Obernburger Theaterverein erhält Förderpreis
2021: Ein guter Anfang ist die halbe Arbeit

Katja Zöller, Kassenwärtin des Vereins, nimmt vom Repräsentanten der Krombacher-Brauereigruppe Siegmund Stephan den symbolischen Spendenscheck entgegen
  • Katja Zöller, Kassenwärtin des Vereins, nimmt vom Repräsentanten der Krombacher-Brauereigruppe Siegmund Stephan den symbolischen Spendenscheck entgegen
  • Foto: Theaterverein Die Granatsplitter e.V.
  • hochgeladen von Andrea Faggiano

Für die Kultur- und Theaterszene wird das Jahr 2020 größtenteils mit Einschränkungen, mit Verzicht und dennoch mit verantwortungsvoller Nachsicht verbunden bleiben- Gesundheit geht vor.
Die Branche hatte - durch die vielen Anstrengungen für eine Corona-konforme Ausübung ihrer Berufung- jedoch Hoffnung gewinnen können.
Sie wurde enttäuscht, sie musste als eine der ersten vor Corona kapitulieren.
Zumindest für eine bestimmte (unbestimmte) Zeit.

Kreative Köpfe arbeiten weiter und lassen sich vom Prinzip Angst nicht abschrecken – im Gegenteil.
Ihre Bemühungen werden eines Tages wieder belohnt werden, sie sind sich dessen sicher. Denn Kultur ist kein Nice-to-have-Artikel. Vielmehr ist sie die Basis für Bildung, in der Bildung selbst entspringt die Kulturszene mit all ihren Facetten und Interpretationen.
Die Kultur darf somit weder als Luxusobjekt angesehen, noch darf sie  für politische Pandemie-Schachzüge dauerhaft als Geisel genommen werden. Sie muss unbedingt zu dem zurückkehren, wofür auch sie ihre Dasein-Berechtigung selbstverständlich hat: sie muss Bestandteil der Gesellschaft bleiben.

Auch vor Ort blieben 2020 die Kulturszenen aktiv.
Der Obernburger Theaterverein Die Granatsplitter schließt das Jubiläumsjahr 2020 insgesamt zufriedenstellend ab und eröffnet das Jahr 2021 mit einer positiven Nachricht: Der Verein erhält für seine Bemühungen und seine Beweisführung in der Bewältigung der Corona-Krise von der Krombacher-Brauereigruppe eine Förderung in Höhe von 2.500,- €.

Der Verein zählt nunmehr drei Jugend- und zwei Erwachsenengruppen. Er engagiert sich auf lokaler und regionaler Ebene und kooperiert mit anderen Organisationen, Verbänden und Institutionen.

Das Geld ist bei bestem Gewissen gut angelegt, viele neue Projekte stehen an.
„Ein guter Anfang ist die halbe Arbeit“- so lautet ein niederländisches Sprichwort.
Die Vereinsmitglieder nehmen sehr gerne die Arbeit und den kulturellen Auftrag in der Gesellschaft wahr- Bildung beginnt im Herzen und endet in der bedingungslosen Liebe zur Kultur.

Autor:

Andrea Faggiano aus Obernburg am Main

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