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Über Sport und Spendenfreudigkeit in Krisenzeiten

Ein Fall für den Staatsanwalt: Die Polizei versteht keinen Spaß, wenn man sie bei der Arbeit  filmt. © TechLine / pixabay.com/
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Milliardenhilfe für Adidas

(TRD/WID) Keine Sportveranstaltungen, kein Geschäft: Die Corona-Krise setzt auch Sportartikelhersteller Adidas stark zu. Ohne staatlich Hilfe kommt der Konzern dabei nicht über die Runden. Jetzt springt die Bundesregierung ein. Man habe die Zusage erhalten, dass sich die staatliche Förderbank KfW mit einem Darlehen in Höhe von 2,4 Milliarden Euro an einem Kredit beteiligt, teilte das Unternehmen mit. Dazu kämen Zusagen eines Konsortiums von sieben weiteren Banken aus Deutschland und aller Welt in Höhe von 600 Millionen Euro.

Bedingung für die Krisenunterstützung ist, dass Adidas das Geld bis Mitte 2021 zurückzahlt und auf Dividenden, also die Gewinnausschüttung für Aktionäre verzichtet, ebenso auf Bonuszahlungen für Vorstandsmitglieder.

Weil weltweit der Verkauf in Läden wegen der Corona-Krise vorübergehend eingestellt wurde, ist der Umsatz bei Adidas um 60 Prozent eingebrochen. Verkauft werden Sportartikel derzeit nur online oder in China, wo erste Geschäfte wieder öffnen dürfen.

„Die Situation stellt sogar gesunde Unternehmen vor ernsthafte Herausforderungen“, sagt Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted. Der Däne dankte der Bundesregierung für die Bereitschaft, mit einem Staatskredit auszuhelfen.

Sportlich durch die Krise

(TRD/MP) Menschen, die sich vor der Corona-Krise regelmäßig zwei bis dreimal pro Woche bewegt und Sport getrieben haben, trainieren derzeit eher mehr. Und diejenigen, die nicht oder nur unregelmäßig körperlich aktiv waren, bewegen sich jetzt noch weniger. Zu diesem ersten Ergebnis kommt eine Studie, an der Probanden in 52 Ländern teilgenommen haben.

Das internationale Forscherteam interessiert besonders, wie sich Sport und Bewegung auf das allgemeine Wohlbefinden im Alltag auswirken, gerade in Zeiten der Krise.

Doch die Studie ist nicht abgeschlossen. Noch werden Teilnehmer auch in Deutschland gesucht, um Aussagen über die unterschiedlichen Lagen in den einzelnen Bundesländern treffen zu können. Die etwa zehnminütige Online-Befragung ist in zwölf Sprachen verfügbar und lässt sich auf Mobilgeräten darstellen.

Hersteller von Schmierstoffen unterstützt die Wartung von „Blaulicht-Fahrzeugen“ in systemrelevanten Berufen

(TRD/MID) Liqui Moly ist für Schmierstoffe und Motoröle bekannt. Vor allem im Motorsport werden die Produkte des Unternehmens aus Ulm seit Jahren geschätzt. Mit Belastung unter Hochleistung kennen sich die Spezialisten also aus. Doch was ist, wenn Autoindustrie, Zulieferer und sogar der Rennsport wegen der Corona-Krise nicht mehr in die Gänge kommen? Läuft dann bei Liqui Moly immer noch alles wie geschmiert?
Die Produkte sind vorhanden. Und darauf sitzenbleiben wird die Firma aus Ulm auch nicht. Vor allem nicht, wenn man in der Notsituation sein gutes Herz entdeckt. Solidarität und Hilfe sind gefragt. Vor allem die systemrelevanten Berufe müssen unterstützt werden. Deshalb hat Liqui Moly zunächst Produkte im Wert von einer Million Euro als Spende zur Verfügung gestellt. Damit soll Krankenhäusern, Rettungsdiensten und Feuerwehren geholfen werden, in diesen schwierigen Zeiten stets einsatzbereit zu bleiben.

Das Engagement wurde nach Angabe des Unternehmens „in einem unglaublichen Umfang angenommen“. Fast 1.500 Sendungen seien bereits verschickt worden. Liqui-Moly-Geschäftsführer Ernst Prost stellte mit Erstaunen fest, was für eine Lawine er und seine Mitstreiter da losgetreten haben. „Ich wusste gar nicht, dass wir so viel Blaulicht-Fahrzeuge und Krankenhäuser in Deutschland haben“, so Ernst Prost.
Deshalb legt das Unternehmen noch einmal nach – und wie. „Wir packen zwei Millionen Euro an kostenloser Ware oben drauf. Für diejenigen, die sich um unsere Gesundheit und unser Leben kümmern.“ Und so stehen nun drei Millionen Euro an Hilfsmaterialien für den guten Zweck kostenlos zur Verfügung.

„Wir produzieren unbeirrt weiter und bauen unsere Warenbestände im Lager auf“, sagt Prost. Denn die Hoffnung auf bessere Zeiten hat er nicht aufgegeben: „Ich gehe von einer erhöhten Nachfrage in vier bis sechs Wochen aus. Dann macht derjenige das Geschäft, der liefern kann. Das werden wir sein, weil wir aus dem Vollen schöpfen können und weil wir bewiesen haben, dass man sich auf uns verlassen kann – gerade in Krisen.“ Dem kann man nur zustimmen. Vielleicht macht dieses Beispiel ja Mut und Schule zugleich. Es wäre jedenfalls wünschenswert.

Neues von Tesla

Autor:

Heinz Stanelle aus Aschaffenburg

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