Einweihung des Walter Reis Instituts und ein weiterer Schritt Richtung Zukunft

Erfinder und Tüftler  finden im neu eröffneten Walter Reis Institut eine neue Heimat
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  • Erfinder und Tüftler finden im neu eröffneten Walter Reis Institut eine neue Heimat
  • hochgeladen von Sylvia Kester

Schon seit Jahren fördert die gemeinnützige Walter Reis Stiftung Obernburg in der Region „Bayerischer Untermain“, Schulen, Hochschulen und Institutionen auf dem Gebiet Naturwissenschaften und Technik. Am 26. September fand nun die offizielle Einweihung des neu gegründeten Walter Reis Institutes (WRI) in den Räumlichkeiten Im Weidig 5 in Obernburg statt.

In seinem Grußwort an die zahlreich geladenen Gäste sprach der 83-jährige Unternehmer und Stiftungsvater Walter Reis über die Beweggründe zu dieser Institution. „Wir möchten Menschen mit Ideen helfen, diese auszuprobieren, zu verwirklichen, aber sie notfalls auch vor irrigen Vorstellungen zu bewahren.“ Walter Reis war selbst mit 23 Jahren ein Idealist und hatte damals, unter keinen leichten Bedingungen, die Chance genutzt, seine Ideen zu realisieren. Die Erfahrung von nunmehr 60 Jahren haben ihn zu diesem Projekt bewegt.
Die wichtigsten Ressourcen für das Unternehmen seien, wie er betonte, nicht Räumlichkeiten, Werkstatt oder Lager, es sind die „Experten“. Unternehmer und Fachleute werden dazu eingeladen mitzuwirken, denn ohne Innovation hat Deutschland keine Zukunft.

Von 7 bis 77 - Aus Menschen Erfinder machen

Der Unternehmer baut mit dem Institut auf ein dreistufiges Modell: experimentieren – forschen – entwickeln. Das WRI ist offen für Menschen, Schüler, Lehrer oder Studenten. Eben für alle die Ideen und Entwicklergeist haben. Außerdem sollen regelmäßig unter dem Motto "Wissen für alle" Vorträge mit hochrangigen Vertretern aus Forschung und Wissenschaft angeboten werden. Der erste Termin der Vortragsreihe findet am 2. Dezember von und mit Topreferent Prof. Dr. Gerhard Sextl, dem Leiter des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung Würzburg, statt. Thema: „Antworten der Wissenschaft auf die drängendsten Fragen der Menschheit“.

Ein wesentliches Ziel der Stiftung ist es, mit einem dreistufigen Modell die Begeisterung für moderne Technik bei Kinder und Jugendlichen zu wecken und Forscher-, Entwickler- und Unternehmergeister bei Menschen jeden Alters in unserer Region in Kooperation mit den Hochschulen zu fördern. Dabei will man an bereits bestehende Bildungsaktivitäten anknüpfen, aber auch neue Formate und Initiativen ermöglichen, um auf diese Weise die Innovationskraft der Region zu stärken und zu einer nachhaltigen, positiven, wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen. Das Institut verfügt neben Büro und Präsentationsräumen nämlich auch über einen hochwertig ausgestatteten Labor- und Lehrbereich und neueste Apparate zur Metallverarbeitung.

Die Gäste hatten Gelegenheit die Wege des WRI zur Förderung von Innovationsgeist kennenlernen, der vom Experimentieren im Kindesalter bis zum wissenschaftlichen und praktischen Support beim Erfinden und Entwickeln führt. Es waren zur Einweihung auch junge Tüftler anwesend, die ihre Ideen bereits umgesetzt haben und diese nun den Gästen vorstellten.
Am Sonntag, 30. 09., stellt sich das Institut von 10 - 16 Uhr mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vor.

Weitere Infos unter www.wri-obernburg.de

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