12. Benefizkonzert des Rotary Club Obernburg zusammen mit dem Verbandsjugendorchester Untermain
Gemeinsam mit Pauken und Trompeten Gutes tun

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Mit der 12. Symphonie in Blech konnte der Rotary Club Obernburg nach einjähriger Pause am 6. November seine schöne Tradition fortsetzen und lud die Besucher in die Frankenhalle nach Erlenbach ein.
Ein kleines Bändchen am Handgelenk, das jeder Mitwirkende und alle Besucher nach der Einlasskontrolle erhielten, signalisierte: hier wird Wert auf höchstmögliche Sicherheit gelegt und die 3G plus Regeln schon freiwillig eingehalten. Diesem Schutz aller Gäste, fiel leider die Bewirtung in der Halle zum Opfer und es war klar: Dieser Abend gehörte einzig der Musik!
Die Bühne war frei für das Verbandsjugendorchester Untermain. Die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Norbert Langeheine verzauberten das Publikum und erfüllten die Frankenhalle mit feurigen Rhythmen und harmonischen Klängen.
Abgerundet wurde dieser Ohrenschmaus durch die charmante und witzige Moderatorin Maria Bachmann die auch in diesem Jahr wieder durch den Abend führte und das Publikum mit fein abgestimmten Hintergrundinformationen versorgte. Während die amtierende Präsidentin des Rotary Club Obernburg, Sandra Manz das Publikum begrüßte und sagte, dass alle bis zuletzt gezittert haben, ob das Konzert nicht doch noch abgesagt werden muss, erzählte Frau Bachmann, dass sie durch eine falsche Zuginformation bei Ihrer Anreise zunächst in Fulda gestrandet ist und „auf den letzten Drücker“ in Erlenbach ankam. Man konnte ein Schmunzeln im Publikum wahrnehmen, die Freude auf diesen schönen Abend war überall zu spüren.
Mit dem langsamen, schreitenden Konzertmarsch „Orion“ eröffnete das Orchester den kurzweiligen Abend und nahm sein Publikum mit, auf eine Reise ins Weltall. Es folgte „Mind Sets“ von Ed Huckeby, bevor in „Westcoast Conderto“ von Kees Vlakk, der Solist Amadeus Lorenz am Klavier die Gäste mit einer erstklassigen Darbietung in seinen Bann zog. Es folgten die Stücke „A vision oft he first light“ von Satoshi Yagisawa, „Into the Joy of spring“ von James Swearingen und „Der Lehrmeister“ von Robert Sheldon. Dann hatte die Tuba mit dem Solisten Sebastian Schmitt in „Latin Tuba“ ihren großen Auftritt und erfüllte den Raum mit vollen sonoren Klängen, die das Publikum verzauberten. Mit den Stücken „Groove Academy“ von Markus Götz und „Welcome to the jungle“ von Guns N´Roses, Arr. Paul Martha schlossen die jungen Musiker den Abend mit einem Feuerwerk der Emotionen ab.
Das Publikum staunte nicht schlecht, als sich auf die Frage von Maria Bachmann, wer denn die jüngsten Musiker/innen im Orchester wären, zwei Mädels meldeten:
Antonia spielt mit ihren jungen 12 Jahren schon 3 Jahre im Orchester und Anika gerade einmal 13 Jahre alt darf seit einem Jahr mitspielen. Für diese Leistung und ihr Engagement in so jungen Jahren ernteten sie, stellvertretend für das ganze Orchester anerkennenden Applaus.

Sandra Manz betonte, dass die Einnahmen des Konzerts zu 100% für wohltätige Projekte verwendet werden, die der Rotary Club Obernburg unterstützt. „Es ist uns wichtig dran zu bleiben und nicht nur finanziell, sondern auch mit Kontakt und persönlicher Unterstützung den Menschen in Not zu helfen!
Aktuell fließt in das von Hochwasser betroffene Ahrtal nicht nur Geld, sondern auch andere Hilfsmittel und Clubmittglieder packen aktiv beim Wiederaufbau vor Ort mit an.
Zu den permanenten Projekten gehört die finanzielle Unterstützung bei der Bekämpfung der Kinderlähmung „End of Polio now“, der aktive „Jugendaustausch“ wo junge Menschen fremde Länder besuchen und Freundschaften schließen, die oft ein Leben lang halten; der „Förderpreis“, mit dem das ehrenamtliche Engagement von Personen und Vereinigungen dieses Jahr schon zum 6. Mal ausgezeichnet werden konnte und viele Hilfen direkt an betroffene Menschen.
Die Rotary „Shelterboxen“, Überlebenskisten, die die Not der Menschen in humanitären Katastrophengebieten weltweit lindern helfen, haben Maria Bachmann so begeistert, dass sie sich seit 2018 als Botschafterin dafür einsetzt.
Hochaktuell und bald wieder häufig zu sehen sind die rotarischen „Weihnachtsengel“ mit dieser Aktion unterstützt der Club bedürftige Familien in unserer Region, die nicht die finanziellen Mittel haben, um Ihren Kindern ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Durch den Kauf eines Geschenkbausteins von den Weihnachtsengel-Tannenbäumen können Sie selbst zum Weihnachtsengel werden und einem bedürften Kind einen Weihnachtstraum erfüllen.
So endete dieser wunderschöne Abend mit Dank an das Orchester für diese tolle Darbietung, Dank an die Sponsoren, für die finanzielle Unterstützung, Dank an das Publikum und alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Die Blumen aus der Bühnendekoration wurden zum Verkauf angeboten und viele Gäste nahmen sich einen Weihnachtsstern mit nach Hause als Erinnerung an einen schönen Abend der noch lange Nachhallen dürfte.

Autor:

Rotary Club Obernburg aus Obernburg am Main

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