Walldürn

Beiträge zum Thema Walldürn

Kultur
Im Reifeprozess
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Bildergalerie und Essay
Zwischen Mai und Juni, Versuch einer Bilanz und Vorfreude.

Maiglanz, Mainwege, Menschen – Ein Frühsommer zwischen Glaube, Genuss und Gemeinschaft. Der Mai liegt hinter der Region wie ein farbiger Schleier, der sich nur langsam hebt. Er hat nach Flieder geduftet, nach Regen, nach Grillfeuern, nach dem ersten Eis, das in Wertheim am Mainufer schmolz, während Kinder barfuß über die warmen Steine liefen. Er hat geklungen nach Chören, nach Blaskapellen, nach dem gedämpften Schritt der Fronleichnamsprozessionen, nach dem Stimmengewirr der Wallfahrer, die in...

Kultur
Als Thorsten Weil, Domkapitular und Offizial aus Freiburg, am Dreifaltigkeitssonntag vor dem Hochamt den Blutschrein feierlich öffnete, wurde aus liturgischer Ordnung ein dichter, beinahe atmender Moment: Geschichte trat aus dem Halbdunkel der Jahrhunderte in die Gegenwart.
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Bildergalerie und Essay.
Blutschrein – Bewegung – Begegnung. Eröffnung der Hauptwallfahrtszeit 2026 in Walldürn.

In Walldürn beginnt die Hauptwallfahrtszeit nicht einfach mit einem Termin im Kalender, sondern mit einem Augenblick, der Raum und Zeit für einen Moment stillstehen lässt. Als Thorsten Weil, Domkapitular und Offizial aus Freiburg, am Dreifaltigkeitssonntag vor dem Hochamt den Blutschrein feierlich öffnete, wurde aus liturgischer Ordnung ein dichter, beinahe atmender Moment: Geschichte trat aus dem Halbdunkel der Jahrhunderte in die Gegenwart. Mit dieser Öffnung begann am 31. Mai 2026 die...

Pflege
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BRK-Kreisverband Miltenberg-Obernburg
Mit der BRK-Tagespflege auf Entdeckungstour

Kreis Miltenberg. Einen abwechslungsreichen und geselligen Ausflug unternahmen die Gäste der BRK-Tagespflege „Am Stadtpark“ in Miltenberg am vergangenen Freitag. Gemeinsam machten sich 28 Gäste, begleitet von zwölf Betreuungskräften der BRK-Tagespflege sowie sechs Mitarbeitende des BRK-Fahrdienstes, auf den Weg nach Walldürn. Ziel war die Wallfahrtsbasilika in Walldürn. Bei einer Besichtigung konnten die Teilnehmenden die beeindruckende Architektur und die besondere Atmosphäre des bekannten...

Kultur
Im Rahmen des Wallfahrtstages wurde außerdem Erika Ullrich aus Mömbris besonders geehrt. Sie gehört seit 50 Jahren dem dortigen Wallfahrerverein an, engagiert sich seit 40 Jahren aktiv im Wallfahrtswesen und war von 2006 bis 2016 als Wallfahrtsführerin tätig. Darüber hinaus wirkte sie als Pilgerführerin und ist seit 2017 geistlicher Beistand im Wallfahrtsressort. Die Ehrung nahmen Weihbischof Paul Reder sowie der Walldürner Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv. vor.
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Würzburger Weihbischof in Walldürn zu Gast - Besondere Ehrung einer Wallfahrtsführerin aus unserer Region

Wallfahrtstag für Mömbris und Baulandgemeinden in Walldürn.  Die Wallfahrt zum Heiligen Blut in Walldürn steht im Jahr 2026 unter dem Leitwort „Die Liebe hört niemals auf“ aus dem ersten Korintherbrief (1 Kor 13,8). Am Montag, 1. Juni 2026, wurde in Walldürn der Wallfahrtstag für die Pilgerinnen und Pilger aus Mömbris sowie aus den Bauland-Orten rund um Külsheim begangen. Von 10.00 bis 11.30 Uhr feierten die Gläubigen in der Wallfahrtsbasilika ein festliches Pontifikalamt. Hauptzelebrant war...

Kultur
Auffällig ist in diesem Jahr die Präsenz der Jugend. Gruppen junger Erwachsener, die lachend ankommen und plötzlich still werden, wenn sie den Blutschrein betreten. Jugendliche, die den Weg als Herausforderung sehen und zugleich als Möglichkeit, sich selbst zu begegnen. Man spürt, dass das Pilgern für viele von ihnen eine neue Bedeutung bekommt. Nicht als Pflicht, sondern als Freiheit. Nicht als Tradition, die man erfüllt, sondern als Erfahrung, die man sucht. Es ist eine Bewegung, die weit über Walldürn hinausreicht, sichtbar in Frankreich, in den USA, überall dort, wo junge Menschen wieder nach spirituellen Wegen greifen, die ihnen Halt geben.
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Bildergalerie und Essay.
Auf nach Walldürn!

Die Wallfahrtszeit im Jahr 2026 hat begonnen. Walldürn. Der Tag erwacht in einem weichen Licht, das sich über die Dächer von Walldürn legt, als wolle es die Ankommenden behutsam empfangen. Die Straßen wirken wie frisch geöffnet für jene, die sich auf den Weg gemacht haben, und die Schritte der Pilger mischen sich mit dem leisen Murmeln der Stadt. Es ist Wallfahrtszeit, und man spürt sofort, dass dieser Ort in diesen Wochen anders atmet. Die Luft trägt Geschichten, alte wie neue, und jeder, der...

Kultur
Erlenbacher Musikerinnen und Musiker auf Wallfahrt in Walldürn
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Bildergalerie und Essay.
Erlenbacher Pilger zu Gast in Walldürn.

Blutschrein – Bewegung – Begegnung.   Erlenbach am Main / Walldürn. Der Dreifaltigkeitstag in Walldürn beginnt wie ein langsamer Herzschlag, der sich durch die Basilika zieht, bis die feierliche Öffnung des Blutschreins den Raum mit einer Stille füllt, die zugleich alt und jung wirkt. Als Offizial Thorsten Weil aus Freiburg den Blutschrein öffnet, verdichtet sich der Moment zu einem sichtbaren Zeichen: Geschichte wird Gegenwart. Zwischen den vielen Pilgern fallen in diesem Jahr besonders die...

Kultur
Das Dreifaltigkeitsfest näher – und mit ihm die Einladung zu Gottesdiensten, Andachten, Ausflügen und Wallfahrten, nicht zuletzt nach Walldürn, wo sich religiöse Tradition und frühsommerliche Landschaft auf besondere Weise begegnen.
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Mai adé und Vorfreude auf den kommenden Monat Juni.

Der Mai nimmt Abschied – nicht leise, sondern mit jener eigentümlichen Mischung aus Schwüle, Erwartung und landschaftlicher Pracht, die den Frühling in seinen letzten Tagen noch einmal zur großen Bühne werden lässt. Bereits am Morgen des vorletzten Maitages zeigt das Thermometer gegen neun Uhr 27 Grad Celsius, und über den Feldern liegt jene schwere Wärme, die einen Wetterwechsel ahnen lässt. Während in den Dörfern, Kommunen und Städten der Tag allmählich Gestalt annimmt, entfaltet sich entlang...

Kultur
Am Blutaltar in Walldürn.
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Was ist das Besondere am Dreifaltigkeitsfest ?

Trinitatis – Tiefe, Trost, Tradition. Das Dreifaltigkeitsfest gehört zu jenen stillen, aber kraftvollen Höhepunkten des Kirchenjahres, die sich nicht laut aufdrängen, sondern sich wie ein feiner Faden durch die Geschichte des Glaubens ziehen. Es ist ein Fest, das nicht ein Ereignis feiert, sondern ein Geheimnis: die Beziehung Gottes zu sich selbst und zu den Menschen. Schon im Mittelalter suchten Theologen nach einer liturgischen Form, die das Ineinander von Vater, Sohn und Heiligem Geist...

Kultur
Pilgern bedeutet in Walldürn aber mehr als Ankunft. Es ist eine Bewegung nach außen und zugleich nach innen. Der Weg zwingt zur Langsamkeit, er entzieht sich dem Takt der Nachrichten und Termine, und gerade darin gewinnt er seine Symbolik: Wer pilgert, lässt etwas hinter sich und sucht zugleich etwas, das größer ist als der Alltag.
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Blutaltar, Begegnung, Bewegung: Walldürn feiert 400 Jahre lebendige Wallfahrt

Frohe Pfingsttage in Walldürn: Sehnsucht nach Sinn, Unterbrechung und Verbundenheit. Walldürn. Es ist ein frommer in Ort im Odenwald zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Weihrauch und Wegen, zwischen Erinnerung und Erwartung. Das diesjährige Jubiläum „400 Jahre Blutaltar“ verleiht der Wallfahrtsstadt 2026 eine besondere Strahlkraft. Wer heute die Basilika betritt, spürt schnell, dass hier nicht nur ein Kunstwerk gefeiert wird, sondern ein geistlicher Mittelpunkt, um den sich seit...

Kultur
Magischer Pfingstsonntag-Morgen bei Miltenberg-Wenschdorf
Wie ein gehütetes Geheimnis liegt der Morgen über den Höhen bei Miltenberg-Wenschdorf. Der Himmel atmet in zartem Gold, und über Wiesen, Feldern und stillen Wegen ruht ein Licht, das nicht nur den Tag eröffnet, sondern die Welt für einen Augenblick verwandelt. Kein Laut scheint die Sanftheit dieser Stunde stören zu wollen; selbst der Wind streicht nur leise durch das junge Grün, als wolle er die Stille nicht wecken. Es ist ein Pfingstsonntag-Morgen, der nicht einfach anbricht, sondern sich wie ein leiser Segen über die Landschaft legt – voller Frieden, voller Duft, voller jenem stillen Zauber, der das Herz anhält und die Seele lächeln lässt.
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Pfingsten - sonnig, aber nicht ungefährlich!

Pfingst‑Pracht‑Pausenlust. Pfingsten zeigt sich in diesem Jahr, als hätte der Sommer im Odenwald, im Spessart, im Maintal und im Taubertal einen Probetag eingelegt. Die Sonne hängt über den Hügeln wie ein gut gelaunter Scheinwerfer, der einfach nicht ausgehen will. Der Deutsche Wetterdienst meldet Temperaturen, die im Südwesten an die 34 Grad reichen – und selbst die sonst eher zurückhaltenden Täler zwischen Amorbach, Miltenberg, Wertheim und Tauberbischofsheim wirken plötzlich wie mediterrane...

Kultur
Zwischenstopp
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Bildergalerie und Essay.
Warum freuen wir uns auf Pfingsten ?

Pfingsten – Geist, Gemeinschaft, Gegenwart. Pfingsten beginnt oft unscheinbar: ein heller Morgen, der erste wirkliche Frühsommerduft, ein Kirchplatz, auf dem sich Menschen sammeln, ohne dass ein großes Fest angekündigt wäre. Doch gerade diese Zurückhaltung gehört zu seinem Wesen. Pfingsten ist ein Fest der leisen Impulse. Es erinnert an jenen Moment, fünfzig Tage nach Ostern, als die Jünger – verunsichert, orientierungslos, aber hoffnungsvoll – plötzlich den Mut fanden, wieder zu sprechen. Die...

Kultur
Gerade jetzt lohnt der Blick auf die gesundheitlichen Aspekte, die das Schwimmen so unwiderstehlich machen. Es ist ein Sport, der niemanden ausschließt – vom Kleinkind mit Schwimmflügeln bis zum Senior, der im Wasser plötzlich wieder eine Leichtigkeit spürt, die an frühere Jahrzehnte erinnert. Gelenke werden entlastet, Herz und Kreislauf gestärkt, die Lunge freut sich über rhythmische Arbeit, und der Kopf über jene besondere Stille, die nur unter Wasser entsteht. Ein Generationenbad, im besten Sinne.
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Bildergalerie und Essay.
Pack die Badehose ein!

Sonnen‑Schwimm‑Sehnsucht. Die Badesaison steht vor der Tür, auch wenn die Eisheiligen gerade noch einmal mit feuchten Fingern über die Region streichen und die Temperaturen kurz in den Keller schicken. Dieses kleine Intermezzo – ein kühler Gruß von Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und der „kalten Sophie“ – ändert jedoch nichts an der sommerlichen Grundstimmung, die sich zwischen Odenwaldhängen, Maintalauen und Mainviereck bereits breitmacht. Denn sobald der Mai nur ein wenig...

Garten
Impressionen vom Sonntagnachmittag in Gottersdorf. Foto Roland Schönmüller
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Gottersdorf zwischen Himmel und Erde.

Gottersdorfer Pflanzentage: Wo selbst die Gießkanne Haltung zeigt. Walldürn. Man hätte meinen können, in Gottersdorf sei an diesem Wochenende nicht einfach Markt gewesen, sondern eine Art friedlicher Aufstand des Chlorophylls. Im Odenwälder Freilandmuseum öffneten die Garten- und Pflanzentage am 9. und 10. Mai ihre grünen Tore, und rund 40 Aussteller boten von 10 bis 18 Uhr, alles an, was wächst, rankt, blüht, duftet oder dem heimischen Beet ein neues Selbstbewusstsein verleihen kann: Rosen,...

Kultur
Magischer Mai-Morgen
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Bildergalerie und Essay.
Mairegen bringt Segen.

Der Spruch „Mairegen bringt Segen“ stammt aus dem deutschen Volksmund und bezieht sich auf den Regen im Monat Mai. Die Bedeutung liegt darin, dass der Mairegen als besonders günstig für das Wachstum der Pflanzen und die Landwirtschaft angesehen wird. Im Mai beginnt die Natur zu sprießen, und der Regen sorgt dafür, dass Felder, Gärten und Wiesen ausreichend mit Wasser versorgt werden, was zu einer reichen Ernte führen kann. Die Symbolik des Mairegens steht für Fruchtbarkeit, Erneuerung und...

Kultur
Der Maikäfer ist mehr als ein Insekt – er ist der Frühlings-Flügelflitzer, der mit Charme, Chanson und Chitin den Mai zum Erlebnis macht.
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Bildergalerie und Essay.
Wer ist der Gentleman im Garten?

Der Maikäfer – Mopsiger Musterknabe mit Musik im Marsch.   Wenn im Mai die Sonne schmunzelt und die Blätter brummen, wackelt der Maikäfer mit den Flügeln – ein fröhlicher Frühlings-Frechdachs, der als „mopsiger Musterknabe mit Musik im Marsch“ die Herzen höherschlagen lässt. Kein Wesen vereint mehr Witz, Wunder und Wandel als unser brauner Brummer, der zwischen Blatt und Blüte stets auf Abenteuer aus ist. Sein Aussehen? Ein glänzender Panzer, puschelige Beine, prächtige Antennen – ein echter...

Kultur
Marienkapelle in Windischbuchen
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Bildergalerie und Essay.
Ist die Marienverehrung, besonders jetzt im Mai, noch aktuell?

Maria Maienkönigin – Maiandachten und Marienverehrung: Ein Essay über Tradition, Kunst und Gemeinschaft. Betrachtung eines katholischen Frühlingsrituals. Der Mai ist ein Monat, der wie kein anderer für Blüten, Licht und Neubeginn steht. Während die Natur zu neuem Leben erwacht und die Gärten in ein Fest aus Farben und Düften taucht, richtet sich der Blick vieler Gläubiger auf Maria, die Maienkönigin. Es ist ein Monat, in dem die Verehrung der Gottesmutter in katholischen Gemeinden eine...

Kultur
Mit zünftiger Musik  startet die Maifeier in Eichenbühl am Dorfplatz unweit vom neugeweihten Brunnen.
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Bildergalerie und Essay.
Pro und contra Maibaum. Zuvor einige Interviews sowie erste aktuelle Maibaum-Bilder 2026.

Hier kommt zunächst eine fließende, unaufgeregte Stimmen-Collage zur Maibaumaufstellung. Auf dem Platz mischen sich Eindrücke und Stimmen, jede mit einem eigenen Blick auf die Maibaumaufstellung. Für die Mutter, die am Rand steht und die Szene aufmerksam verfolgt, ist es vor allem ein beruhigender Moment. Sie sagt, wie gut sie die Absperrungen findet, die klaren Wege, die Sicherheitsmaßnahmen, die niemanden ausschließen, sondern Orientierung geben. Besonders beeindruckt sie der Einsatz der...

Kultur
Volkslieder sind im Mai mehr als bloß musikalische Begleiter; sie sind die Klangfarbe des Frühlings selbst. Mit „Alle Vögel sind schon da“ oder „Der Mai ist gekommen“ wird das, was draußen blüht, gleich noch ein bisschen blühender – zumindest im Gemüt.
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Bildergalerie und Essay.
Im Wonnemonat Mai: Über Volkslieder, Frühlingsstimmung und Lebensfreude.

Charmant und leichtfüßig – warum im Mai die Musik nicht nur in den Ohren, sondern auch im Herzen klingt. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus – und mit ihnen auch das Herz zahlreicher Musikliebhaber. Es ist, als würde Mutter Natur ihren Dirigentenstab schwingen und das große Frühlingsorchester eröffnen. Der Mai, dieser Wonnemonat voller Versprechen und zarter Sonnenstrahlen, lockt nicht nur Spaziergänger aus dem Winterschlaf, sondern auch Melodien aus den Tiefen der Volksseele....

Kultur
Die Pusteblume ist mehr als nur eine botanische Kuriosität; sie ist ein Sinnbild für Aufbruch und Neubeginn. Wie ein Löwenzahnsame, der auf Reisen geht, trägt jeder von uns seine Hoffnungen und Sehnsüchte in die Welt hinaus.
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Bildergalerie und Essay.
Löwenzahn, Pusteblumen – Zeitreisen im Wind.

Ein feuilletonistischer Essay über Kindheit, Wünsche und die Magie des Vergänglichen.   Es gibt Momente im Leben, die sich in die Erinnerung einbrennen wie das flüchtige Licht eines Sommers. Der Löwenzahn, einst unscheinbar am Wegesrand, verwandelt sich plötzlich zur Pusteblume – und mit einem einzigen Atemzug wird aus Kinderspiel ein Symbol für das Vergehen der Zeit. Wenn wir die weißen, feinen Samen in die Luft pusten, schicken wir nicht nur Wünsche hinaus in die Welt, sondern auch kleine...

Kultur
Farbenprächtiger Übergang
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Bildergalerie und Essay.
Rot - Feuer - Fulminanter Wechsel : Walpurgisnacht mal anders gestalten, fern von Spuk und Streichen.

Die Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai legt sich wie ein flimmernder Schleier über den Odenwald, den Spessart und das Maintal, als würde die Landschaft selbst für einen Moment den Atem anhalten. Zwischen den letzten kühlen Aprilnächten und dem ersten warmen Maiabend entsteht jener schmale Spalt im Jahr, in dem die Menschen seit Jahrhunderten das Dunkle verabschieden und das Helle begrüßen. Man spürt es auf den Höhenzügen des Odenwaldes, wo der Wind noch einmal scharf durch die Buchen...

Kultur
Bewegung, Dynamik, Fortschritt.
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Bildergalerie und Essay.
Markusprozession leitet alljährliche Wallfahrtstradition sowie vorpfingstliche Bittgänge ein.

Hinaus ins Freie!  Rund um den 25. April, wenn der April sein finales Kapitel öffnet und die Landschaft zwischen zartem Frühling und letzten Wetterlaunen schwankt, entfaltet sich im Odenwald ein Ritual, das seit Jahrhunderten Bestand hat: die Markusprozession. Sie ist kein lautes Fest, kein spektakuläres Ereignis, sondern ein stiller, aber kraftvoller Gang durch Felder und Fluren – ein Übergangsritus, der den Menschen mit der Landschaft verbindet und den Kalender mit Bedeutung auflädt. Am Hang...

Kultur
Wie ein Bühnenwechsel erfolgt der Übergang vom April in den Mai.
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Bildergalerie und Essay.
April-Finale und Mai-Einstand.

Markusprozession, Mainzauber, Maiglanz. Der April zieht sich über Odenwald, Maintal, Spessart und Tauberland zurück wie ein alter Wanderer, der noch einmal prüfend über die Schulter blickt. Ein letzter Schauer, ein letzter Sonnenblitz, ein Windstoß, der sich wichtig nimmt – und dann öffnet sich der Vorhang für den Mai, der schon mit dem Licht spielt, bevor er überhaupt die Bühne betritt. Die Markusprozession – ein wanderndes Gedächtnis. Die Markusprozession ist in dieser Landschaft mehr als ein...

Kultur
Erreicht der Katholikentag auch die junge Generation?
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Bildergalerie und Essay.
Ein Vorbericht zum Würzburger Katholikentag: Reportage mit Stimmen vier Wochen vor dem Start. Kritik. Wünsche der jungen Generation.

Main‑Mai‑Melodie Mitte April 2026 liegt über Würzburg ein Ton, der noch nicht laut ist, aber schon deutlich hörbar. Die Stadt wirkt, als halte sie den Atem an, bevor vom 13. bis 17. Mai 2026 der Katholikentag beginnt und alles in ein anderes Licht taucht. Zwischen Dom und Main, zwischen Juliuspromenade und den ersten grünen Rebhängen mischt sich Vorfreude mit einer leisen Unruhe. Es ist die Art von Stimmung, die entsteht, wenn ein großes Ereignis näher rückt, aber noch nicht begonnen hat: ein...

Kultur
Umleitung wegen Straßenbaumaßnahmen im Kaltenbachtal
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Bildergalerie und Essay.
Straßenbau-Umleitung im Kaltenbachtal. Vorbildliche Rücksichtsmaßnahmen auf Amphibien.

Bau, Buntsandstein, Busverkehr – Das Kaltenbachtal im Odenwald im Umbruch. Ein Tal im Ausnahmezustand. Wer in diesen Wochen das Kaltenbachtal zwischen Eichenbühl-Pfohlbach und Walldürn-Kaltenbrunn betritt, spürt sofort: Hier wird nicht einfach eine Straße saniert. Hier wird ein Stück Odenwald neu geschrieben. Das Tal, sonst ein stiller, fast verwunschener Korridor zwischen Waldhängen, Mühlen und Bachlauf, klingt nun nach Maschinen, nach Metall, nach Veränderung. Die Straße, die sich wie ein...

Natur & Tiere
Das Kaltenbachtal ist mehr als nur eine Landschaft – es ist ein kollektiver Sehnsuchtsraum. Hier weben sich Erinnerungen, Gegenwart und Zukunft ineinander wie das Licht, das am Morgen zwischen den Ästen tanzt.
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Bildergalerie und Essay.
Im Frühling im Kaltenbachtal zwischen Miltenberg und Walldürn.

Wohin das Herz sich zieht, wo leise Sehnsucht blüht, ins Tal das Leben glüht.  „Auf ins Freie“.  Der Frühling legt seine leichten Hände über das Kaltenbachtal zwischen Eichenbühl-Pfohlbach und Walldürn-Reinhardsachsen. Abseits der Hauptverkehrsstraßen, geschützt von sanften Hängen und alten Wäldern, erwacht hier ein Odenwaldtal mit drei Mühlen, das der Lärm der Welt nur aus der Ferne streift. Es ist ein Tal, in dem das Leben langsamer pulsiert, wo die Stimmen der Generationen mit dem Wind...

Vereine
Wandern hebt die Stimmung und wirkt wie Balsam für die Seele. Plätschernde Bäche, bunte Wiesen und weite Ausblicke lassen den Alltag in den Hintergrund treten und schenken neue Gelassenheit. | Foto: Josef Eck
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Odenwaldklub
Wandern – unsere beste Medizin

Gesund und glücklich unterwegs mit dem Odenwaldklub (OWK). Für uns im Odenwaldklub ist es längst klar: Wandern ist weit mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung – es ist eine wirksame Form der Gesundheitsvorsorge, Bewegungstherapie und Lebensfreude zugleich. Wer regelmäßig mit uns unterwegs ist, kennt das Gefühl: die frische Waldluft, das sanfte Gehen, das Grün ringsum – all das wirkt wie Medizin für Körper, Geist und Seele. Zahlreiche Studien belegen, was unsere Mitglieder schon lange wissen:...

Kultur
Der März-Vollmond gilt traditionell als Übergangsmond zwischen Winter und Frühling. Seine historischen Namen – etwa Wurm-Mond, Krähen-Mond, Saft-Mond oder Fasten-Mond – leiten sich aus Naturbeobachtungen ab: dem Auftauen der Böden, der Rückkehr erster Vögel, dem beginnenden Saftfluss in Bäumen und der kirchlichen Fastenzeit. In vielen Regionen markiert er den praktischen Beginn der neuen Saison, weil landwirtschaftliche Arbeiten, Amphibienwanderungen und erste Pflegegänge in der Landschaft einsetzen. Gleichzeitig besitzt er eine kulturelle und symbolische Bedeutung als „Schwellenlicht“, das den Winter verabschiedet und den Frühling ankündigt.
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Bildergalerie und Essay.
Mond, Matsch, März.

So beginnt der Reigen, mit einem Stabreim-Trio, das den Ton setzt für einen Vollmond, der über dem Odenwald hängt wie ein helles Fragezeichen über einer Region, die gerade aus dem Winterschlaf stolpert und sich den ersten Frühlingsschritten entgegenstreckt. Der Märzmond ist kein Star am Himmel, aber ein Meister der Übergänge: Er beleuchtet das, was war, und kündigt an, was kommt. Stimmen unter dem Märzmond. Der Hobbyastronom. „Der März-Vollmond“, sagt er und wischt beschlagene Brillengläser...

Kultur
März-Morgensonne: Der März markiert den Übergang vom Winter zur ersten Wärme des Frühlings und ist ein Monat voller Lebendigkeit, Aufbruch und Brauchtum. Inmitten der wechselhaften Wetterlagen erwacht die Natur, und die Menschen sehnen sich nach Licht und Erneuerung.
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Bildergalerie und Essay.
März, Morgensonne, Melodien.

Ein Monatsporträt zwischen Tradition und Neubeginn. Der März markiert den Übergang vom Winter zur ersten Wärme des Frühlings und ist ein Monat voller Lebendigkeit, Aufbruch und Brauchtum. Inmitten der wechselhaften Wetterlagen erwacht die Natur, und die Menschen sehnen sich nach Licht und Erneuerung. Brauchtum: Märztage voller Traditionen. Im März werden vielerorts alte Bräuche gepflegt: Das Osterfest steht bevor, und mit dem „Frühlingsputz“ werden Häuser und Höfe auf Vordermann gebracht. Der...

Politik
Zukunft entsteht nicht nur durch Festtagsprogramme, sondern durch Alltagstauglichkeit.
Und wenn eine Region, die so viel Herz, Humor und Hirn hat, das nicht schafft – dann liegt es nicht an den Menschen.

Dann liegt es an den Strukturen.  Foto: Mutige und verantwortungsvolle  Frauen bei der Bundeswehr  - hier bei einer Veranstaltung in Külsheim. Foto Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Überlegungen zum Weltfrauentag 2026 mit brisanten Themen.

Hier kommt eine satirisch-feuilletonistische Kolumne, die nicht nur Gleichberechtigung, sondern auch Mobilität, Digitalisierung, Pflege, Klima, Ehrenamt, Arbeitswelt, Bildung, Infrastruktur, Demografie und den ganzen regionalen Flickenteppich zwischen Odenwald, Maintal, Spessart und Taubertal aufs Korn nimmt. Mit Stimmen (17–70) und einem Lösungsvorschlag, der sitzt. Macht · Mut · Morgenluft. Eine satirische Kolumne über eine Region, die alles will – nur nicht gleichzeitig. Leitfrage: Wie kann...

Kultur
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Bildergalerie und Essay.
Wenn der Regen bunte Masken küsst.

Pfützen, Pappnasen, Pladderwetter – Februarfrust trifft Faschingslust. Februar bei uns: Wie aus winterlichem Weiß ein mausgraues Matsch-Meer wird. Die Temperaturen steigen, der Schnee schmilzt und das Tauwetter verwandelt Wiesen in Wassergärten und Fußwege in Schlamm-Schlitterbahnen. Wer jetzt die Haustür hinter sich schließt, dem begegnet mit einiger Sicherheit: das große Erwachen der Regenschirme und der Mode der wasserdichten Schuhsohlen. Die Landschaft hat sich neu eingekleidet. Wo gestern...

Anstehende Veranstaltungen zum Thema

  • 14. Juni 2026 um 03:15
  • Miltenberg
  • Miltenberg

Walldürn Wallfahrt am Sonntag, 14. Juni 2026

Start: 3.15 Uhr Großheubach Cafe König (Mitfahrgelegenheit)    3.30 Uhr Miltenberg Stadtpfarrkirche: Pilgergebet und Auszug Wallfahrt:    4.45 Uhr Treffpunkt am Ortseingang Wenschdorf   6.40 Uhr Frühstück in Gerolzahn   8.40 Uhr Treffpunkt Walldürn Parkplatz am Schwimmbad   9.10 Uhr ehem. Krankenhaus: Abholung und Einzug   9.30 Uhr Hochamt mit anschließender Verabschiedung Rückfahrt:    direkt am Anschluss (ca. 11.30 Uhr) Busfahrt nach MIL    Ende ca. 12.00 Uhr -...

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