Den Worten Taten folgen lassen-
Zwei neue Ministrantinnen aufgenommen
- Der Erntekorb (gestaltet vom Familiengottesdienstteam) vor dem Beitrag der Gläubigen
- Foto: Nina Reuling
- hochgeladen von Nina Reuling
„Lass aus Worten Taten wachsen“ war das Motto des Familiengottesdienstes am 27.09.26 in der Pfarrkirche St. Jakobus. Pfarrer Kleinhenz freute sich sehr, dass an diesem Tag zwei neue Ministrantinnen in die Gemeinschaft der Miltenberger Minis aufgenommen werden würden. Er übergab das Wort an Anke Küster vom Familiengottesdienstteam, die die Gläubigen darüber abstimmen ließ, ob die von den Kindern genannten Vorsätze „ab heute räume ich jeden Tag ohne Widerworte die Spülmaschine aus“, „ich streite nicht mehr mit meinen Geschwistern“ bzw. „ich lerne jeden Tag meine Vokabeln“ nur Worte seien oder ob diese Vorsätze auch in die Tat umgesetzt werden würden. Unsere Erfahrung lehre uns, dass es oft leichter sei, etwas nur zu sagen als es auch zu tun. Pamela Bofinger trug die Lesung vor. Darin ging es um eine Werkzeugkiste, in der eine Familie kein Werkzeug, sondern schön glänzende Worte aufbewahrte. Jeden Sonntag holte die Familie die Kiste hervor und schaute sich die Worte „Hilfsbereitschaft“, „Trost“ und „Liebe“ an. Unter der Woche passierten alltägliche Dinge: Der kleine Bruder fiel vom Fahrrad; die Oma konnte die schweren Einkauftaschen kaum tragen; ein neuer Schüler stand einsam auf dem Pausenhof - jedes Mal blieb die Kiste zu. Als die Kiste am Sonntag geöffnet wurde, glänzten die Worte nicht mehr, sie waren eingestaubt. Das Wort „Liebe“ flüsterte aus der Kiste: „Worte sind wie Werkzeuge. Wenn man sie nur in der Kiste liegen lässt, sind sie nutzlos. Ein Wort wird erst dann lebendig, wenn ihr es in Taten verwandelt.“ Nun seien alle eingeladen zu überlegen, was er oder sie wachsen lassen wolle, womit wir heute nach dem Gottesdienst beginnen wollten. Worte wie „Zeit für die Familie“, „Freude“, „Geduld“, „Verständnis“ wurden auf die ausgeteilten Bilder von Früchten und Gemüse geschrieben und dann dem Erntekorb an der Pinnwand hinzugefügt. Dann legten Carla Chmiel und Adele Nunes Cunha vor Diakon Florian Grimm und vor der Gemeinde ihr Ministrantenversprechen ab. Sie erklärten sich dazu bereit, den Ministrantendienst mit Freude zu übernehmen, zur Verkündigung der Frohen Botschaft beizutragen und sich mit ihren Talenten in die Gemeinschaft der Minis einzubringen. Nach dem Anlegen der Ministrantengewänder segnete Diakon Grimm die Umhängekreuze und die neuen Ministrantinnen. Erika Kraft dankte den beiden Mädchen im Namen des Gemeindeteams für die Übernahme dieses wichtigen Dienstes; sie stellte heraus, dass es heutzutage Mut brauche, zu sagen, ich bin in der Kirche aktiv. Sie dankte Oberministrantin Lea Miltenberger für die Vorbereitung der beiden neuen Minis und auch den Eltern für die Unterstützung ihrer Töchter. Die Gemeinde bedankte sich bei den beiden Mädchen mit einem großen Applaus dafür, dass sie ihren Worten Taten folgen lassen. Pfarrer Kleinhenz segnete die Erntegaben und sprach dem Familiengottesdienstteam ein herzliches „Vergelts Gott“ für die inhaltliche und musikalische Gestaltung der Messfeier aus. Das Kirchencafé schloss sich an.
Nina Reuling
Autor:Nina Reuling aus Miltenberg |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.