Martina Fehlner: Bayerische Gelder für kommunale Hochbauprojekte
16,7 Millionen Euro für Investitionen im kommunalen Hochbau fließen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Gute Nachrichten hat die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner für die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg: Mehrere Kommunen erhalten im Jahr 2026 staatliche Zuweisungen des Freistaats Bayern für wichtige Hochbaumaßnahmen. Insgesamt fließen 16.746.200 Euro in 22 Projekte in der Region Aschaffenburg. Grundlage sind Mittel nach Art. 10 des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes, die unter anderem für öffentliche Schulen, schulisch notwendige Sportanlagen und Kindertageseinrichtungen vorgesehen sind.
„Das sind wichtige Mittel für unsere Kommunen. Sie helfen dabei, Kitas auszubauen, Schulen zu sanieren und Sportstätten zu modernisieren. Genau dort kommen Investitionen unmittelbar bei den Bürgerinnen und Bürgern an“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Fehlner.
Im Einzelnen erhalten folgende Kommunen und Träger Fördermittel:
Stadt Aschaffenburg
- 1.915.000 Euro für die Generalsanierung des Kronberg-Gymnasiums
- 1.985.000 Euro für Generalsanierung und Erweiterung der Schönberg-Mittelschule mit Sport- und Schwimmhalle
Landkreis Aschaffenburg
- Landkreis Aschaffenburg: 2.463.000 Euro für Generalsanierung und Erweiterung des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Aschaffenburg
- Gemeinde Alzenau: 485.000 Euro für den Ersatzneubau einer Kindertageseinrichtung im Ortsteil Wasserlos sowie 272.000 Euro für Erweiterung und Umbau der Grundschule am Weinberg in Michelbach mit Sanierung der Freisportanlagen
- Gemeinde Blankenbach: 100.000 Euro für Umbau und Erweiterung der Kindertageseinrichtung
- Markt Hösbach: 200.000 Euro für Generalsanierung und Erweiterung der Kindertageseinrichtung am Johannesplatz als interkommunales Projekt mit Markt Goldbach sowie 394.000 Euro für die Generalsanierung des Schulschwimmbads
- Gemeinde Kahl a. Main: 400.000 Euro für den Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung Sonnenschein
- Gemeinde Karlstein a. Main: 156.000 Euro für Erweiterung und Umbau der Kindertageseinrichtung Regenbogenland
- Gemeinde Kleinkahl: 300.000 Euro für Generalsanierung und Erweiterung der Kindertageseinrichtung Kleinkahl sowie 400.000 Euro für Generalsanierung und Erweiterung der Sporthalle an der Grundschule
- Markt Mömbris: 100.000 Euro für die Erweiterung der Kindertageseinrichtung Farbklecks sowie 396.000 Euro für den Umbau des Schulgebäudes im Ortsteil Dörnsteinbach zur Kindertageseinrichtung
- Markt Schöllkrippen: 600.000 Euro für den Neubau einer Sporthalle an der Grund- und Mittelschule
- Markt Goldbach: 500.000 Euro für die Errichtung eines Kinderhorts an der Grundschule sowie 1.250.000 Euro für Erweiterung und Generalsanierung der Grund- und Mittelschule mit Sporthalle
- Markt Großostheim: 500.000 Euro für die Errichtung eines Kinderhorts an der Grundschule in Pflaumheim, 1.000.000 Euro für den Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung Hasselstraße sowie 1.630.200 Euro für Generalsanierung und Teilneubau der Grund- und Mittelschule Dellweg
- Gemeinde Haibach: 1.000.000 Euro für Generalsanierung und Erweiterung der Kindertageseinrichtung
- Gemeinde Stockstadt a. Main: 700.000 Euro für den Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung
Der größte Einzelbetrag geht mit 2.463.000 Euro an den Landkreis Aschaffenburg für das Staatliche Berufliche Schulzentrum. Ebenfalls besonders hohe Zuweisungen erhalten die Stadt Aschaffenburg für das Kronberg-Gymnasium und die Schönberg-Mittelschule sowie Markt Großostheim für die Grund- und Mittelschule Dellweg.
Insgesamt stehen in Bayern im Jahr 2026 fast 1,4 Milliarden Euro nach Art. 10 BayFAG für Gemeinden, Gemeindeverbände und kommunale Zweckverbände bereit. Das Fördervolumen des Freistaats bleibt mit fast 1,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr konstant. Hinzu kommen 300 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes.
Fehlner betont: „Es ist gut, dass durch die SPD auf Bundesebene zusätzliche Mittel für die kommunale Infrastruktur bereitstehen. Gleichzeitig bleibt klar: Die Kommunen brauchen dauerhaft mehr finanzielle Spielräume. Der Investitionsbedarf bei Schulen, Kitas, Sportstätten, Schwimmbädern, Straßen, Krankenhäusern, Wohnungsbau und öffentlichem Nahverkehr ist enorm.“
Die SPD-Landtagsfraktion fordert deshalb weiterhin eine dauerhafte Erhöhung des kommunalen Anteils an der Steuerquote von derzeit 13,3 auf 15 Prozent. Dadurch stünden den Kommunen in Bayern im Jahr 2026 rund 850 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Außerdem brauche es weniger Bürokratie, einfachere Förderprogramme und höhere Zuschussquoten für strukturschwächere Regionen.
„Kommunale Investitionen sind Investitionen in Lebensqualität. Sie stärken die Daseinsvorsorge, kommen Familien, Kindern und Jugendlichen zugute und sichern zugleich Aufträge für Mittelstand und Handwerk in der Region“, so Fehlner abschließend.
Autor:Jan Lukas aus Aschaffenburg |
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