Das richtige Öl fürs Bike

Hier geht es um Kettenpflege.
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  • Foto: Liqui Moly/TRD
  • hochgeladen von Heinz Stanelle

Ein regelmäßiger Ölwechsel ist bei jedem Verbrennungsmotor Pflicht. Aber welches Öl kommt rein? Und wann sollte man dem Innenleben der Maschine frisches Schmiermittel gönnen?

(TRD/MID) Für Biker ist der Saisonstart ein guter Zeitpunkt für den Ölwechsel. Doch nicht jeder Motor verträgt jeden Schmierstoff gleich gut. Und Öle, die für Autos vorgesehen sind, sollten nie für Zweiräder verwendet werden. Denn die Anforderungen und Belastungen von Schmierstoffen für den Einsatz in Motorradmotoren sind völlig andere als bei Automotoren, so die Schmierstoff-Experten eines Ulmer Herstellers. 

So wird das Öl bei luftgekühlten Zweirädern wegen der hohen Betriebstemperaturen extrem belastet. Auch wassergekühlte Motorradaggregate beanspruchen den Schmierstoff durch höhere Drehzahlen und Kolbengeschwindigkeiten sowie geringerer Füllmengen deutlich mehr als in einem Pkw. Die Reibwertminderer in Auto-Ölen, die für verringerten Kraftstoffverbrauch sorgen sollen, können beim Bike zu einer rutschenden Kupplung führen. Schlimmstenfalls verlieren diese Öle sogar komplett ihre Wirkung, was zum Abriss des Schmierfilms und zur Verschmutzung der Brennräume führen kann. Dadurch entsteht frühzeitiger Verschleiß, im Extremfall kommt es zu einem Motorschaden.

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