Wellness und Gesundheit
Ohne Stress in neue Jahrzehnt

Ein Waldspaziergang ist besser für den Stressabbau als stundenlanges Fernsehen.
  • Ein Waldspaziergang ist besser für den Stressabbau als stundenlanges Fernsehen.
  • Foto: © Wort & Bild Verlag / plainpicture GmbH / TRD Medical Press / MP
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Hobbys und Freunde helfen bei Stress

(TRD/MP) Wer im Job oder im Privatleben viel Stress hat, kann ihn durch Hobbys oder Freunde abbauen. Wie ein Gesundheits-Magazin schreibt, kommen Menschen meist besser mit Anspannung zurecht, wenn sie in ihrer Freizeit im Chor singen, Bilder malen oder ins Theater gehen. Sämtliche Aktivitäten die anregen, motivieren und positiv herausfordern, eignen sich als Gegenentwurf zum und als Ablenkung vom Alltag. Das ist allerdings längst nicht alles, um Stress abzubauen.

Denn für viele Menschen ist auch Sport eine sehr effektive Möglichkeit, ihre Anspannung loszuwerden. Besonders gut eignet sich moderater Ausdauersport: Schon eine halbe Stunde Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren oder Joggen kann Wirkung zeigen. Bewegung hilft außerdem gegen Schlafprobleme.
Hilfreich können auch Entspannungstechniken sein. Dabei gilt es zunächst herauszufinden, welche die richtige für einen selbst ist – zum Beispiel progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training, Yoga oder Meditation. Manche Menschen entspannen am besten allein in völliger Ruhe, andere brauchen die suggestive Stimme eines Übungsleiters oder die Atmosphäre in der Gruppe.


Wenn das Migräne-Risiko steigt

Laut Studien kann Stress ein Auslöser von Migräne-Anfällen sein, die dann auftreten, wenn die Stressphasen zu Ende sind. Ein typisches Beispiel ist eine Migräne, die nach dem Trubel der Feiertage zuschlägt, wenn Patienten langsam zur Ruhe kommen. Vorbeugend kann es helfen, den Tagesablauf so geregelt wie möglich zu gestalten und ausreichend Raum für Erholung zu schaffen. Natürlich lässt sich Stress nicht immer komplett vermeiden – schon gar nicht, wenn die Feiertage bevorstehen. In hektischen Phasen können Methoden wie Autogenes Training, Qi Gong oder Progressive Muskelentspannung helfen, die nötige Gelassenheit zu bewahren.

Neben dem Vermeiden von Migräne-Auslösern kann auch eine medikamentöse Therapie helfen, einer Attacke vorzubeugen. Ein Ansatz ist die Behandlung mit Wirkstoffen aus der Gruppe der sogenannten CGRP-Antikörper (CGRP: Calcitonin-Gene-Related-Peptide). Die Antikörper blockieren Botenstoffe, die bei einer Migräne an der Schmerzauslösung beteiligt sind. Die Wirkstoffe können Attacken verhindern oder ihre Häufigkeit oder Schmerzhaftigkeit verringern.

Die Therapie mit einer monatlichen Injektion kommt für Erwachsene infrage, die häufiger als vier Tage im Monat von einer Migräne betroffen sind und bei denen andere prophylaktische Therapien versagt haben. Der Wirkstoff Fremanezumab kann in einer höheren Dosierung auch im Abstand von drei Monaten verabreicht werden. Durch eine vorbeugende Therapie kann bei Vielen die Angst vor der nächsten Attacke gemildert werden. Mehr zum Thema Migräne finden Sie unter www.kopf-klar.de.

Stress-Abbau: Waldspaziergang statt Fernseher

Der Tag war anstrengend, die Arbeit erschöpfend. Was gibt es also Schöneres, als abends faul auf der Couch zu liegen und vorm Fernseher zu chillen? Doch diese Methode ist nicht dazu geeignet, vernünftig mit dem Stress-Abbau umzugehen, warnen Experten.

Der Grund: Auf dem Sofa bleibt man weitgehend passiv. Und die häufig aufregenden oder beunruhigenden Inhalte von Filmen oder TV-Serien „eignen sich wenig zur Stressreduktion“, so das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Das gelte auch für ausgiebiges Chatten. Denn auch dabei gehe wertvolle Zeit verloren, in der man den Stress des Tages verarbeiten und vor dem Einschlafen abschütteln könnte.
Was also tun? Als Alternativprogramm bieten sich ein Abendspaziergang, ein gutes Buch oder ein entspannendes Bad an. „Wichtig ist, öfter mal das Smartphone auszuschalten – und sämtliche mobile Endgeräte aus dem Schlafzimmer zu verbannen“, so die Experten.

Um den Gewohnheitsfaktror auszuhebeln, raten sie zu einem kleinen Trick: Wer das Gefühl hat, zu viel fernzusehen oder im Internet zu surfen, sollte sich einen Plan aufstellen, an welchen Tagen er in Zukunft darauf verzichtet.

Gesundheitstipps: Zusammengesellt vom TRD Pressedienst in Zusammenarbeit mit Medical Press von der Nachrichtenagentur Global Press (glp) Verlinkte Beitragsversion mit Podcast

Autor:

Heinz Stanelle aus Aschaffenburg

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