Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken vom12.08.2014: Rabiater Kneipengast - Bedienung geschlagen und Polizeiauto beschädigt - mit Pfefferspray gebändigt

HAIBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Erst hatte er am frühen Dienstagmorgen in einer Gaststätte randaliert, dann ein Polizeiauto beschädigt und schließlich noch Polizisten angegriffen. Die Beamten mussten Pfefferspray einsetzten und ihn mit Handschellen fesseln. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dabei beleidigte er auch noch die Sanitäter. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

Kurz nach Mitternacht hatte eine Bedienung in einem Lokal in der Schollstraße dem Gast keine alkoholischen Getränke mehr ausschenken wollen, da er ihrer Meinung nach bereits genug konsumiert hatte. Dies missfiel dem Mann offenbar und er versetzte der Frau mehrere Ohrfeigen. Beim Verlassen des Gastraumes beschädigte er dann noch eine Kaffeemaschine und zerschlug mehrere Flaschen Wein.

Noch während der Sachverhaltsaufnahme durch die herbeigerufene Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg in der Gaststätte kehrte der Täter an seinen Tatort zurück. Er drehte vom draußen geparkten Polizeiauto einen Außenspiegel ab und flüchtete wieder mit einem Fahrrad. Dabei wurde er aber beobachtet. Aufgrund des Zeugenhinweises setzten die Polizeibeamten dem Flüchtenden nach und beobachteten ihn beim Betreten eines Wohnanwesens. Noch bevor er die Wohnungstüre schließen konnte, gelang es den beiden Polizisten, ihm in den Hausflur zu folgen. Dort attackierte der Mann die Beiden sofort mit einem Besenstiel.

In die Situation griff zusätzlich dann auch noch die Mutter des 31-Jährigen ein und versuchte, die Beamten aus der Wohnung zu drängen. Nachdem der Randalierer vom Besenstil zu einem Eishockeyschläger gewechselt hatte und damit auf die Beamten losging, setzten diese Pfefferspray ein. Letztlich überwältigte und fesselte die Streifenbesatzung den Mann und führten ihn zum Polizeiauto. Dort setzte der Mann seine verbalen und körperlichen Angriffe gegen die Ordnungshüter fort.

Ein Krankenwagen brachte den 31-Jährigen, der bei der Abwehr seines Widerstandes leicht verletzt worden war, in ein Aschaffenburger Krankenhaus. Dabei ging er wiederum verbal gegen die Sanitäter vor. In der Klinik wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe bei dem Beschuldigten durchgeführt. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und auch Sachbeschädigungen.

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