Räume gestalten heißt Leben gestalten

Das Einrichten einer Wohnung beginnt nicht erst mit der Auswahl der Möbel, sondern bereits bei der Planung des Bodens und der Wände.
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Ein alter Spruch lautet: „Wie man sich bettet, so liegt man“. Das trifft nicht nur für das Schlafzimmer zu, sondern auch für die Gestaltung aller Wohnräume. Je schöner und individueller sie sind, desto wohler fühlen wir uns in unserem Heim.

Der Fußboden – zu schade, um nur darauf zu laufen

Das Einrichten einer Wohnung beginnt nicht erst mit der Auswahl der Möbel, sondern bereits bei der Planung des Bodens und der Wände. ­Bevorzugen Sie die kühle Sachlichkeit von Fliesen, die edle Wärme eines Parketts oder doch lieber einen flauschigen Teppichboden? Die Qual der Wahl wird noch größer, wenn man bedenkt, dass es Fliesen für Wände und Böden in ungeahnter Vielfalt gibt. Keramikfliesen sind wahre Zauberkünstler: sie können aussehen wie Tapete oder Metall oder als ob sie direkt vom Steinmetz kommen. Sogar eine textile Optik können sie vortäuschen. Egal, ob Flur, Wohnraum, Küche oder Bad – Fliesen machen überall eine gute Figur.

Parkett- oder Dielenböden aus Echtholz sind haltbar, warm und sorgen für eine natürliche und lebendige Wohnatmosphäre. Sie lassen sich sowohl mit einer klassischen Einrichtung als auch mit einem modernen Wohnstil gut kombinieren. Sehr aktuell sind die neuen strukturierten und gebürsteten Oberflächen, welche die Natürlichkeit der Hölzer optisch betonen. Zur Reinigung eines geölten oder gewachsten Fußbodens dürfen niemals scharfe, stark alkalische oder lösemittelhaltige Reiniger verwendet werden. Derartige Reiniger greifen die Oberfläche an oder lösen diese sogar auf.
Vinyl-Böden oder Laminate gibt es in den verschiedensten Strukturen z. B. Fliesen- oder Parkettoptik. Haben Sie eine Fußbodenheizung und wie sehr wird der Bodenbelag strapaziert? Das alles spielt bei der Auswahl des richtigen ­Bodenbelags eine Rolle. Aus diesem Grund sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen. Er kennt alle Möglichkeiten für eine individuelle und passende Bodengestaltung.

Was ist was?

Was unterscheitet Vintage-Stil und Shabby Chic? Shabby Chic entstand in den 1980er Jahren in Großbritannien. Es ist ein Einrichtungsstil mit einer Mischung aus Erbstücken, Flohmarktschnäppchen und Selbstgemachtem. Die Farben sind meist in Pastell- und hellen Naturtönen gehalten und Gebrauchsspuren äußerst erwünscht.
Als Vintage-Stil bezeichnet man gebrauchte ­Möbel aus den 20er bis 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Meist sind diese Möbel restauriert, dennoch sind Gebrauchsspuren auch hier typisch und erwünscht. Abgegriffene Oberflächen oder kleine Kratzer zeugen von Authentizität. Vintage-Möbel sind mittlerweile so beliebt, dass viele Hersteller die Möbel auf Alt trimmen, das ist dann der sogenannte Used-Look. Diese Möbel verleihen den Räumen eine lässige Gemütlichkeit, sodass sich die Bewohner wirklich zu Hause fühlen können.

Ein Kleid für die Wand

Metall, Stoff oder Moos – wie soll Ihre Lieblingstapete aussehen? Auch bei der Wandgestaltung gibt es immer mehr Möglichkeiten. Naturmaterialien sind der derzeitige Trend. Tapeten, die von der Optik nur schwer von echtem Stein, Metall oder Moos zu unterscheiden sind, bieten eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten für alle Wohnbereiche. Wer es ganz authentisch mag, der kann auf Tapeten mit echtem Holz, Stein, Gras (passt besonders gut zum asiatischen Einrichtungsstil) oder Moos zurückgreifen. Der besondere Clou ist die Tapete aus finnischem Moos. Da Moos eine Flechtenform ist, muss die Tapete auch nicht gegossen werden. Die Pflanze versorgt sich mittels eines Kapilarsystems aus der Luft mit Flüssigkeit. Billig ist die duftende Tapete aber nicht: ein Quadratmeter kostet rund 380 Euro. Allerdings sollte man das Tapezieren lieber einem Fachmann überlassen oder zumindest schon geübt sein.

Diese neuen Stylingmöglichkeiten für die Wand passen ideal zum angesagten Shabby Chic oder Vintage-Stil bei den Möbeln.

Licht ist Leben

Bei Sonnenschein fühlen wir uns gleich viel besser. Licht ist einfach ein ganz wichtiger Wohlfühlfaktor. Allerdings brauchen wir für die Behaglichkeit in unserer Wohnung Licht und Schatten.

Licht

Seit die bekannten Glühbirnen vom Markt genommen wurden, ist es nicht immer ganz leicht, einen entsprechenden Ersatz zu finden. Die Verbraucher haben die Wahl zwischen LED-Leuchten, Energiesparlampen und Halogenleuchten. Um die richtige Lampe am richtigen Platz einzusetzen, muss man wissen, dass LEDs kleine Lichtquellen sind, die in Birnenform oder als Bänder installiert werden können.
Sie brauchen sehr wenig Energie und haben eine lange Lebensdauer. Auch Energiesparlampen verbrauchen wenig Energie. Der Nachteil ist ­allerdings, dass sie wegen ihres Quecksilberanteils als Sondermüll gelten und einige Sekunden Zeit benötigen, um ihre volle Helligkeit zu erreichen. Halogenlampen dagegen sind wegen ihres brillanten weißen Lichts, und weil sie sich problemlos dimmen lassen, besonders für ­Deckenleuchten geeignet. Allerdings liegt hier der Energieverbrauch deutlich höher.

Schatten

Manchmal meint es die Sonne aber auch zu gut: dann helfen Markisen, Jalousien oder Vorhänge. Mit den entsprechenden Materialien können Sie Ihr Zuhause verzaubern. Spielen Sie mit Licht und Schatten und lassen Sie sich von den neuen Stoffen inspirieren. Vorhänge tragen erheblich dazu bei, dass wir uns in unseren vier Wänden geborgen und heimisch fühlen. Wallende, schwere Stoffe oder glänzender Samt, leichte Baumwolle oder robuster Leinenstoff geben Räumen das gewisse Etwas und dekorieren als Vorhänge die Fenster. So wird eine Wohnung zum Nest für die ganze Familie.
Bei Rollos haben Sie die Auswahl zwischen einer Vielzahl an verschiedenen Varianten. Ob Sie sich für einen Falt-, Klemm-, Raff- oder Plisseerollo entscheiden, hängt ganz von Ihrer persönlichen Vorliebe ab. Material und Design sind hier so vielfältig, dass Sie mit Sicherheit auch das Passende für Ihr Fenster finden.

Dekorationen sind Accessoires für die Wohnung

Auch wenn es draußen noch nicht danach aussieht – der Frühling kommt. Heißen Sie ihn mit der entsprechenden Deko schon willkommen. Die Farben Grün, Gelb und Weiß stehen für Frühlingserwachen. Kissen, Tischdecken, Stoffe, Geschirr oder Vasen in diesen Farben machen Laune und vertreiben den Winterblues. Seien Sie also mutig und gestalten Sie Ihre Wohnung ein wenig um, zum Beispiel mit Stuhlhussen in den Frühlingsfarben. Wenn Sie dann noch einen Strauß frischer Blumen auf den Tisch stellen, hat der Frühling bei Ihnen Einzug gehalten (LS)

Das Einrichten einer Wohnung beginnt nicht erst mit der Auswahl der Möbel, sondern bereits bei der Planung des Bodens und der Wände.
Das Tapezieren solle man lieber einem Fachmann überlassen.
Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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