Wanderfreunde Schönbusch Aschaffenburg-Nilkheim
Himmel und Hölle - Einsichten und Aussichten - Taschenlampe nicht vergessen
- Mainschleife
- Foto: Thomas Mainka
- hochgeladen von wolfgang giegerich
Die Wanderfreunde Schönbusch Aschaffenburg-Nilkheim laden ein zu einer Ganztageswanderung rund um Kreuzwertheim. Wir treffen uns am Sonntag, den 31. Mai um 10:45 Uhr am Ankerplatz Kreuzwertheim. Fahrgemeinschaften können selbstständig gebildet werden. Die Anfahrt dauert über die A3 etwa 40 Minuten. Navi: Ankerplatz Main Biergarten, Fährgasse, 97892 Kreuzwertheim
Folgende Wanderung ist geplant : 18 km, 450 Hm von Kreuzwertheim - Kaffelstein - Rainberg - Tunnel Bettinger Berg - Himmelreich - Wettenburg - Schleuse Eichel - Leidenrain - Weißer Turm - Schloss Wertheim - Ankerplatz.
Wir beginnen unsere Wanderung am „Ankerplatz“ in Kreuzwertheim. Vorbei am „Hohen Kreuz“, welches vermutlich ein Marktkreuz aus dem Jahr 1647 ist, gelangen wir nach einem kleinen, aber steilen Aufstieg zu unserem ersten Aussichtspunkt, dem Mahnmal Kaffelstein. Auf naturbelassenen Waldwegen erreichen wir den Rainberg mit seinen Weinreben und einer grandiosen Aussicht. Auf kleinen Pfaden wandern wir hinunter zum Wittbach, den wir durch eine Furt überqueren. Ein verwunschener Pfad führt uns zum Bettingbergtunnel, ein heute ungenutzter Eisenbahntunnel (1881) der stillgelegten Bahnstrecke Lohr-Wertheim. Die Länge des Tunnels beträgt 730 Meter. Licht aus! Absolute Dunkelheit. Wie in der Hölle. Nur nicht so warm. Am Ende hat uns die Welt wieder und es geht moderat hinauf ins Himmelreich. Ein vom Main geformten Umlaufberg, der eine langgezogene Mainschleife bildet. Über einen schönen Wiesenweg, vorbei an einem Sandstrand, überqueren wir die Staustufe Eichel. Ein Einheitsbau aus dem Jahr 1936, der auf der gesamten Mainlänge mehrfach gebaut wurde. Nun steigen wir über einen fast schnurgeraden Schotterweg, der in einen Pfad mündet, hinauf zu einem herrlichen Aussichtspunkt. Der Hang nennt sich Leidenrain und ist für einige auch Programm, sind doch 130 Hm bei durchgängig 10% Steigung zu bewältigen. Über weite Felder, einige Aussichtspunkte und dem „Weißen Turm“ erreichen wir die Burg Wertheim. Dort erwartet uns um ca. 16.00 Uhr die verdiente Schlussrast. Der Rückweg durch die Stadt zum Ankerplatz ist nicht mehr weit.
Für den Tunnel sollte jeder eine Taschenlampe und eventuell eine Jacke dabeihaben, da es nur ca. 9 Grad im Tunnel hat. Denkt bitte an geeignete Wanderausrüstung, feste Wanderschuhe und Getränke für die Zwischenrast. Die Wanderung erfordert etwas Trittsicherheit und man sollte keine Angst vor dunklen Räumen haben.
Anmeldung bis zum 27.5. an Wanderführer: thomas.mainka.ab@outlook.de. Gastwanderer sind willkommen. Die Teilnahme auf eigene Gefahr!
Autor:wolfgang giegerich aus Aschaffenburg |
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