MTZ klärt auf - Interview mit David Rose
Neues Jahr, neue Ziele - wie gelingt der sportliche Neustart?
- Gesunder Start in das neue Jahr 2026: MTZ Großwallstadt
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Der Jahresbeginn steht traditionell im Zeichen der guten Vorsätze: Mehr Bewegung, gesündere Ernährung, weniger Stress. Doch während die Motivation anfangs groß ist, ebbt sie oft nach wenigen Wochen wieder ab. Warum das so ist und wie man es schafft, den sportlichen Neustart wirklich nachhaltig zu gestalten – darüber sprechen wir mit Sportwissenschaftler David Rose im Experteninterview.
David, viele starten motiviert ins neue Jahr, doch nach kurzer Zeit schleicht sich wieder der Alltag ein. Woran liegt das?
David Rose: Das ist ein ganz typisches Phänomen. Zu Jahresbeginn ist die Motivation oft extrinsisch, also von außen gesteuert: neuer Kalender, Vorsätze, ein „Neuanfangsgefühl“. Doch das allein trägt nicht weit. Viele setzen sich zu große, unkonkrete Ziele wie „mehr Sport machen“ oder „fit werden“. Wenn dann die ersten Rückschläge kommen, und der Alltag mit seinen vielen Terminen und Verpflichtungen Einzug hält, fehlt die Struktur, um dranzubleiben. Erfolgreicher ist, wer sich realistische, klar formulierte und messbare Ziele setzt. Zum Beispiel: „Ich möchte zweimal pro Woche 30 Minuten walken“ oder „Ich möchte problemfrei eine Radtour mit meinen Enkeln absolvieren“.
Wie wichtig ist es, den richtigen Einstieg zu finden?
David Rose: Extrem wichtig. Der Anfang entscheidet oft darüber, ob jemand langfristig dabeibleibt. Statt mit zeitintensiven und umfassenden Einheiten zu starten, ist es sinnvoll, mit leichten Übungen zu beginnen, welche gleich ein positives Gefühl vermitteln - etwa Spaziergänge, sanftes Krafttraining oder einfache Mobility-Übungen. Der Körper muss sich erst (wieder) an Belastung gewöhnen, sonst drohen Überlastung und Frust. Das Ziel ist, Routinen zu schaffen und sich nicht gleich zu verausgaben. Ein Training sollte sich gut anfühlen, dann bleibt man auch dran. Übrigens: Unser Neujahrsangebot bietet Interessierten den idealen Start ins neue Jahr. Die Kombination aus HRV-Messung (HRV = Herzratenvariabilität) und Körperanalyse schafft die perfekte Grundlage für ein gesundes und erfolgreiches Training ab dem ersten Tag des Jahres.
Viele scheitern auch an der fehlenden Zeit. Wie lässt sich Sport besser in den Alltag integrieren?
David Rose: Das ist eine der häufigsten Hürden und gleichzeitig oft eine Frage der Priorität. Wer Sport als „Zusatzaufgabe“ betrachtet, findet selten dauerhaft Zeit. Wer Bewegung hingegen als Teil seines Alltags versteht, bleibt leichter dabei. Das kann heißen: mit dem Rad zur Arbeit fahren, die Treppe statt des Aufzugs nehmen oder in der Mittagspause einen kurzen Spaziergang machen. Auch ein strukturiertes Gesundheitstraining, wie wir es im MTZ anbieten, kann helfen: Durch individuelle Trainingspläne wird gezielt dort angesetzt, wo der Körper Unterstützung braucht – effektiv, alltagstauglich und nachhaltig. Nicht zuletzt ist es gerade anfangs ratsam, sich feste Zeitpunkte im Wochenablauf für sein Training zu setzen und den Sport als festes und selbstverständliches Element der Wochenroutine zu implementieren, auch als Kommunikationshilfe sich selbst und anderen gegenüber.
Wie wichtig ist es, die richtige Motivation zu finden?
David Rose: Sehr wichtig und hier sollte man ehrlich zu sich selbst sein. Wer nur trainiert, weil er „sollte“, hält selten lange durch. Nachhaltige Motivation entsteht aus innerer Überzeugung: Ich tue das für mich, für mein Wohlbefinden, für meine Gesundheit. Es hilft, sich positive Erlebnisse bewusst zu machen, wie bspw. eine verbesserte Stimmung, weniger Verspannungen oder einen erholsameren Schlaf. Auch soziale Faktoren, wie gemeinsam mit Freunden zu trainieren, erhöhen die Verbindlichkeit und es macht zudem eine Menge Spaß.
Was raten Sie Menschen, die schon oft neu angefangen, aber immer wieder aufgehört haben?
David Rose: Zunächst: Kein schlechtes Gewissen haben. Jeder Neustart ist eine Chance. Wichtig ist, diesmal etwas anders zu machen als vorher – zum Beispiel die Zielsetzung, den Trainingsplan oder die Motivation zu überdenken. Kleine Schritte und Erfolgserlebnisse sind entscheidend. Und: Geduld! Veränderung braucht Zeit. Selbst Profisportler wissen, dass Rückschritte dazugehören. Wer dranbleibt, wird langfristig belohnt und das sowohl körperlich wie mental.
David, vielen Dank für das Interview!
Fakten:
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Autor:MTZ Großwallstadt aus Großwallstadt |
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