Wanderung Verein der Spessartfreunde e.V. 1880
Auf den Spuren des Erzwilderer J. A. Hasenstab ins Kropfbachtal
- Foto: Ingrid Reusch
- hochgeladen von Peter Lill-Hendriks
Mit einer Gruppe von knapp 20 Teilnehmenden starteten wir unsere Wanderung ins Kropfbachtal bei leichtem Regen an der Kartause Grünau. Trotz des Wetters ließen wir uns die Laune nicht vermiesen und gingen zunächst ein Stück auf der Asphaltstraße und dann über einen geschotterten Weg hinauf Richtung Schollbrunn und zum Wildpark. Hier legten wir an der Schutzhütte eine Rast ein und bewunderten das Hirschrudel und die Ziegen.
Nach der Pause hatte es zum Glück aufgehört zu regnen und wir konnten unseren Weg auf naturbelassenem Weg Richtung Forsthaus Kropfbrunn fortsetzen. Das Forsthaus Kropfbrunn war eine Außenstelle des Forstamts Bischbrunn und diente ca. 170 Jahre als Wohn- und Dienstsitz für die Revierförster. Hier wirkte auch der Förster Johann Sator, der den Erzwilderer Hasenstab 1773 im Kropfbachtal erschoss. Ein Kreuz aus Sandstein markiert diese Stelle, zu der wir anschließend bergab weiter marschierten.
Durch das idyllische Kropfbachtal und am Felsenmeer vorbei gelangten wir über Wurzel- und Schotterwege zur Kartause Grünau, einem ehemaligen Kartäuserkloster, heute eine Gaststätte mit sehr leckerem Essen. Mittlerweile hatte sich die Sonne endgültig gegen die Wolken durchgesetzt und wir beschlossen den Ausflug in guter Stimmung.
Wanderführung: Ingrid Reusch, Spessartfreunde 1880 Aschaffenburg
Autor:Peter Lill-Hendriks aus Aschaffenburg |
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