3. Oktober 2019
Engelberg-Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt

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„Du guter Hirt, Herr Jesus Christ, steh deiner Kirche bei, dass über allem, was da ist, ein Herr, ein Glaube sei.“ Vereint in diesem einen Glauben versammelten sich Menschen aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt am 3.10.2019 in Miltenberg-Nord zur traditionellen Engelberg-Wallfahrt. Mit dem Pilgersegen erbat Pfarrer Jan Kölbel Gottes Schutz für die Wallfahrt, bevor sich die Teilnehmer unter der musikalischen Begleitung der Odenwälder Trachtenkapelle Wenschdorf-Monbrunn singend und betend auf den Weg zur ersten Station an der Maria-Hilf-Kapelle machten. Unterwegs wurde Gott für alle Haupt- und Ehrenamtlichen im kirchlichen Bereich sowie alle Menschen, die sich für andere einsetzen, gedankt. An der Maria-Hilf-Kapelle ehrte man die Gottesmutter für ihre Bereitschaft, sich auf Gottes Pläne einzulassen, mit Gesang und Gebet. Auf dem weiteren Weg zum Engelberg ersuchte man mit einem Bittgebet Gottes Beistand für alle Menschen, die Verantwortung tragen, alle arbeitenden und arbeitssuchenden, alle Partnerschaften, Familien und alten Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft. An der zweiten Station im Franziskusgarten auf dem Engelberg wurde der „Sonnengesang“ des Heiligen Franz von Assisi gebetet. Dieses Gebet ist ein spirituelles Zeugnis für die Verehrung von Gottes Schöpfung durch den Heiligen Franziskus. In der Klosterkirche wurden die Gläubigen von Pater Richard herzlich begrüßt, der Gott selbst als Ziel der Wallfahrt und als Lebensziel herausstellte. Pfarrer Kölbel thematisierte in seiner Predigt den momentan sehr aktuellen Umweltschutz - im christlichen Sinne die „Bewahrung der Schöpfung“ - als Aufgabe eines jeden Christen, genauso wie Glaubensverkündigung und Nächstenliebe. Protest allein reiche hierfür nicht aus. Es gelte vielmehr, zu prüfen, wie jeder ganz persönlich sein Leben gestalte und es zu ändern, wenn es erforderlich sei. Auch der Einsatz für den Schutz des schwachen und wehrlosen Lebens sei Teil der Bewahrung der Schöpfung. Die Frage des Pfarrers „Welches Klima verbreite ich in meiner Umgebung?“ regte zum Nachdenken über eigene Verhaltensweisen in der Familie und im Kollegenkreis an. Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Kölbel allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten, besonders den Musikern und den aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft zusammengekommenen Messdienern. Anschließend bestand die Möglichkeit, die erlebte Glaubensgemeinschaft in einer Tischgemeinschaft in der Klosterschänke fortzusetzen.
Text: Nina Reuling
Bilder: Martin Winkler

Autor:

Nina Reuling aus Miltenberg

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