Silicon Valley – das Tal der digitalen Ideen

  „SiebenTage Silicon Valley – tausend neue Ideen“ so oder so ähnlich könnte man das Fazit der Reise nennen, das Beatrice Brenner von Bundesverband mittelständische Wirtschaft (kurz BVMW) von ihrer Unternehmerreise in das weltberühmte Tal mitbringt. Besonders beeindruckt war sie von den Unternehmen DocuSign, Airbnb und Plug&Play, die sie bei den außergewöhnlichen Besichtigungstouren kennenlernen durfte. „Natürlich erleben wir hier nicht eine solche Dynamik, aber ich war von der Unternehmenskultur und der Begeisterung der Mitarbeiter für „ihren“ Arbeitgeber doch ziemlich angetan. Das ist irgendwie ansteckend“, berichtet Brenner.

Mistake of the Month und Co-Working Spaces

Da gibt es zum Beispiel „den Fehler des Monats“ (Mistake of the Month). Unternehmen küren diesen, um ihre Mitarbeiter zu animieren, kreativ zu werden und andere Lösungswege zu finden, statt im Alltagstrott zu verharren. Sozusagen als Belohnung für den Mut zum Ausprobieren. Produkte werden agil entwickelt, frei nach „try and error - also Ideen werden schrittweise ausprobiert, getestet und nach dem Kundenfeedback weiterentwickelt. Funktioniert so eine Idee nicht, ist das auch kein Problem. „Den Amerikanern fällt es offensichtlich viel leichter, von einer misslungenen Idee loszulassen. Dann steckt man Energie und Ressourcen eben in eine andere Lösung,“ so Beatrice Brenner

Faszination selbstfahrende Fahrzeuge

Ganz besonders faszinierend sind natürlich die selbstfahrenden Fahrzeuge, die man im Silicon Valley bereits auf den Straßen findet. Insgesamt 52 zugelassene Hersteller für diese Art von Autos gibt es dort und nicht nur zwei oder drei, wie man in Deutschland vielleicht vermutet.Der bekannteste ist mit Sicherheit Waymo, eine Tochterfirma von Google. Bereits 600 Fahrzeuge dieses Herstellers fahren auf der Straße.



Google will 62.000 selbstfahrende Taxis auf die Straße bringen. Das ist nicht nur ein Angriff auf die Taxi-Zunft, sondern auch ein Angriff auf UBER.
In Phoenix läuft aktuell ein Test mit diesen Taxis und noch in diesem Jahr sollen sie kommerziell eingesetzt werden. Die Testfahrzeuge von WAYMO haben mittlerweile bereits 14,4 Millionen Kilometer erfolgreich hinter sich gebracht.

Disruption als Lebenselexier

Im Silicon Valley ist Disruption Lebenselexier. Das hat Beatrice Brenner bei einem Pitch von 18 jungen Unternehmen bei Plug&Play erlebt.
Plug&Play ist eine globale Innovationsplattform für Start-ups. Monatlich weAurden zwei Pitches durchgeführt, pro Pitch bewerben sich rund 1000 Start-ups – auch aus dem Ausland! Nur 15 bis 20 schaffen es auf die Bühne.Plug&Play lädt hierzu interessierte Investoren ein und Vertreter bzw. Absolventen von über 30 Universitäten aus dem ganzen Land.

Die beste Entscheidung

„Ich bin froh, dass ich mich für diese Reise entschieden habe, das würde ich jederzeit wiederholen und kann nur jedem Unternehmer empfehlen, selbst einmal eine solche Unternehmerreise mitzumachen“, ist das Resümee von Brenner
.
Organisiert wurde die „Inspirationsreise“ vom Beratungsunternehmen tempus. Vorbereitet wurde sie von Prof. Dr. Jörg Knoblauch, dem Geschäftsführer des Unternehmens. Dieser ist im Silicon Valley bestens vernetzt und kann dadurch Besuche in Firmen wie Apple oder Tesla aber auch in kleinen Start-Ups vermitteln.

Kontakt
Beatrice Brenner

Selbständige Repräsentantin des BVMW
Der Mittelstand. BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Wirtschaftsregion Rhein-Main, Kreisverband Bayerischer Untermain Ostring 27, 63820 Elsenfeld
Tel.: 06022 649187 | Mobil: 0175 5230 788
E-Mail: beatrice.brenner@bvmw.de | Web: www.bvmw.de | www.untermain.bvmw.de
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