Freie Demokraten fordern attraktive Innenstadt

Die Aschaffenburger Stadträte der FDP, Karsten Klein und Thomas Klein, haben am 22. Februar 2021 dem Entwurf über den städtischen Haushalt zugestimmt. In seiner Rede ging Karsten Klein zuerst auf die Personalkosten der Stadt Aschaffenburg ein. Bereits im letzten Jahr hatten die Liberalen auf die steigenden Kosten hingewiesen. „In den letzten Jahren war es Praxis, dass der Stadtrat immer wieder Einzelentscheidungen über zusätzliche Stellen getroffen hat, ohne dabei die Verwaltung in Gänze ins Auge zu fassen“, so Karsten Klein. Im November 2020 beantragte die FDP daher, eine Organisationsuntersuchung bei der Stadtverwaltung durchzuführen. Der Hauptsenat stimmte diesem Antrag Anfang Februar zu.

In den laufenden Haushaltsberatungen schlug die Stadtverwaltung im Plenum die Schaffung von 31,5 Stellen im Jahr 2021 vor. Diesen Antrag lehnten die beiden FDP-Stadträte ab. Auf Grund weiterer Anträge der Liberalen wird die Beleuchtung an der Erbighalle und an der Zufahrt zu den Sportplätzen an der Darmstädter Straße verbessert. Die Anlage von Blühwiesen wird die Leiderer Mainpromenade aufwerten.
Besonders erfreut zeigten sich die Freien Demokraten darüber, dass die Stadtverwaltung keine Verschuldung des städtischen Haushaltes geplant hat. Der Rücklagenentnahme, wurde aufgrund des großen Volumens der aktuellen Investitionsprojekte, zugestimmt.

Dass die Sanierung der Badergasse wieder nicht im Haushalt berücksichtigt ist, hält die FDP für ein falsches Signal. „Die Planungen sind abgeschlossen. Die Straße im Herzens Aschaffenburgs zwischen Rossmarkt und Herstallstraße bietet einen traurigen Anblick. Die Stadt plant die Umsetzung im Jahr 2023. Noch später sollte der Umbau auf keinem Fall durchgeführt werden“, sagte Klein.

Die Corona-Krise hat nicht nur Defizite im Bereich der Digitalisierung offengelegt, sondern auch Entwicklungen beim Einzelhandel und in der Innenstadt beschleunigt. Um auch in Zukunft attraktiv zu sein, muss die Stadt Bereiche schaffen, in denen das Zusammenspiel zwischen Einkaufen und Erlebnis funktioniert. Hierzu schlägt die FDP ein dauerhaftes Angebot an Verkaufsständen auf dem Marktplatz und eine Überdachung des Platzes zwischen Herstallstraße und Badergasse vor.

Die Rede im Internet: www.fdp-aburg.de/stadtrat

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