Bildergalerie und Essay.
Restaurierung einer Marien-Plastik: Ein nachhaltiger Beitrag zum Erhalt des lokalen Kulturgutes.
- Als besonderer Glanzpunkt des Abends bereicherte der Musikverein Eichenkranz Eichenbühl mit fast zwei Dutzend Akteuren das Programm. Foto Roland Schönmüller
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Im September Aufstellung der historischen, restaurierten Mariendarstellung aus dem 18. Jahrhundert.
Klangzauber im Kirchhof: Musikverein Eichenkranz aus Eichenbühl begeistert in Heppdiel.
Ein musikalisches Gesamtkunstwerk, getragen von Gemeinschaft und Spielfreude.
Eichenbühl-Heppdiel. Ein sehr warmer Sommerabend, das historische Sandsteingemäuer der Kirche St. Mauritius in Heppdiel und Klänge, die den Alltagsstress und die Hitze elegant hinwegfegten: Am Sonntagabend verwandelte sich der kirchliche Innenhof in eine gut besuchte Konzert-Arena unter freiem Himmel. Der Musikverein Eichenkranz Eichenbühl lud zum einstündigen, traditionellen Gartenkonzert – ein musikalisches Gesamtkunstwerk, getragen von Gemeinschaft, Spielfreude und dem Geist des Ortes und seiner Umgebung.
Als besonderer Glanzpunkt des Abends bereicherte der Musikverein Eichenkranz Eichenbühl mit fast zwei Dutzend Akteuren das Programm. Mit ihren fein abgestimmten, harmonischen Beiträgen setzten die Musikerinnen und Musiker einen ganz eigenen Akzent im schattigen Ambiente des Kirchhofs und ernteten dafür begeisterten Applaus.
Die Freiwillige Feuerwehr Heppdiel hatte als versierter Organisator ein fast familiäres Ambiente geschaffen, in dem sich die Besucherinnen und Besucher sofort wohlfühlten. Der Eintritt war frei, doch die Spendenbereitschaft der Gäste war hoch.
Der Erlös des Spätnachmittags fließt direkt in die Neugestaltung des Kircheninnenhofs sowie in die für Herbst 2026 geplante Aufstellung der historisch wertvollen, seltenen und restaurierten Mariendarstellung ("Sieben Schmerzen- Mariä") aus dem 18.Jahrhundert – ein nachhaltiger Beitrag zum Erhalt des lokalen Kulturgutes, das Kirchenpfleger Willibald Schlegel erläuterte.
Durch das anspruchsvolle Konzert-Programm von insgesamt neun Musikstücken führte am Sonntag Vorsitzender Hermann Schmedding. Mit seiner pointierten, charmanten Moderation fand er stets die richtige Balance zwischen feinsinnigem Hintergrundwissen und einer Prise Humor.
Von Filmmusik bis zur Polka.
Unter der präzisen Leitung von Dirigent Peter Jedlitschka entfaltete der Musikverein Eichenbühl einen bemerkenswerten Klangteppich. Den royalen Auftakt machte der majestätische Marsch „Der Märchenkönig“, bevor das Orchester die Zuhörer mit den packenden Film-Melodien aus „How to Train Your Dragon“ in fantastische Klangwelten entführte.
Dass das Ensemble die Kontraste liebt, bewies der Wechsel zu traditionellen Klängen: Der Walzer „Träumereien im Egerland“ verströmte pure Nostalgie, gefolgt von der eleganten „Queens Park Melody“. Mit der schwungvollen „Geile Zeit“- Polka zündete der Musikverein ein rhythmisches Feuerwerk.
Einen emotionalen Höhepunkt markierte die Interpretation des Folkrock-Erfolgs „The Story“. Dem setzten die Musiker mit „Die fidelen Sechziger“ eine beschwingte Traditions-Polka entgegen, bevor sie sich mit den farbenfrohen, lateinamerikanisch angehauchten Disney-Filmmelodien aus „Encanto“ unter anhaltendem Applaus von einem begeisterten Publikum verabschiedeten.
Nächstes Konzert im Rathaushof in Eichenbühl.
Wer diesen Abend verpasst hat oder noch einmal in die Sommeratmosphäre eintauchen möchte, muss nicht lange warten. Der Musikverein Eichenbühl lädt bereits für den kommenden Sonntag, den 28. Juni 2026, zum nächsten Open-Air-Highlight ein: Ab 17 Uhr konzertiert das Orchester im Rathaushof in Eichenbühl.
Roland Schönmüller
BU: Als besonderer Glanzpunkt des Abends bereicherte der Musikverein Eichenkranz Eichenbühl mit fast zwei Dutzend Akteuren das Programm. Foto Roland Schönmüller
BU 2: Der Musikverein Eichenkranz Eichenbühl lud zum einstündigen, traditionellen Gartenkonzert – ein musikalisches Gesamtkunstwerk, getragen von Gemeinschaft, Spielfreude und dem Geist des Ortes und seiner Umgebung. Foto Roland Schönmüller
BU 3: Der Erlös des Spätnachmittags fließt direkt in die Neugestaltung des Kircheninnenhofs sowie in die für Herbst 2026 geplante Aufstellung der historisch seltenen restaurierten Mariendarstellung aus dem 18.Jahrhundert – ein nachhaltiger Beitrag zum Erhalt des lokalen Kulturgutes, das Kirchenpfleger Willibald Schlegel erläuterte. Foto Roland Schönmüller
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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