CSU Nilkheim / Leider informiert
Nilkheimer Eisenbahnunterführung soll neu gebaut werden
- hochgeladen von Markus Kremer
Die Eisenbahnunterführung am Ortsausgang in der Großostheimer Straße in Nilkheim soll erneuert werden. Das über 100 Jahre alte Bauwerk aus der Kaiserzeit ist alt, technisch überholt und stellt durch immer wieder steckengebliebene Lastwagen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Höhe, Größe und auch die Bauausführung der Brücke ist für den heutigen Verkehr nicht mehr passend.
Über die Brücke gelangen vor allem die Bahnverkehre in und aus dem Bayernhafen, der auch der Eigentümer der Brücke ist.
Der geplante Neubau mit größerer Durchfahrtshöhe sowie sichereren Wegen für Fußgänger und Radfahrer ist zwar grundsätzlich richtig, birgt aber auch größere Probleme. So darf die Maßnahme vor allem nicht zu einer zusätzlichen Verkehrsbelastung für Nilkheim führen!
CSU-Stadtrat Josef Taudte machte im Stadtrat deutlich: Die Erneuerung der Brücke darf nicht dazu führen, dass Nilkheim künftig verstärkt als Ausweichroute für den Schwerlastverkehr genutzt wird. Den Bürgerinnen und Bürgern wurde beim Ausbau der B26 eine Reduzierung des Lkw-Verkehrs zugesichert – daran muss auch nach einem Brückenneubau festgehalten werden.
Angelica Sander von der CSU in Nilkheim betont: „Eine neue Brücke darf kein Einfallstor für zusätzlichen Schwerlastverkehr werden. Die Wohn- und Lebensqualität der Menschen in Nilkheim muss geschützt bleiben.“ Mit der Fertigstellung der Unterführung gilt es daher Maßnahmen zu ergreifen, um den Schwerlastverkehr aus Nilkheim herauszuhalten.
Gleichzeitig wird es eine große Aufgabe sein, während der Baumaßnahme für die Bürgerinnen und Bürger eine verkehrliche Lösung zu finden. So ist momentan von einer Sperrung der Straße für einen Zeitraum von einem Jahr die Rede. Eine solche Maßnahme wird den kompletten Verkehr in der Stadt schmerzlich belasten. Schon heute schiebt sich der Verkehr auf der Großostheimer Straße sehr dicht, vor allem zu den Stoßzeiten. Diese Tatsache macht den Brückenneubau zu einer sehr besonderen Baumaßnahme. Das Bauprojekt muss daher mit besonderer Sorgfalt geplant und ausgeführt werden. Eine Vollsperrung über einen sehr langen Zeitraum birgt größere Herausforderungen und auch die Finanzierung muss transparent und rechtssicher geklärt werden.
Angelica Sander, Markus Kremer, Dagmar Bretzigheimer, Sebastian Rusek
Autor:Markus Kremer aus Aschaffenburg |
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