Interesse an Ausbildung? – Betriebsbesuche zeigen die wirklichen Arbeitsplätze

Packmitteltechnologe ist ein wenig bekannter Ausbildungsberuf.

Im Rahmen der Woche der Ausbildung bietet der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Aschaffenburg Jugendlichen die Chance, konkrete Ausbildungsplätze kennen zu lernen. Packmitteltechnologe, Gießereimechaniker, Metzger, Koch und Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk stehen zwar auf der Wunschliste der Schulabgänger nicht an erster Stelle, aber die Berufe bieten ordentliche Verdienstmöglichkeiten, eine sichere berufliche Basis und Perspektive. Diese Berufe sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Die Firma Wellpappe in Alzenau bildet Packmitteltechnologen – früher Verpackungsmittelmechaniker – aus. Am Mittwoch, den 2. März um 14 Uhr besteht die Möglichkeit, diesen Beruf vor Ort live zu erleben. Kathrin Fischbach von der Personalabteilung der Firma, beschreibt die Tätigkeit: „Packmitteltechnologen sind Experten für die Gestaltung und Fertigung von individuellen Verpackungslösungen nach Kundenvorgaben aus den verschiedensten Branchen. Auf dem Weg zum Facharbeiter durchlaufen die Auszubildenden mehrere Bereiche im Betrieb, wie Produktion, Verpackungsentwicklung und Qualitätssicherung. Nach der Ausbildung bestehen vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel zum Meister, Techniker oder Ingenieur.“

Zum dritten Mal in Folge ruft die Agentur für Arbeit gemeinsam mit den Partnern der Allianz für Aus- und Weiterbildung zur „Woche der Ausbildung“ auf. Das Motto der Aktionswoche: „Zukunft braucht Ausbildung“. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht die Bedeutung einer betrieblichen Ausbildung: Arbeitsvermittlerin Heike Haines: „Unser Ziel ist es, Jugendliche in Ausbildungsplätze zu vermitteln. Dabei berücksichtigen wir ihre Neigungen und Talente. Wir wollen aber auch neue Perspektiven aufzeigen und Interesse an weniger bekannten Berufen wecken“.

Für Arbeitgeber und Betriebe bietet die Aktionswoche die Chance, ihre Ausbildungsplätze, ihre Berufe und ihr Unternehmen zu präsentieren sowie einem breiteren Publikum bekannt zu machen – etwa im Rahmen einer Informationsveranstaltung.

Den Bewerbern beschreibt Heike Haines die Vorteile einer guten Ausbildung:
• „Vielfalt - In Deutschland gibt es rund 330 Ausbildungsberufe.
• Praxisnähe - Während einer Ausbildung lernt man mitten in der Praxis. Die Jugendlichen sammeln Erfahrungen fürs Leben, übernehmen Verantwortung wachsen mit den Aufgaben.
• Eigenes Geld – ein Packmitteltechnologe verdient bereits in der Ausbildung zwischen 800 und 1000 Euro. Ein Schritt in die Unabhängigkeit.
• Weiterbildungsmöglichkeiten: Wer sich fort- und weiterbildet, bleibt auf dem Laufenden und kann auch einen Karriereweg einschlagen, der nach oben offen ist.
• Sicherheit: Fachkräfte sind schon heute gefragt – und der Bedarf wird noch steigen.“

Wer Interesse an dem Betriebsbesuch hat, Treffpunkt ist Wellpappe Alzenau, Mühlweg 14, am 2. März um 14 Uhr.

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