Entlassungen bei H&M
Modekonzern entlässt Mütter und Menschen mit Handicap

Der Modekonzern H&M will nun mit einem neuen ,,Freiwilligenprogramm“ stellen abbauen. Betroffen sind hauptsächlich junge Mütter und Mitarbeiter*innen, welche eine Behinderung haben und die während der Hauptgeschäftszeiten arbeiten. Auch die Filiale in der City Galerie Aschaffenburg ist von dem Stellenabbau betroffen.

Berichten von Arbeitnehmenden des Modeeinzelhändlers zufolge sei das Programm jedoch nicht wirklich freiwillig. Den Beschäftigten sei eine Abfindung im Falle einer freiwilligen Kündigung angeboten worden, während ihnen gleichzeitig angedroht wurde, dass sie wenn sie das Angebot nicht annehmen würden, betriebsbedingt ohne Abfindung gekündigt würden.

„H&M hat eine soziale Verantwortung gegenüber seinen Beschäftigten. Ziel des sogenannten "Freiwilligenprogramms" ist, H&M Mitarbeiter*innen los zu werden. Das ist nichts weiter als ein mieser Versuch, diejenigen auf die Straße zu setzen, die für H&M unbequem, unflexibel und zu teuer sind. “ kommentiert Andreas Adrian, Vorsitzender der LINKEN Aschaffenburg und Bayerischer Untermain. Auch die bayerische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Ferschl, ist empört über das Vorhaben: „Erst nimmt H&M staatliche Hilfen in Form von Kurzarbeitergeld in Anspruch und will sich auf der anderen Seite für den Modehändler unliebsamer Beschäftigter entledigen. Dem gehört ein Riegel vorgeschoben! Wer staatliche Hilfen in Anspruch nimmt, muss zur Beschäftigungssicherung verpflichtet werden. Deutlicher kann man es nicht zeigen: H&M geht es nur um Gewinnmaximierung.“Die LINKE fordert H&M dazu auf, der sozialen Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmenden gerecht zu werden und die geplanten Entlassungen umgehend einzustellen.

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