Hilfsmaßnahmen werden angenommen und nach Angaben der Bundesregierung, kam es in den letzten Wochen bereits zu diversen Auszahlungen. Viele Unternehmen beklagen jedoch, dass die Wartezeiten viel zu lange dauern würden. Eine erste Stellungnahme der Bundesregierung bestätigte, dass in Einzelfällen Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden können.

Besonders Freelancer und kleine Unternehmer bangen um ihre Zukunft. Die KfW bietet nun für alle Unternehmen günstige Kredite, welche unbürokratisch zu beantragen sind. Anträge können bereits gestellt werden und wie die KfW mitteilte, werden die Anträge rasch geprüft und es erfolgt eine rasche Auszahlung. Corona-Kredite werden aufgrund der akuten wirtschaftlichen Lage erst im Nachhinein geprüft, so die Verantwortlichen.

Zuschüsse und Soforthilfen

Wie eingangs erwähnt, hat die Bundesregierung eine rasche finanzielle Hilfe zugesichert. Es handelt sich hierbei um Zuschüsse, welche die Unternehmen nicht zurückbezahlen müssen. Unternehmen bis 5 Mitarbeiter erhalten einen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro und Unternehmen bis zu 10 Mitarbeiter werden bis zu 15.000 Euro an Unterstützung bekommen.

Hierfür müssen die Betriebe und Unternehmen allerdings vorweisen, dass bis zum 31.12.2019 keine finanziellen Probleme vorhanden waren. Aufgrund der Corona-Krise in der Bundesrepublik Deutschland soll kein einziges Unternehmen von einer Insolvenz gefährdet sein. Hierfür werden die zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln wohl nicht ausreichen. Es werden Nachbesserung notwendig sein. Die Bundesregierung in Deutschland arbeitet diesbezüglich auf Hochtouren.

Bund und Länder versprechen finanzielle Unterstützung

Ein Punkt der beschlossen wurde ist, dass es Staatsgarantien in der Höhe von bis zu 400 Milliarden Euro geben wird. Rund 100 Milliarden Euro werde zusätzlich von der KfW zur Verfügung gestellt werden. Für Kleinbetriebe und Selbstständige wird ein Hilfspaket von insgesamt 50 Milliarden Euro angeboten.

Ob diese Summen am Ende tatsächlich ausreichend sein werden, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Für viele Unternehmen eine Erleichterung ist der beschlossene Insolvenzschutz. Sofern ein Unternehmen aufgrund der Corona-Krise Insolvenz anmelden müsste, hat die Regierung Hilfe versprochen.

Kredit-Turbo in Deutschland

In den letzten Wochen wurden viele neue Gesetze beschlossen und diese betreffen aktuell die Wirtschaft. Viele Unternehmen bangen um ihre Zukunft und das ist aufgrund der derzeitigen Situation auch gerechtfertigt. Wie lange Geschäfte noch geschlossen haben müssen, ist ungewiss. Die Hilfspakete können seit wenigen Tagen beantragt werden und erste Auszahlungen fanden bereits statt.

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Unternehmen auch weitaus einfacher und rascher an Kredite gelangen werden. Diese sind niedrig verzinst und es wurde eine sehr kurze Bearbeitungszeit zugesichert. Kredite, die in der Corona-Krise gewährt werden, müssen selbstverständlich zurückbezahlt werden. Unternehmen können zudem auch noch Steuerentlastungen beim jeweiligen Finanzamt beantragen.

Viele Hilfspakete wurden geschnürt und wie es derzeit aussieht, werden diese wohl oder übel nicht ausreichend sein. Die Bundesregierung wird nachbessern müssen um ihre Versprechungen an die Unternehmen einhalten zu können. Weitere Entscheidungen werden in den kommenden Wochen erwartet. Viele Ängste und Sorgen die derzeit in Deutschland den Alltag bestimmen.

Autor:

Jens Klimper aus Aschaffenburg

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