Gemeinsame Pressemitteilung der Realschulverbände brlv und LEV-RS
Klassenzimmer sind keine Testzentren!

LEV-RS: Präsent durch Handeln, Aktuell durch Gemeinschaft, Kompetent durch Partnerschaft, Transparent durch Offenheit
  • LEV-RS: Präsent durch Handeln, Aktuell durch Gemeinschaft, Kompetent durch Partnerschaft, Transparent durch Offenheit
  • Foto: LEV-RS in Unterfranken
  • hochgeladen von Andrea Faggiano

In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bayerischen Realschullehrerverbandes brlv und des Landeselternverbandes der Realschulen in Bayern LEV-RS fordern die jeweiligen Vorsitzenden Jürgen Böhm und Andrea Nüßlein die Bayerische Staatsregierung dazu auf, die beschlossene Teststrategie insgesamt zu überdenken und sie in der aktuellen Form zurück zu nehmen.

Knackpunkt: Testungen im Klassenzimmer

Beide Verbände sehen die Testungen als notwendig an, sie betonen jedoch, „ein Klassenzimmer sei kein Testzentrum“, sondern ein Ort des Lernens.
Nicht nur, dass wertvolle Unterrichtszeiten durch die Testungen verloren gehen, vielmehr sehen Jürgen Böhm und Andrea Nüßlein die entsprechenden Nebenwirkungen: Infektionen in der Schule und auf dem Weg zur Schule werden völlig außer Acht gelassen.

Zwischen besorgten Eltern und Notwendigkeiten: die Unzulänglichkeiten des Menschseins
Eltern sind besorgt und stellen Fragen: Was ist, wenn mein Kind positiv getestet wird? Wie wirkt es auf das Kind selbst aber auch auf seine MitschülerInnen? Und was ist mit der Betreuung des positiv getesteten Kindes?
Die Politik hat diese und weitere Fragen – unter anderem aus der Unzulänglichkeit des Menschseins- kaum oder nur spärlich beantwortet. Die Schulen erarbeiten teilweise Konzepte diesbezüglich, um die betroffene SchülerInnen und Eltern gut auf die Situation einzustellen. Dennoch ist die Teststrategie, die ab dem 12.04.2021 umgesetzt wird, so nicht zu Ende gedacht worden.

Hinzu: Lehrkräfte sollten geschützt und nicht als medizinisches Personal missbraucht werden.

Impfungen von Lehrkräften priorisieren, Sicherstellung der Abschlussprüfungen
Beide Verbände sprechen sich dafür aus, Lehrkräfte an den Schulen und das pädagogische Personal bzw. die Verwaltungsangestellten müssen bei Anti-Corona-Impfungen priorisiert werden.

Ferner befürworten sie die Verschiebung der Termine der Realschulabschlussprüfungen
und fordern für die 10. Klassen der Realschule ab Mitte Juni eine Phase der
Konzentration auf die Abschlussprüfungsfächer.

Das Wohl der Kinder muss im Vordergrund stehen!

Weitere Infos unter www.lev-rs.de
(Andrea Faggiano, LEV-RS Unterfranken)

Autor:

Andrea Faggiano aus Obernburg am Main

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