Walldürn

Beiträge zum Thema Walldürn

Kultur
Seelenbilder – Warum die Sieben Schmerzen heute berühren

In einer Zeit, in der viele Menschen mit Unsicherheit, Verlust und inneren Wunden leben, wirken die Sieben Schmerzen Mariä wie ein spiritueller Resonanzraum. Sie zeigen eine Frau, die verwundbar ist und dennoch stark bleibt, die nicht nur trauert, sondern durch den Schmerz hindurch hofft. Gesehen in Heppdiel.
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Bildergalerie und Essay.
Was ist das Besondere am 15. September ?

Schmerz, Schoß, Schicksal. Schmerzenswege.  – Der 15. September als stiller Brennpunkt. Mitten im September, wenn die Felder nach Ernte riechen und die Abende früher dunkeln, tritt im Kirchenjahr ein Tag hervor, der nicht laut gefeiert wird, sondern innerlich begangen: der 15. September, das Gedächtnis der Schmerzen Mariä. Er steht bewusst direkt hinter dem Fest der Kreuzerhöhung einen Tag zuvor: dort das Kreuz als Siegeszeichen, hier das Kreuz als Ort des Mit-Leidens. Dieser Gedenktag fasst...

Kultur
Der Limes, einst Grenze und Kontrolllinie, wird heute zum verbindenden Band zwischen Orten, Zeiten und Menschen.
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Bildergalerie und Essay.
Ausflugstipp: Spätsommer am Limes zwischen Walldürn und Miltenberg.

Zwischen Licht und Schatten. Miltenberg / Wenschdorf / Walldürn / Reinhardsachsen. Die große Hitze ist vorüber, doch der Sommer hat sich noch nicht verabschiedet. Im oberen Marsbachtal liegt ein warmes Wanderwetter über den Wegen: Licht und Schatten wechseln einander ab, frische Luft zieht über die Höhen, und in der Ferne erhebt sich die Wallfahrtsbasilika von Walldürn wie ein ruhender Orientierungspunkt in der weiten Landschaft. Auf den abgeernteten Getreidefeldern steht der Spätsommer schon...

Schule & Bildung
Zwischen Wehmut und Wandel: Ein Schulgelände, das sich in den Ferien unbeobachtet neu sortiert.
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Essay und Bildergalerie.
Eindrücke, Erlebnisse, Erinnerungen: die Miltenberger Grundschule in den Sommerferien 2026.

Die Grundschule Miltenberg – Sommerferien, Abrissbagger und Module mit Manieren. Ein Schulgelände, das sich in den Ferien unbeobachtet neu sortiert. Die Grundschule Miltenberg nutzt die Sommerferien wie andere Leute den Frühjahrsputz: Wenn Lehrerinnen und Schüler in den Ferien sind, wird gründlich umgebaut. Und dieses Jahr hat sich die Schule besonders viel vorgenommen. Der alte Hausmeisterbungalow – ein flacher, gemütlicher Bau, der immer wirkte, als hätte er sich aus purer Loyalität an die...

Kultur
Der 15. August ist in Bayern und im Saarland gesetzlicher Feiertag. Zwischen Glauben und Ernte schwingt die Regel: „Wenn an Maria die Sonne lacht, wird ein guter Herbst gemacht.“ Ein stiller Übergang zwischen Sommerfülle und Erntezeit.

So bleibt der Kräuterbuschen ein Sommerzeichen, das weiterwirkt, lange nachdem die Wiesen verblüht sind.
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Bildergalerie und Essay.
Ein besonderer Tag, der 15. August.

Kräuter – Krone – Klang. Ein Beitrag zum Hochfest Mariä Himmelfahrt im Landkreis Miltenberg, mit regionalen Erinnerungsbildern, exemplarischen Kirchen und einem kunsthistorischen Hinweis zur Darstellung der Marienkrönung. Die Kräuterzeit. Mariä Himmelfahrt ist im Landkreis Miltenberg ein stilles Sommerfest, das sich im frühen Licht entfaltet. Die Wiesen rund um Eichenbühl liegen noch kühl, und die Kräuter geben ihren ersten Duft frei. Johanniskraut, Schafgarbe, Beifuß, Wermut, Kamille, Rainfarn...

Kultur
Sonnenaufgang im August im Odenwald. Foto Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Sommerferien- Erinnerungen an die 1970er Jahre.

Odenwald-Kindheitserinnerungen an die 1970er Jahre: Augustferien am Bach, auf Stoppelfeldern und am Waldrand.  Odenwald. Ein poetischer Blick zurück auf ländliche Sommer, in denen der August mehr war als ein Monat: ein eigener Sozialraum aus Wasser, Staub, Waldsaum, Festtagen und der ersten Ahnung einer größeren Welt. Der August im Odenwald war einst kein bloßer Ferienabschnitt, sondern eine Landschaftszeit. Er roch nach warmem Korn, nach Bachwasser, nach Staub auf den Knien und nach Himbeeren,...

Kultur
Blick ins Kaltenbachtal und zur Spritzenmühle
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Bildergalerie und Essay.
Das Aufatmen des Tals.

Wenn der Asphalt wieder dem Rhythmus der Zeit weicht. Eichenbühl-Pfohlbach, 31. Juli 2026. Es gibt ein ganz eigenes Sinnbild, das den Baustellen des ländlichen Raums innewohnt. Wochenlang war das sonst so beschauliche Kaltenbachtal zwischen Pfohlbach und Windischbuchen nicht nur geografisch, sondern auch akustisch zweigeteilt. Wo sonst das sanfte Plätschern des Kaltenbachs und das dumpfe Klopfen der Spechte den Takt vorgaben, herrschte das raue Diktat der Moderne: Das Fauchen der Asphaltfräsen,...

Kultur
Das furiose (Sport-) Fest des FC Heppdiel hat bereits am ersten Tag gezeigt, dass das geräumige Sportheim weit mehr ist als ein Ort für Taktikbesprechungen und verschwitzte Trikots. Es ist ein unersetzlicher sozialer Kitt, der Menschen über Kreisgrenzen hinweg verbindet.
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Bildergalerie und Essay.
Fußball, Funk und Fanta-Korn: Das furiose Fest in der Heppdieler Sporthalle.

Wer braucht schon Ibiza, wenn er das Heppdieler Sportheim haben kann? Am Freitagabend (24.07.2026) mutierte das geräumige Sportheim im Dreiländereck zum Epizentrum regionaler Partykultur. Ein soziologisches Phänomen im Miniaturformat, das bewies: Die Provinz lebt, tanzt und feiert grenzenlos. Die Völkerwanderung der Feierwütigen.  Schon früh am Abend setzte eine sanfte Völkerwanderung ein. Aus dem bayerischen Miltenberg, dem badischen Tauberbischofsheim und dem nahen Wertheim, sogar aus Hessen,...

Kultur
Zwischen gestern und heute für jung und alt präsentiert Gottersdorf attraktive Aktionen.
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Bildergalerie und Essay.
Besondere Aktionen im Odenwälder Freilandmuseum in Gottersdorf.

Zwischen Puppentheater, Dudelsack und Grünkern-Duft: Der Kultursommer im Odenwälder Freilandmuseum. Das Odenwälder Freilandmuseum in Gottersdorf lädt in den kommenden Wochen zu einer literarisch-kulinarischen und handwerklichen Entdeckungsreise ein, die die Grenzen zwischen den Generationen verwischt. Wenn der Duft von frisch gebackenem Brot aus dem historischen Holzofen durch die Reithäuser und Taglöhnerhäuser zieht, wird Geschichte hier nicht konsumiert – sie wird erfühlt. „Wir wollen zeigen,...

Kultur
Während auf dem fernen Rasen um den Einzug ins Finale gekämpft wird, sichern die Bauern auf den Höhen des Odenwaldes das echte, existenzielle Gold der Erde. Ein Abend zwischen weltweitem Nervenkitzel und tiefer lokaler Verwurzelung, eingefangen in der kühlen Trockenheit einer denkwürdigen Sommernacht.
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Bildergalerie und Essay.
Das Gold der Höhe und das Spiel der Giganten.

Rushhour auf der Odenwaldhöhe.  Miltenberg / Eichenbühl. Es ist ein synästhetisches Meisterwerk aus Dieselrauch und Grillduft, das sich an diesem Juliabend (15.07.2026) über die Odenwaldhöhe legt. Während am Himmel mächtige, dunkelgraue Wolkenbänke wie stumme Riesen vorbeiziehen, weigern sie sich beharrlich, ihre Last abzuwerfen. Sie überlassen die Bühne den irdischen Giganten. Zwischen Miltenberg und Walldürn, vorbei an den weiten Flächen bei Kaltenbrunn und Wettersdorf, Schippach und...

Jugend
Freundschaften, Follower und feste Beziehungen prägen das soziale Leben der Generation Z – besonders dort, wo man sich offline auf dem Stadtfest - wie hier in Amorbach bei Krimskrams und Kerzenschein im Juli 2026 - begegnet und online längst gesehen hat. 
Foto: Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Wer ist die Generation Z? Was ist das Besondere?

Zweifel, Zuversicht, Zukunft: Die Generation Z zeigt Zähne – auch im Landkreis Miltenberg.   Wer zwischen Smartphone, Sicherheitssehnsucht und Selbstbestimmung erwachsen wird, passt selten in einfache Schubladen. Das gilt auch für junge Menschen im Landkreis Miltenberg: zwischen Niedernberg und Kirchzell, Mömlingen und Faulbach, zwischen Main, Spessart und Odenwald. Die Generation Z gilt als digital, direkt und sensibel für Sinnfragen. Doch sie ist mehr als ein Etikett. Sie ist eine junge...

Kultur
Auf in den Juli!
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Bildergalerie und Essay.
Der Juli 2026 ist da!

Sonne‑Sommer‑Seelenzeit. Ein Juli‑Essay im warmen Atem des Hochsommers. Licht – Luft – Leben. Der Juli tritt nicht einfach in den Kalender – er erscheint. Wie eine Gestalt, die aus dem Licht heraus die Bühne betritt, mit einem Schritt, der zugleich weich und bestimmt ist. Er trägt die Wärme wie ein Gewand, und wo er geht, beginnt die Welt zu flimmern. Am frühen Morgen liegt ein dünner Goldfilm über den Hügeln zwischen Miltenberg und Amorbach, als hätte die Nacht ihn dort vergessen. Die Luft ist...

Gesundheit & Wellness

Mainfranken, der Spessart und der Odenwald erleben in diesem Frühsommer weit mehr als eine meteorologische Anomalie. Die Region erfährt den architektonischen und gesellschaftlichen Stresstest einer neuen Epoche.
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Bildergalerie und Essay
Frühsommer-Hitze: Hintergrundinformationen, praktische Tipps und aktuelle Impressionen aus der Region.

Hitze, Hochdruck, Hautschutz: Mainfranken im Glutofen der Epoche.  Das flirrende Band des Untermains.  Juni 2026. Wer in diesen Tagen von den bewaldeten Höhen des Odenwalds hinab in das Maintal blickt, sieht die Landschaft unter einer bleiernen Dunstglocke zittern. Das weite Rund zwischen Aschaffenburg, Miltenberg, Wertheim Walldürn , Tauberbischofsheim und der Barockstadt Würzburg hat sich in ein monumentales Epizentrum frühsommerlicher Extreme verwandelt. Wo sonst der fränkische Wein sanft...

Kultur
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Bildergalerie und Essay.
Auf die Sommer-Sonnenwende zu.

Sonnwend in Franken – Wie ein Dorf sein Feuer sammelt. Eine Langreportage über Licht, Landschaft und das alte Ritual des Holzholens. Es beginnt immer früher, als man denkt. Noch bevor die ersten warmen Tage den Staub von den Wegen heben, noch bevor die Wiesen ihr sattes Grün gefunden haben, sprechen die Menschen im fränkischen Dorf bereits von der Sonnwend. Nicht laut, eher beiläufig, wie von etwas, das ohnehin kommen wird. Und doch liegt in diesen Gesprächen ein Unterton von Erwartung, der...

Natur & Tiere
Der Hunger treibt die Rehe trotz der Hitze und der Betriebsamkeit  an. Das frisch nachwachsende, saftige Gras auf den rasierten Wiesen zieht die Tiere magisch an.
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Bildergalerie und Essay.
Sensibles Rehwild: Kulissen-Wechsel zur Juni-Mitte.

Mähen, Meiden, Mitfühlen.  Der Juni-Himmel spannt sich weit über das Land, doch am Boden herrscht helle Aufregung. Wo gestern noch ein Meer aus wogendem Gras stand, zieht die Landwirtschaft heute einen radikalen Schlussstrich. Die Erntemaschinen haben ganze Arbeit geleistet. Sie fressen sich durch das Grün und hinterlassen eine flache, nackte Landschaft. Für das heimische Rehwild bricht in Sekundenschnelle eine neue Zeitrechnung an. Ihr vertrauter Lebensraum ist von jetzt auf gleich...

Kultur
 Erzbischof em Prof. Dr. Ludwig Schick aus Bamberg mit Wallfahrtsleiter P. Josef Bregula OFMConv. in Walldürn mit Ministrantinnen. Foto Roland Schönmüller
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Bildergalerie und Essay.
Aufbruch, Augenhöhe, Alltagsnähe: Wenn die Basilika zum Wohnzimmer wird.

WALLDÜRN. Es gibt diese Sonntage, an denen die schwere barocke Luft einer Basilika plötzlich leicht wird. Am dritten Sonntag der Hauptwallfahrtszeit passierte in Walldürn genau das. Unter den Augen von Hunderten Gläubigen und Pilgergruppen aus Viernheim, Miltenberg und Eichenbühl verwandelte sich das ehrwürdige Gotteshaus in einen Ort ohne museale Erstarrung. Mittendrin: Erzbischof em. Prof. Dr. Ludwig Schick, ein Mann, der Theologie nicht von oben herab doziert, sondern auf Augenhöhe lebt....

Kultur
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Musikerinnen und Musikern aus Miltenberg, Schippach, Wenschdorf, Monbrunn, Eichenbühl und Neunkirchen. Mit ihren Blasinstrumenten begleiteten sie die Pilgergruppen verlässlich auf den anstrengenden Kilometern und sorgten an den Stationen für den passenden, würdevollen musikalischen Rahmen.
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Bildergalerie und Essay.
Auf nach Walldürn!

Gemeinsam auf dem Gnadenweg: Pilger aus Miltenberg und Eichenbühl zogen nach Walldürn. Am Sonntag, den 14. Juni 2026, stand die Region im Zeichen der traditionellen Walldürn-Wallfahrt, an der sich die Pfarreiengemeinschaft (PG) Sankt Martin Miltenberg-Bürgstadt sowie die PG St. Antonius Erftal und Höhen (Eichenbühl) mit einer Vielzahl gläubiger Fußpilger beteiligten. Die Wallfahrt stand in diesem Jahr unter dem besonderen Leitwort „Die Liebe hört niemals auf“. Zugleich feierte die...

Beruf & Ausbildung
Volltreffer im Wurfspiel, vielleicht auch bei der künftigen Berufswahl. . Foto Roland Schönmüller
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Nimmt deine Zukunft in die Hand!

Berufe – Betriebe – Begegnungen. Berufsmesse vernetzt Ausbildungswege der Region rund um Külsheim. Külsheim. Die Stadthalle zeigte sich am vergangenen Donnerstagabend als ein Raum, in dem sich die berufliche Vielfalt einer ganzen Region verdichtete. Betriebe, beispielsweise aus Tauberbischofsheim, Wertheim, Külsheim, Hardheim und Hundheim präsentierten ihre handwerklichen, technischen und sozialen Ausbildungswege, während die Jugendlichen der Jahrgangsstufen sechs bis zehn aufmerksam durch die...

Kultur
Die Faszination der mittelalterlichen Minnelyrik liegt in dieser Verbindung von Innerlichkeit und Welt. Sie ist kunstvoll und zugleich unmittelbar, höfisch und zugleich menschlich. Walther sprengt die höfische Form immer wieder, indem er nicht nur von unerreichbarer Liebe singt, sondern auch von politischer Verantwortung, von Gerechtigkeit, von der Suche nach Wahrheit. Seine Lieder sind keine höfischen Dekorationen, sondern lebendige Texte, die die Welt betrachten und befragen.
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Bildergalerie und Essay.
Main, Mildenburg, Minnesang.

Walther, Wege, Weite. Zwischen Miltenberg und dem Erftal beginnt jene Landschaft, die sich wie ein stiller Auftakt zu Walther von der Vogelweide lesen lässt. Der rote Sandstein der Altstadt, die Mildenburg über dem Fluss, die Rebenhänge von Bürgstadt, die Wälder zwischen Rippberg, Schneeberg und Amorbach – all das trägt eine mittelalterliche Spannung in sich, die an den wandernden Minnesänger erinnert. Wer von hier nach Würzburg fährt, nimmt diese Stimmung mit, als würde die Region selbst ein...

Kultur
Im Reifeprozess
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Bildergalerie und Essay
Zwischen Mai und Juni, Versuch einer Bilanz und Vorfreude.

Maiglanz, Mainwege, Menschen – Ein Frühsommer zwischen Glaube, Genuss und Gemeinschaft. Der Mai liegt hinter der Region wie ein farbiger Schleier, der sich nur langsam hebt. Er hat nach Flieder geduftet, nach Regen, nach Grillfeuern, nach dem ersten Eis, das in Wertheim am Mainufer schmolz, während Kinder barfuß über die warmen Steine liefen. Er hat geklungen nach Chören, nach Blaskapellen, nach dem gedämpften Schritt der Fronleichnamsprozessionen, nach dem Stimmengewirr der Wallfahrer, die in...

Kultur
Als Thorsten Weil, Domkapitular und Offizial aus Freiburg, am Dreifaltigkeitssonntag vor dem Hochamt den Blutschrein feierlich öffnete, wurde aus liturgischer Ordnung ein dichter, beinahe atmender Moment: Geschichte trat aus dem Halbdunkel der Jahrhunderte in die Gegenwart.
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Bildergalerie und Essay.
Blutschrein – Bewegung – Begegnung. Eröffnung der Hauptwallfahrtszeit 2026 in Walldürn.

In Walldürn beginnt die Hauptwallfahrtszeit nicht einfach mit einem Termin im Kalender, sondern mit einem Augenblick, der Raum und Zeit für einen Moment stillstehen lässt. Als Thorsten Weil, Domkapitular und Offizial aus Freiburg, am Dreifaltigkeitssonntag vor dem Hochamt den Blutschrein feierlich öffnete, wurde aus liturgischer Ordnung ein dichter, beinahe atmender Moment: Geschichte trat aus dem Halbdunkel der Jahrhunderte in die Gegenwart. Mit dieser Öffnung begann am 31. Mai 2026 die...

Pflege
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BRK-Kreisverband Miltenberg-Obernburg
Mit der BRK-Tagespflege auf Entdeckungstour

Kreis Miltenberg. Einen abwechslungsreichen und geselligen Ausflug unternahmen die Gäste der BRK-Tagespflege „Am Stadtpark“ in Miltenberg am vergangenen Freitag. Gemeinsam machten sich 28 Gäste, begleitet von zwölf Betreuungskräften der BRK-Tagespflege sowie sechs Mitarbeitende des BRK-Fahrdienstes, auf den Weg nach Walldürn. Ziel war die Wallfahrtsbasilika in Walldürn. Bei einer Besichtigung konnten die Teilnehmenden die beeindruckende Architektur und die besondere Atmosphäre des bekannten...

Kultur
Im Rahmen des Wallfahrtstages wurde außerdem Erika Ullrich aus Mömbris besonders geehrt. Sie gehört seit 50 Jahren dem dortigen Wallfahrerverein an, engagiert sich seit 40 Jahren aktiv im Wallfahrtswesen und war von 2006 bis 2016 als Wallfahrtsführerin tätig. Darüber hinaus wirkte sie als Pilgerführerin und ist seit 2017 geistlicher Beistand im Wallfahrtsressort. Die Ehrung nahmen Weihbischof Paul Reder sowie der Walldürner Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv. vor.
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Bildergalerie und Essay.
Würzburger Weihbischof in Walldürn zu Gast - Besondere Ehrung einer Wallfahrtsführerin aus unserer Region

Wallfahrtstag für Mömbris und Baulandgemeinden in Walldürn.  Die Wallfahrt zum Heiligen Blut in Walldürn steht im Jahr 2026 unter dem Leitwort „Die Liebe hört niemals auf“ aus dem ersten Korintherbrief (1 Kor 13,8). Am Montag, 1. Juni 2026, wurde in Walldürn der Wallfahrtstag für die Pilgerinnen und Pilger aus Mömbris sowie aus den Bauland-Orten rund um Külsheim begangen. Von 10.00 bis 11.30 Uhr feierten die Gläubigen in der Wallfahrtsbasilika ein festliches Pontifikalamt. Hauptzelebrant war...

Kultur
Auffällig ist in diesem Jahr die Präsenz der Jugend. Gruppen junger Erwachsener, die lachend ankommen und plötzlich still werden, wenn sie den Blutschrein betreten. Jugendliche, die den Weg als Herausforderung sehen und zugleich als Möglichkeit, sich selbst zu begegnen. Man spürt, dass das Pilgern für viele von ihnen eine neue Bedeutung bekommt. Nicht als Pflicht, sondern als Freiheit. Nicht als Tradition, die man erfüllt, sondern als Erfahrung, die man sucht. Es ist eine Bewegung, die weit über Walldürn hinausreicht, sichtbar in Frankreich, in den USA, überall dort, wo junge Menschen wieder nach spirituellen Wegen greifen, die ihnen Halt geben.
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Bildergalerie und Essay.
Auf nach Walldürn!

Die Wallfahrtszeit im Jahr 2026 hat begonnen. Walldürn. Der Tag erwacht in einem weichen Licht, das sich über die Dächer von Walldürn legt, als wolle es die Ankommenden behutsam empfangen. Die Straßen wirken wie frisch geöffnet für jene, die sich auf den Weg gemacht haben, und die Schritte der Pilger mischen sich mit dem leisen Murmeln der Stadt. Es ist Wallfahrtszeit, und man spürt sofort, dass dieser Ort in diesen Wochen anders atmet. Die Luft trägt Geschichten, alte wie neue, und jeder, der...

Kultur
Erlenbacher Musikerinnen und Musiker auf Wallfahrt in Walldürn
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Bildergalerie und Essay.
Erlenbacher Pilger zu Gast in Walldürn.

Blutschrein – Bewegung – Begegnung.   Erlenbach am Main / Walldürn. Der Dreifaltigkeitstag in Walldürn beginnt wie ein langsamer Herzschlag, der sich durch die Basilika zieht, bis die feierliche Öffnung des Blutschreins den Raum mit einer Stille füllt, die zugleich alt und jung wirkt. Als Offizial Thorsten Weil aus Freiburg den Blutschrein öffnet, verdichtet sich der Moment zu einem sichtbaren Zeichen: Geschichte wird Gegenwart. Zwischen den vielen Pilgern fallen in diesem Jahr besonders die...

Kultur
Das Dreifaltigkeitsfest näher – und mit ihm die Einladung zu Gottesdiensten, Andachten, Ausflügen und Wallfahrten, nicht zuletzt nach Walldürn, wo sich religiöse Tradition und frühsommerliche Landschaft auf besondere Weise begegnen.
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Bildergalerie und Essay.
Mai adé und Vorfreude auf den kommenden Monat Juni.

Der Mai nimmt Abschied – nicht leise, sondern mit jener eigentümlichen Mischung aus Schwüle, Erwartung und landschaftlicher Pracht, die den Frühling in seinen letzten Tagen noch einmal zur großen Bühne werden lässt. Bereits am Morgen des vorletzten Maitages zeigt das Thermometer gegen neun Uhr 27 Grad Celsius, und über den Feldern liegt jene schwere Wärme, die einen Wetterwechsel ahnen lässt. Während in den Dörfern, Kommunen und Städten der Tag allmählich Gestalt annimmt, entfaltet sich entlang...

Kultur
Am Blutaltar in Walldürn.
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Bildergalerie und Essay.
Was ist das Besondere am Dreifaltigkeitsfest ?

Trinitatis – Tiefe, Trost, Tradition. Das Dreifaltigkeitsfest gehört zu jenen stillen, aber kraftvollen Höhepunkten des Kirchenjahres, die sich nicht laut aufdrängen, sondern sich wie ein feiner Faden durch die Geschichte des Glaubens ziehen. Es ist ein Fest, das nicht ein Ereignis feiert, sondern ein Geheimnis: die Beziehung Gottes zu sich selbst und zu den Menschen. Schon im Mittelalter suchten Theologen nach einer liturgischen Form, die das Ineinander von Vater, Sohn und Heiligem Geist...

Kultur
Pilgern bedeutet in Walldürn aber mehr als Ankunft. Es ist eine Bewegung nach außen und zugleich nach innen. Der Weg zwingt zur Langsamkeit, er entzieht sich dem Takt der Nachrichten und Termine, und gerade darin gewinnt er seine Symbolik: Wer pilgert, lässt etwas hinter sich und sucht zugleich etwas, das größer ist als der Alltag.
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Bildergalerie und Essay.
Blutaltar, Begegnung, Bewegung: Walldürn feiert 400 Jahre lebendige Wallfahrt

Frohe Pfingsttage in Walldürn: Sehnsucht nach Sinn, Unterbrechung und Verbundenheit. Walldürn. Es ist ein frommer in Ort im Odenwald zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Weihrauch und Wegen, zwischen Erinnerung und Erwartung. Das diesjährige Jubiläum „400 Jahre Blutaltar“ verleiht der Wallfahrtsstadt 2026 eine besondere Strahlkraft. Wer heute die Basilika betritt, spürt schnell, dass hier nicht nur ein Kunstwerk gefeiert wird, sondern ein geistlicher Mittelpunkt, um den sich seit...

Kultur
Magischer Pfingstsonntag-Morgen bei Miltenberg-Wenschdorf
Wie ein gehütetes Geheimnis liegt der Morgen über den Höhen bei Miltenberg-Wenschdorf. Der Himmel atmet in zartem Gold, und über Wiesen, Feldern und stillen Wegen ruht ein Licht, das nicht nur den Tag eröffnet, sondern die Welt für einen Augenblick verwandelt. Kein Laut scheint die Sanftheit dieser Stunde stören zu wollen; selbst der Wind streicht nur leise durch das junge Grün, als wolle er die Stille nicht wecken. Es ist ein Pfingstsonntag-Morgen, der nicht einfach anbricht, sondern sich wie ein leiser Segen über die Landschaft legt – voller Frieden, voller Duft, voller jenem stillen Zauber, der das Herz anhält und die Seele lächeln lässt.
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Bildergalerie und Essay.
Pfingsten - sonnig, aber nicht ungefährlich!

Pfingst‑Pracht‑Pausenlust. Pfingsten zeigt sich in diesem Jahr, als hätte der Sommer im Odenwald, im Spessart, im Maintal und im Taubertal einen Probetag eingelegt. Die Sonne hängt über den Hügeln wie ein gut gelaunter Scheinwerfer, der einfach nicht ausgehen will. Der Deutsche Wetterdienst meldet Temperaturen, die im Südwesten an die 34 Grad reichen – und selbst die sonst eher zurückhaltenden Täler zwischen Amorbach, Miltenberg, Wertheim und Tauberbischofsheim wirken plötzlich wie mediterrane...

Kultur
Zwischenstopp
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Bildergalerie und Essay.
Warum freuen wir uns auf Pfingsten ?

Pfingsten – Geist, Gemeinschaft, Gegenwart. Pfingsten beginnt oft unscheinbar: ein heller Morgen, der erste wirkliche Frühsommerduft, ein Kirchplatz, auf dem sich Menschen sammeln, ohne dass ein großes Fest angekündigt wäre. Doch gerade diese Zurückhaltung gehört zu seinem Wesen. Pfingsten ist ein Fest der leisen Impulse. Es erinnert an jenen Moment, fünfzig Tage nach Ostern, als die Jünger – verunsichert, orientierungslos, aber hoffnungsvoll – plötzlich den Mut fanden, wieder zu sprechen. Die...

Kultur
Gerade jetzt lohnt der Blick auf die gesundheitlichen Aspekte, die das Schwimmen so unwiderstehlich machen. Es ist ein Sport, der niemanden ausschließt – vom Kleinkind mit Schwimmflügeln bis zum Senior, der im Wasser plötzlich wieder eine Leichtigkeit spürt, die an frühere Jahrzehnte erinnert. Gelenke werden entlastet, Herz und Kreislauf gestärkt, die Lunge freut sich über rhythmische Arbeit, und der Kopf über jene besondere Stille, die nur unter Wasser entsteht. Ein Generationenbad, im besten Sinne.
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Bildergalerie und Essay.
Pack die Badehose ein!

Sonnen‑Schwimm‑Sehnsucht. Die Badesaison steht vor der Tür, auch wenn die Eisheiligen gerade noch einmal mit feuchten Fingern über die Region streichen und die Temperaturen kurz in den Keller schicken. Dieses kleine Intermezzo – ein kühler Gruß von Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und der „kalten Sophie“ – ändert jedoch nichts an der sommerlichen Grundstimmung, die sich zwischen Odenwaldhängen, Maintalauen und Mainviereck bereits breitmacht. Denn sobald der Mai nur ein wenig...

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