Bildergalerien aus Miltenberg

Kultur
Magischer Pfingstsonntag-Morgen bei Miltenberg-Wenschdorf
Wie ein gehütetes Geheimnis liegt der Morgen über den Höhen bei Miltenberg-Wenschdorf. Der Himmel atmet in zartem Gold, und über Wiesen, Feldern und stillen Wegen ruht ein Licht, das nicht nur den Tag eröffnet, sondern die Welt für einen Augenblick verwandelt. Kein Laut scheint die Sanftheit dieser Stunde stören zu wollen; selbst der Wind streicht nur leise durch das junge Grün, als wolle er die Stille nicht wecken. Es ist ein Pfingstsonntag-Morgen, der nicht einfach anbricht, sondern sich wie ein leiser Segen über die Landschaft legt – voller Frieden, voller Duft, voller jenem stillen Zauber, der das Herz anhält und die Seele lächeln lässt.
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Bildergalerie und Essay.
Pfingsten - sonnig, aber nicht ungefährlich!

Pfingst‑Pracht‑Pausenlust. Pfingsten zeigt sich in diesem Jahr, als hätte der Sommer im Odenwald, im Spessart, im Maintal und im Taubertal einen Probetag eingelegt. Die Sonne hängt über den Hügeln wie ein gut gelaunter Scheinwerfer, der einfach nicht ausgehen will. Der Deutsche Wetterdienst meldet Temperaturen, die im Südwesten an die 34 Grad reichen – und selbst die sonst eher zurückhaltenden Täler zwischen Amorbach, Miltenberg, Wertheim und Tauberbischofsheim wirken plötzlich wie mediterrane...

Kultur
Pfingstausflug am Main entlang.
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Pfingsten 2026 - erste Impressionen.

Pfingsten – Pfingstrosen – Pfingstfreuden. Pfingsten 2026 zeigt sich als ein Wochenende, das nach Aufbruch, Aufatmen und Aufblühen klingt. Der Himmel spannt sich weit über den Odenwald, die Luft trägt den Duft von Sommeranfang, und die Pfingstrosen öffnen ihre schweren Blüten, als wollten sie das Fest selbst kommentieren. In den Kirchen steht die Botschaft des Heiligen Geistes im Mittelpunkt – ein Fest der Inspiration, der Begeisterung, des inneren Funkens, der Menschen in Bewegung setzt....

Kultur
Alt und neu, real und reflektiert
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Bildergalerie und Essay.
Geheimtipp: Ein Stadtbummel am frühen Mai-Morgen durch Miltenberg.

Impressionen am 22. Mai 2026. Miltenberg am frühen Mai­morgen – Geschichte und Topographie im Stillstand des Tagesbeginns Der Engelplatz liegt im ersten Licht des Tages, als hätte die Stadt beschlossen, den Morgen langsam zu beginnen. Der Brunnen steht reglos, kein Wasser, kein Geräusch, nur die steinerne Ruhe eines Platzes, der seit Jahrhunderten Übergang und Mittelpunkt zugleich ist. Unter dem Pflaster liegen die Spuren des römischen Kastells, das hier einst den Main kontrollierte. Die Lage...

Kultur
Rekonstruktion Roland Schönmüller
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Kelten bei uns - neue Erkenntnisse.

„Am Main, wo die Zeit zweimal fließt“. Miltenberg / Aschaffenburg. Es gibt Momente, in denen eine Stadt innehält, weil der Boden unter ihr zu sprechen beginnt. Aschaffenburg erlebte einen solchen Moment, als Arbeiter im Frühjahr 2026 am Regenüberlaufbecken nördlich der Willigisbrücke auf eine Konstruktion stießen, die nicht in diese Zeit gehörte – und doch genau hierher. In acht Metern Tiefe lag eine Anlage aus Eichenholz und Trockenstein, so sorgfältig gefügt, als hätten die Hände, die sie...

Kultur
Ein großer Erfolg war der Katholikentag in Würzburg bei Jung und Alt aus nah und fern.
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Warum war der Würzburger Katholikentag so erfolgreich und attraktiv?

Kurzantwort vorweg: Weil Würzburg – Stadt, Menschen, Plätze – in diesen Tagen zu einem einzigen großen Resonanzraum wurde, in dem Haltung, Herzlichkeit und Heiterkeit eine seltene Allianz eingingen. ✦ Die sieben Gründe für den Erfolg – harmonisch verwoben mit der Stadt 1. Ein Auftakt, der berührte Der Katholikentag begann nicht hinter Kirchenmauern, sondern unter freiem Himmel auf dem Residenzplatz. Bischof Franz Jung sprach klar, mutig, frei – und traf damit einen Nerv. Seine Botschaft gegen...

Mann, Frau & Familie
Die Region rund um Miltenberg bietet zu Pfingsten viele schöne Möglichkeiten für naturnahe, erholsame und abwechslungsreiche Ausflüge. Besonders attraktiv sind Ziele, die Landschaft, Bewegung, Kultur und bewussten Umgang mit der Umwelt miteinander verbinden.
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Tipps für einen Pfingstausflug bei uns in der Region.

Empfehlungen für einen Pfingstausflug im Raum Miltenberg, Eichenbühl, Bürgstadt, Monbrunn und Wenschdorf. Die Region rund um Miltenberg bietet zu Pfingsten viele schöne Möglichkeiten für naturnahe, erholsame und abwechslungsreiche Ausflüge. Besonders attraktiv sind Ziele, die Landschaft, Bewegung, Kultur und bewussten Umgang mit der Umwelt miteinander verbinden. Hier einige passende Empfehlungen mit Vorteilen, Besonderheiten sowie gesundheitlichen und umweltfreundlichen Aspekten. 1. Miltenberg:...

Kultur
Zwischenstopp
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Warum freuen wir uns auf Pfingsten ?

Pfingsten – Geist, Gemeinschaft, Gegenwart. Pfingsten beginnt oft unscheinbar: ein heller Morgen, der erste wirkliche Frühsommerduft, ein Kirchplatz, auf dem sich Menschen sammeln, ohne dass ein großes Fest angekündigt wäre. Doch gerade diese Zurückhaltung gehört zu seinem Wesen. Pfingsten ist ein Fest der leisen Impulse. Es erinnert an jenen Moment, fünfzig Tage nach Ostern, als die Jünger – verunsichert, orientierungslos, aber hoffnungsvoll – plötzlich den Mut fanden, wieder zu sprechen. Die...

Kultur
Mit Musik, Tanz und Folklore faszinierte die Weltkirche auf dem Würzburger Katholikentag.
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Katholikentag Würzburg 2026 - im Ausnahmezustand der Freundlichkeit.

Mut – Miteinander – Morgenkraft. Würzburg im Mai 2026 war eine Stadt, die sich selbst übertraf. Zwischen Dom und Mainufer lag eine Leichtigkeit, die man sonst nur aus südlichen Ländern kennt. Doch hier war es nicht die Hitze, sondern etwas anderes: eine stille, aber spürbare Bereitschaft, einander wahrzunehmen. Fremde lächelten einander zu, als hätten sie sich verabredet. Kinder jagten Seifenblasen über die Wiesen. Jugendliche diskutierten über Demokratie, digitale Zivilcourage und Klimafragen....

Kultur
Rege Teilnahme
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Würzburger Katholikentag 2026: Eröffnungsgottesdienst mit klarer Botschaft.

Leben, Licht, Liturgie – ein kritischer Nachbericht zum zweiten Tag des Katholikentags in Würzburg. Der Eröffnungsgottesdienst des Katholikentags am Donnerstag in Würzburg setzte deutliche Akzente – und zugleich zeigte er, wie groß die Spannungen innerhalb der Kirche und zwischen Kirche und Gesellschaft inzwischen geworden sind. Rund 11.000 Menschen trotzten dem Regen, doch hinter der feierlichen Kulisse lag ein spürbarer Ernst. Die Botschaften waren klar, aber nicht frei von Widersprüchen. Ein...

Kultur
Der Himmel wechselte zwischen Sonnenglanz und Regenschauern, als wolle er das Motto „Hab Mut, steh auf!“ selbst inszenieren.
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Der Würzburger Katholikentag hat begonnen.

Mut, Mensch, Main – kraftvoller Auftakt des aktuellen Katholikentags. Würzburg erlebte am ersten Tag des Katholikentags einen Auftakt, der weniger wie eine Eröffnung wirkte als wie ein Aufbruch: Der Himmel wechselte zwischen Sonnenglanz und Regenschauern, als wolle er das Motto „Hab Mut, steh auf!“ selbst inszenieren. Auf dem Residenzplatz drängten sich rund 9.000 Menschen, Regenschirme wie Farbtupfer über der Menge, und doch blieb die Stimmung heiter – fast trotzig, als hätte die Stadt...

Kultur
Vor der Pfarrkirche St. Bilhildis setzte sich der Zug in Bewegung, angeführt von Pfarrvikar Krzysztof Winiarz und begleitet von der hiesigen Musikkapelle, deren warmer Klang den Ort erfüllte.
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Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt.

Die Richelbacher Bittprozession am Dienstagabend, 12. Mai 2026, war Teil der Bitttage in der Pfarreiengemeinschaft Sankt Antonius Erftal und Höhen, die an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt traditionell begangen wurden. Vor der Pfarrkirche St. Bilhildis setzte sich der Zug in Bewegung, angeführt von Pfarrvikar Krzysztof Winiarz und begleitet von der hiesigen Musikkapelle, deren warmer Klang den Ort erfüllte. Der Weg führte durch Richelbach, vorbei an alten Bauernhäusern und neuen...

Kultur
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Mut, Mensch, Miteinander in der Domstadt Würzburg - der Katholikentag beginnt.

Würzburg erwacht an diesem Maitag, dem 13.05.2026, mit einem leisen, aber spürbaren Vibrieren. Zwischen Domstraße und Mainkai mischen sich Pilger, Politik und pointierte Erwartungen. Der 104. Deutsche Katholikentag startet – kompakt, dicht, aufgeladen. Bis zu 30.000 Besucher werden zu den 900 Veranstaltungen erwartet. Zur Eröffnung treten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Markus Söder und Bischof Franz Jung auf. Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich am Freitag den...

Kultur
Die Bittprozession ist kein Spaziergang, sondern ein Gehen mit Bedeutung.
Sie führt zu Wegkreuzen, Bildstöcken, Kapellen – jenen kleinen Theatern des Glaubens, die überall in Odenwald, Spessart und Maintal stehen. An jeder Station verdichtet sich das Gebet: früher für Regen, Sonne, Ernte; heute für Frieden, Arbeit, Bewahrung der Schöpfung
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Bildergalerie und Essay.
Sind Bittprozessionen noch aktuell? Ideen für die Zukunft.

Zwischen Himmel und Halme – Die Bitttage im Wandel. Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt gehören zu jenen stillen, fast überhörten Ritualen, die sich wie feine Fäden durch die Geschichte ziehen. Bittprozessionen – einst Schutzzauber gegen Frost, Hagel und Hunger – sind heute ein poetischer Kommentar zur Verletzlichkeit der Welt. Sie verbinden Landschaft, Liturgie und Lebenswirklichkeit, ohne laut zu werden. Ursprung und Entwicklung – Vom Lyoner Erdbeben zur europäischen Tradition. Im...

Gesundheit & Wellness
Festabend zum 80-jährigen Bestehen des BRK Kreisverbands Miltenberg-Obernburg. Von links: Bürgermeister Bernd Kahlert, Referent und BRK-Ehrenmitglied Reinhold Dietsch, Landrat Björn Bartels, BRK-Kreisvorsitzende Ute Afifi, Kreisgeschäftsführer Edwin Pfeifer, Bezirksgeschäftsführer des BRK Unterfranken Harald Erhard sowie Uwe Eisner, der zum 1. Oktober 2026 die Position des Kreisgeschäftsführers übernehmen wird.
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80 Jahre Menschen, die helfen
BRK Kreisverband Miltenberg-Obernburg feiert Jubiläum am Weltrotkreuztag mit Blick auf Geschichte, Menschlichkeit und humanitäres Völkerrecht

Im BRK Service Center in Miltenberg stand am 8. Mai ein besonderes Jubiläum im Mittelpunkt: Der BRK Kreisverband Miltenberg-Obernburg blickte auf sein 80-jähriges Bestehen zurück. Die Feier fand am Weltrotkreuztag statt, dem Geburtstag von Henry Dunant, dessen Idee von Menschlichkeit und unparteiischer Hilfe bis heute das Selbstverständnis des Roten Kreuzes prägt. Zu den Gästen zählten Vertreter aus der Kommunalpolitik, den Rotkreuzgemeinschaften, der Blaulichtfamilie sowie aus...

Kultur
Vierzig Tage nach Ostern feiert das Christentum die Himmelfahrt Jesu, also nicht einen senkrechten Transportvorgang in meteorologische Höhen, sondern den Eintritt Christi in die göttliche Herrlichkeit, wie es die Theologie mit wohlerzogener Präzision formuliert. 

Die Wolke steht dabei nicht für schlechtes Wanderwetter, sondern für das Verhüllende und Heilige, für jene Grenze, an der der Mensch ahnt, dass sich nicht alles vermessen, fotografieren oder in einen Kalender mit Brückentags-Pfeil eintragen lässt. Erst seit der Spätantike wurde das Fest als eigener Feiertag profiliert. Später kam in deutschen Landen die volkstümliche Parallelspur hinzu, deren bekanntestes Gefährt eben nicht der Weihrauchkessel, sondern der Bollerwagen wurde.
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Himmel, Heimat, Herrentag.

Es gibt Feiertage, die treten geschniegelt auf, geschniegelt wie ein Kirchenchor auf Ausflug, und es gibt Feiertage, die erscheinen mit Kordhose, Kinderwagen und einem Bollerwagen, dessen Inventar theologischen Feinprüfungen selten standhält. Christi Himmelfahrt und Vatertag gehören, in Deutschland zumal, zu jener eigentümlichen Doppelfeier, in der sich Hochfest und Halbliter, Apostelgeschichte und Ausflugslust, Wolkensymbolik und Wegbier auf mitunter rührende, mitunter rumpelige Weise...

Kultur
Gerade jetzt lohnt der Blick auf die gesundheitlichen Aspekte, die das Schwimmen so unwiderstehlich machen. Es ist ein Sport, der niemanden ausschließt – vom Kleinkind mit Schwimmflügeln bis zum Senior, der im Wasser plötzlich wieder eine Leichtigkeit spürt, die an frühere Jahrzehnte erinnert. Gelenke werden entlastet, Herz und Kreislauf gestärkt, die Lunge freut sich über rhythmische Arbeit, und der Kopf über jene besondere Stille, die nur unter Wasser entsteht. Ein Generationenbad, im besten Sinne.
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Pack die Badehose ein!

Sonnen‑Schwimm‑Sehnsucht. Die Badesaison steht vor der Tür, auch wenn die Eisheiligen gerade noch einmal mit feuchten Fingern über die Region streichen und die Temperaturen kurz in den Keller schicken. Dieses kleine Intermezzo – ein kühler Gruß von Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und der „kalten Sophie“ – ändert jedoch nichts an der sommerlichen Grundstimmung, die sich zwischen Odenwaldhängen, Maintalauen und Mainviereck bereits breitmacht. Denn sobald der Mai nur ein wenig...

Kultur
Kalt erwischt
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Die Begegnung mit den Eisheiligen: kalter Atem und heiße Nerven.

Frost-Fünfer im Frühsommer – ein Erfahrungsbericht zu den fünf widerspenstigen Kalendertagen. Die Eisheiligen sind jene fünf Kalendertage, die sich im Odenwald, im Spessart und im Maintal aufführen wie eine schlecht gelaunte Boyband auf Abschiedstournee: Sie kommen zu spät, sie sind zu laut, und sie bringen garantiert schlechte Stimmung mit. Man könnte meinen, der Mai sei längst ein freundlicher Monat – aber kaum hat man die Gartenmöbel rausgestellt, stolpern Mamertus und seine Kumpane herein...

Kultur
Als lohnender Spaziergang ist der Höllenweg allemal zu empfehlen – für Alleingänger, für Paare, für Familien und, nicht zu vergessen, auch für Seniorinnen und Senioren mit etwas Trittsicherheit. Je nach Tempo und gewähltem Abschnitt lässt sich die Tour als kürzere Runde erleben; der offiziell beschriebene Rundwanderweg „Hölle-Weg“ wird jedoch mit rund 7,5 bis 7,7 Kilometern und etwa zwei Stunden Gehzeit angegeben. Wer sich Zeit nimmt für Aussicht, Wasser und Wegrand, wird sie ohnehin nicht nach der Uhr messen wollen.
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Auf zur Hölle ! Tipp für eine Wanderung bei uns in der Region!

Wer im Mai den Kohlgrund bei Eichenbühl aufsucht, findet auf dem Höllenweg keinen brachialen Abenteuerpfad, wohl aber eine Wanderung von jener stillen, eindringlichen Qualität, die sich erst allmählich erschließt. Schon der Aufbruch vom Parkplatz am Tennisheim macht klar: Dies ist kein bloßer Sonntagsspaziergang im Vorübergehen. Der erste Anstieg verlangt ein wenig Atem, ein wenig guten Willen, ein wenig Bereitschaft, sich der Landschaft nicht nur auszusetzen, sondern ihr auch körperlich...

Kultur
Einen festlichen und zugleich besinnlichen Akzent setzte der Gottesdienst am Sonntagvormittag, den Pfarrer Artur Fröhlich unter das bekannte Feuerwehrmotto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ stellte. Dabei ging er auf die Bedeutung und Symbolik dieses Leitwortes ein, das seit langem für selbstlosen Dienst, Hilfsbereitschaft und Verantwortung gegenüber dem Mitmenschen steht. Sechs junge Feuerwehrfrauen sprachen dazu passend die Fürbitten und nahmen Bezug zu aktuellen Themen, die alle betreffen und beschäftigen.
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Festfreude, Frühlingsflair, Feuerwehrgeist.

Der Eichenbühler Gemeindeteil Guggenberg zeigte sich am 9. und 10. Mai 2026 von seiner schönsten Seite: Bei sonnigem Maiwetter wurde das 111-jährige Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Fest, das weit über den Odenwald-Höhenort hinausstrahlte. Der kleine Ort präsentierte sich als einladendes Ausflugsziel, in dem Dorfbrunnen, Bildstöcke, Hausmadonnen, Maibaum, Ausstellungsstücke der hiesigen Feuerwehr und ein frühlingshaftes Ambiente die Gäste aus dem Bundesländereck Bayern und...

Garten
Impressionen vom Sonntagnachmittag in Gottersdorf. Foto Roland Schönmüller
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Gottersdorf zwischen Himmel und Erde.

Gottersdorfer Pflanzentage: Wo selbst die Gießkanne Haltung zeigt. Walldürn. Man hätte meinen können, in Gottersdorf sei an diesem Wochenende nicht einfach Markt gewesen, sondern eine Art friedlicher Aufstand des Chlorophylls. Im Odenwälder Freilandmuseum öffneten die Garten- und Pflanzentage am 9. und 10. Mai ihre grünen Tore, und rund 40 Aussteller boten von 10 bis 18 Uhr, alles an, was wächst, rankt, blüht, duftet oder dem heimischen Beet ein neues Selbstbewusstsein verleihen kann: Rosen,...

Kultur
Dass die Geschäfte selbst an diesem Abend in Wertheim zu kleinen Erlebnisräumen wurden, gehörte zum besonderen Reiz des Formats. Pro Optik lud zur Thermomix-Party.
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Dolce Dämmerung, Damen-Dynamik, Innenstadt-Inspiration.

Ladies Night in Wertheim – eine besondere Atmosphäre mit einem Hauch italienischer Verheißung. Wertheim. Es gibt Städte, die an manchen Abenden so wirken, als hätten sie sich eigens für eine Rolle verabredet. Wertheim war am vergangenen Freitag, 8. Mai 2026, eine solche Stadt. Zwischen Fachwerk, Pflaster und Frühlingshimmel wurde die Altstadt zwischen 18 Uhr und 22 Uhr zur Bühne einer kleinen, sehr gelungenen Verwandlung: weniger Alltag, mehr Flanerie; weniger Besorgung, mehr Begegnung. „La...

Kultur
Vielleicht ist das die wahre Magie des Mai:
dass er uns für einen Moment glauben lässt, die Welt sei nicht nur erklärbar, sondern auch verzauberbar.
Dass jeder Schritt ein leises Klingen auslöst.
Dass jeder Atemzug ein Versprechen trägt.
Dass jeder Morgen ein Märchen sein könnte, wenn wir ihn nur lange genug anschauen.
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Vom Zauber eines alltäglichen Anfangs.

Mai-Morgen-Magie – ein Essay. Der Mai betritt den Tag nicht, er schwebt hinein. Noch ehe ein Vogel sich räuspert, liegt über den Wiesen eine Traumhaut, dünn wie Atem, silbrig wie ein vergessenes Märchen. Es ist diese Stunde, in der die Welt so tut, als sei sie noch nicht ganz wach – und gerade deshalb am wahrhaftigsten. Man meint, die Landschaft habe über Nacht ein geheimes Abkommen mit der Fantasie geschlossen. Die Gräser stehen wie kleine Hofdamen Spalier, jede Tautropfenperle ein winziger...

Kultur
Insgesamt bietet der Katholikentag ein breites Forum für Austausch, Begegnung und Orientierung, stellt aber zugleich Anforderungen an Zeit, Budget und Offenheit gegenüber einem vielstimmigen kirchlichen und gesellschaftlichen Diskurs.
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Auf nach Würzburg zum Katholikentag! Oder daheim bleiben?

KATHOLIKENTAG – KAMERA, KIRCHENKLANG, KAMMERSCHICKSAL. Vorbericht in vier Stimmen. MILTENBERG / WÜRZBURG. Würzburg steht kurz vor jenen Tagen, in denen die Stadt sich verwandelt: in ein Forum, ein Fest, ein Fragezeichen. Noch sind die Bühnen im Aufbau, die Ordner in ihren Westen frisch, die Programme unaufgeschlagen. Doch die Geschichten beginnen längst – nicht erst in Würzburg, sondern am Untermain, in Miltenberg, in Pfarrhäusern, in Bussen und in Wohnzimmern, die keine Rückzugsorte, sondern...

Kultur
Gleichzeitig ist sie ein Bild für Vergänglichkeit. Ein Windstoß, ein Kinderlachen, ein unachtsamer Schritt – und die Kugel löst sich auf, als wäre sie nie gewesen. Doch gerade diese Flüchtigkeit macht sie zu einem Symbol der Gegenwart: Wer eine Pusteblume betrachtet, spürt, wie kostbar der Moment ist, bevor er sich in Luft auflöst.
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Bildergalerie und Essay.
Außer Puste.

Pustepoesie – Provinzpfade – Paradiespartikel Im Odenwald beginnt die Geschichte der Pusteblume nie einfach als botanische Verwandlung, sondern als ein Stück Kindheit, das im Gras liegen geblieben ist. Bevor sie zur schwebenden Sphäre wird, war sie ein Löwenzahn – dieses freche, sonnengelbe Straßenkind der Wiesen, das sich zwischen Hornbach-Hochfläche, Maintalwind und den roten Sandsteinrändern des Spessarts breitmacht, als gehöre ihm die Welt. Und irgendwie tut sie das auch. Wer hier groß...

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