Ausstellungseröffnung "Nicht übersehen!"
Menschen, die Mut machen
- Foto: AK Sopo
- hochgeladen von Sozialpolitischer Arbeitskreis
Tolle Menschen mit starken Geschichten stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Nicht übersehen!“ Menschen in Aschaffenburg“. Am 16. April wurde sie in der City Galerie feierlich eröffnet.
Jessica Euler, 2. Bürgermeisterin von Aschaffenburg, dankte dem Sozialpolitischen Arbeitskreis der die Ausstellung konzipiert hat, aber besonders den sechs Menschen, die bereit waren, ihre Geschichte zu erzählen: „Sie sind Mutmacherinnen und Mutmacher. Mit eigener Motivation und mit Hilfe zur Selbsthilfe sind sie ihren Weg gegangen und sind damit Vorbilder für uns alle!“
Den Sozialstaat bezeichnete Björn Wortmann, als „Sicherheitsanker ohne Rückfrage nach Kontostand oder Herkunft“. Für den sozialpolitischen Arbeitskreis machte der DGB-Kreisvorsitzende deutlich: „Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, sondern versuchen denjenigen Stimme zu geben, die keine laute Stimme haben.“ Jeder Euro für unsere sozialen Sicherungssysteme sei gut angelegt.
Der Arbeitskreis setzt mit diesen Geschichten all jenen etwas entgegen, die unseren Sozialstaat schlecht reden und Menschen pauschal als Schmarotzer oder faul beschimpfen, die auf solidarisch finanzierte Hilfe angewiesen sind.
Die beteiligten Organisationen machen sich stark für eine soziale Infrastruktur, die
• Hilfe zur Selbsthilfe anbietet und die Würde der Personen respektiert,
• auf vielfältige Träger von Wohlfahrtsorganisationen bis Vereinen und Initiativen setzt,
• von denen, die in unserer Gesellschaft stärkere Schultern haben, fair und auskömmlich finanziert wird.
Die Ausstellung besteht aus 13 Rollups. Sie ist bis 2. Mai in der City-Galerie Aschaffenburg (1. Stock neben _Thalia und gegenüber Nanu nana) zu sehen. Von 9. bis 24. Mai in den Räumen der GESTA. Danach bis 8. Juni im Martinushaus bis sie in den Räumen der VHS bis 24. Juni zu sehen ist.
Im Juli gibt es Workshops in Schulen, im Oktober wandert sie in die Technische Hochschule.
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