Alkoholisierte Jugendliche – allerhand zu tun für Polizei und Rettungsdienst

Pressebericht des PP Unterfranken vom 06.02.2016 - Bereich Unterfranken

UNTERFRANKEN. Mehrfach beschäftigten die Polizei, Rettungsdienst und Krankenhäuser am Freitagabend alkoholisierte Jugendliche, die vor allem Faschingsveranstaltungen besucht hatten. So war unter anderem ein 17-Jähriger mit knapp zwei Promille von der Polizei an seine Eltern übergeben worden.

In der Würzburger Uniklinik landete ein 16-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg gegen 18.00 Uhr. Die Polizei verständigte die Erziehungsberechtigten. Kurz vor 20.00 Uhr wurde ein stark alkoholisierter 15-Jähriger im Rahmen einer Faschingsveranstaltung in Waldbüttelbrunn auffällig. Der Rettungsdienst alarmierte die Eltern und brachte den jungen Mann in eine Klinik. Gegen 21.15 Uhr landete ein 17-Jähriger im Zuge einer Faschingsveranstaltung in Geroldshausen in der Notaufnahme einer Klinik. Ähnlich erging es einem Gleichaltrigen, der gegen 00.20 Uhr aus Bergtheim mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus kam. Kurz vor 01.00 Uhr zeigte der Atemalkoholtest bei einem 17-Jährigen in Geroldshausen knapp zwei Promille. Er wurde von der Polizei in die Obhut der Eltern übergeben.

Gerade auch bei Feiern und Veranstaltungen rund um die Faschingszeit kann Alkohol und dessen enthemmende Wirkung schnell zum Problem werden - gerade wenn er unkontrolliert in die Hände von Kindern und Jugendlichen gerät. 2015 war in 58 der Polizei bekannt gewordenen Fällen Alkohol an Kinder und Jugendliche abgegeben worden. Neben einer Anzeige durch die Polizei war oft auch ein Aufenthalt im Krankenhaus die Folge.

Die Unterfränkische Polizei wird deshalb insbesondere zur Faschingszeit ihre gemeinsamen Kontrollen mit den örtlichen Jugend- und Ordnungsämtern konsequent fortsetzen, durchführen und bei Verstößen Ermittlungsverfahren einleiten.

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