Jobcenter Stadt und Landkreis Aschaffenburg und Miltenberg. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Gewinner des Wettbewerbs zum Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ausgewählt. Die Jobcenter Stadt Aschaffenburg, Landkreis Aschaffenburg und Landkreis Miltenberg gehören dazu. Auf sie entfallen 175 der insgesamt 660 Förderplätze für Langzeitarbeitslose in Bayern. Christian Wolf, der Geschäftsführer des Jobcenters Stadt Aschaffenburg, führt diese Zuteilung auch auf die gute Arbeit im Projekt „Leila50 plus – Altere vermitteln Ältere“ in der Vergangenheit zurück. Insgesamt gab es Ende Juli rund 1.600 Langzeitarbeitslose am Bayerischen Untermain.
„Mit dem Bundesprogramm erhalten auch diejenigen eine Chance, die es nicht auf Anhieb am Arbeitsmarkt schaffen“, so der Geschäftsführer Erwin Heck vom Jobcenter Landkreis Aschaffenburg. „Ich freue mich, dass die drei Jobcenter am Bayerischen Untermain damit beginnen können, Anträge auf Förderung beim Bundesverwaltungsamt zu stellen.“
Alfons Opolka vom Jobcenter Landkreis Miltenberg bestätigt, dass nicht jedes Jobcenter zum Zug gekommen ist. „Sicherlich hat auch die gute Vernetzung der hiesigen Jobcenter über die Regionsgrenzen hinaus eine entscheidende Rolle gespielt.“ Die ersten zusätzlichen und gemeinnützigen Arbeitsplätze könnten dann ab Herbst besetzt werden. 450 Millionen Euro stehen bundesweit bereit.
Mit dem bis Ende 2018 angelegten Programm sollen rund 10 000 Arbeitslosengeld-II-Bezieher gefördert werden. Insbesondere Leistungsberechtigte mit gesundheitlichen Einschränkungen und Langzeitarbeitslosen in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern werden die insgesamt 450 Millionen Euro zugutekommen. Die Förderung von Beschäftigung mit Lohnkostenzuschüssen von bis zu 100 Prozent ist das zentrale Element des Programms. Hinzu kommen begleitende Aktivitäten der Jobcenter. „Mit den geförderten Arbeitsplätzen wollen wir herausfinden, wie wir den Menschen in Zukunft soziale Teilhabe und den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern können“, erklärt Heck. „Wir wollen den Langzeitarbeitslosen ermöglichen, wieder in der Gesellschaft mitzuwirken.“
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