Bewohner sollen direkt mitbestimmen
CSU Obernburg will Bürger-Etat im städtischen Haushalt

CSU-Bürgermeister Dietmar Fieger möchte Obernburgs Bewohner künftig noch stärker und direkter an Entscheidungsprozessen beteiligen.
  • CSU-Bürgermeister Dietmar Fieger möchte Obernburgs Bewohner künftig noch stärker und direkter an Entscheidungsprozessen beteiligen.
  • Foto: Anna Hornstein
  • hochgeladen von CSU-Ortsverband Obernburg-Eisenbach

Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2020 macht sich der CSU-Ortsverband Obernburg-Eisenbach für einen eigenen Bürger-Etat im städtischen Haushalt stark. Künftig sollen die Bewohner der Stadt Vorschläge einreichen und anschließend selbst entscheiden können, welche Maßnahmen davon umgesetzt werden. Unter dem Motto „Stadt der Bürger“ habe man sich in einer Zukunftswerkstatt viele Gedanken gemacht, wie das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt gestärkt und die Bürgerinnen und Bürger besser in das kommunale Geschehen eingebunden werden können.

„Unser Ziel ist es, die Obernburger und Eisenbacher direkt an Entscheidungsprozessen zu beteiligen“, so der Ortsvorsitzende Christopher Jany. Dadurch erhöhe sich die Akzeptanz geplanter Maßnahmen. Neue Ideen und innovative Anregungen könnten zudem schneller aufgegriffen werden. Obernburgs Bürgermeister Dietmar Fieger betonte, dass es wichtig sei, die traditionell starke Vereinskultur zu erhalten und das vielfältige Ehrenamt in der Stadt zu fördern. So wollen die Christsozialen künftig beispielsweise das Nachbarschaftshilfeprojekt „Tatsachen“ noch stärker unterstützen. Die Anschaffung eines Fahrzeuges für den Hol- und Bringdienst stehe ebenso auf der Ideenliste wie die Kooperation mit dem Bundesfreiwilligendienst oder geringfügig Beschäftigten.

Außerdem solle der Gang zum Rathaus bald zunehmend der Vergangenheit angehören. Man wolle darauf hinarbeiten, dass Verwaltungsleistungen künftig auch online beantragt werden können. Außerdem seien Skype-Sprechstunden über das Internet eine gute Gelegenheit, den Austausch mit der Stadtverwaltung noch einfacher zu gestalten. Der Zugang zum Obernburger Rathaus soll nach dem Willen der CSU künftig auch über einen Lift möglich sein. Besucherinnen und Besucher mit Rollstuhl oder Rollator und Eltern mit Kinderwagen sollen so problemlos in das Erdgeschoss des historischen Gebäudes gelangen. Dort möchte man einen neuen Besprechungsraum schaffen, in dem die Kunden von allen Arbeitsbereichen der Stadtverwaltung bedient werden können.

Das komplette Wahlprogramm wollen die Christsozialen ab 8. Januar auf ihrer Homepage unter www.csu-obernburg-eisenbach.de veröffentlichen.

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