Bildergalerie und Essay.
Symbol der Besinnung, Umkehr und Erneuerung.
- Das Aschenkreuz, das wir uns auf die Stirn zeichnen lassen, sei ein tiefes Zeichen der Verbundenheit mit Jesus Christus, sagte Pfarrvikar Krzysztof Winiarz in Miltenberg- Schippach in seiner Predigt beim Abendgottesdienst am 19. Februar 2026.
- hochgeladen von Roland Schönmüller
Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit.
Aschermittwoch in der PG St. Antonius Erftal und Höhen.
Austeilung und Weitergabe des Aschekreuzes.
Am Aschermittwoch wurde in den Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen das Aschekreuz ausgeteilt.
In den Tagen vor dem ersten Fastensonntag wurde das Zeichen der Umkehr zudem an jene Gemeindemitglieder weitergegeben, die nicht am Aschermittwoch teilnehmen konnten.
Die gesegnete Asche erinnere an die Vergänglichkeit des Lebens und zugleich an den Neubeginn, der aus dem Glauben erwachse, betonte Pfarrer Artur Fröhlich in Eichenbühl.
Das Aschenkreuz, das wir uns auf die Stirn zeichnen lassen, sei ein tiefes Zeichen der Verbundenheit mit Jesus Christus, sagte Pfarrvikar Krzysztof Winiarz in Miltenberg- Schippach in seiner Predigt beim Abendgottesdienst am 19. Februar 2026.
Es erinnere uns daran, dass Jesus selbst in die Wüste ging, um zu beten und sich ganz auf Gott auszurichten.
Die Asche sage uns: Wir seien Menschen mit Fehlern, aber wir dürften jederzeit zu Gott umkehren.
Dieses graue Kreuz sei kein Zeichen der Trauer, sondern der Hoffnung. Es zeige, dass wir als Christen gemeinsam auf dem Weg zum Osterfest seien.
Sein Appell: „“In den kommenden Wochen wollen wir bewusst Platz schaffen für Gott und einander wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.
So wie Jesus Lasten getragen hat, hilft uns dieses Ritual, unseren eigenen Ballast abzuwerfen.
Das Aschenkreuz verbindet uns als Gemeinschaft im Glauben an die Auferstehung. Es ist Gottes Zusage an uns: Du bist wertvoll und darfst neu anfangen.“
Fazit:
Aschermittwoch in der PG St. Antonius Erftal und Höhen
Austeilung und Weitergabe des Aschekreuzes
Am Aschermittwoch erfolgte in den Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen die Austeilung des Aschekreuzes.
In den Tagen vor dem ersten Fastensonntag wurde das Zeichen der Umkehr zudem an jene weitergereicht, die nicht am Aschermittwoch teilnehmen konnten.
Die gesegnete Asche sprach ohne Worte.
Sie erinnerte daran, dass unser Weg im Staub beginnt und im Licht Gottes seine Vollendung findet.
Wer das Kreuz aus Asche empfing, spürte den stillen Zuspruch, der in diesem uralten Zeichen wohnt:
dass Gott uns nicht an unserer Brüchigkeit misst,
sondern an unserer Bereitschaft, neu zu beginnen.
So wurde die Asche in den Gemeinden des Erftals und der Höhen zu einem zarten, aber kraftvollen Ruf:
loszulassen, was beschwert,
aufzubrechen zu dem, was heilt,
und die kommenden Wochen als einen Weg der inneren Klärung zu gehen.
In dieser Haltung begann für die Gläubigen die österliche Bußzeit – getragen von der Hoffnung,
dass Gott selbst aus dem Staub neues Leben wachsen lässt.
Bedeutung und Brauchtum des Tages zwischen Fasching und
Fastenzeit
Eichenbühl -
Am Aschermittwoch
beginnt sie, die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Karneval, Fasching und Fastnacht sind vorüber – das Fasten kann nun beginnen.
Start der
Fastenzeit
.
Der
Aschermittwoch
markiert somit zugleich den Beginn der christlichen Bußzeit. Diese österliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet mit der
Karwoche. Sie umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbracht hat.
40 Tage fastete Jesus in der Wüste (Matthäus 4,2). 40 Tage sollen auch die feiern, die nach ihm benannt sind. Im Kalender liegen übrigens zwischen Aschermittwoch und Ostern mehr als 40 Tage, aber die Sonntage dazwischen sind nach Auffassung der Kirche Gedenktage der Auferstehung Jesu und gelten nicht als Fasttage.
„Bedenke Mensch …!“
Der Priester besprengt die Asche, die aus verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wurde, mit Weihwasser und zeichnet den Christinnen und Christen ein Aschenkreuz auf die Stirn. Dazu spricht der Priester die Worte: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder „Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium!“
Asche, von der der Aschermittwoch also seinen Namen hat, galt seit alter Zeit als ein Zeichen der Wertlosigkeit, der Vergänglichkeit und des Todes.
Die Asche erinnert zum einen an die Vergänglichkeit des Menschen und versinnbildlicht zum anderen, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann.
Der Brauch der öffentlichen Buße ging später immer mehr zurück. Stattdessen entstand Ende des elften Jahrhunderts die Sitte, dass der Priester im Gottesdienst den Gläubigen ein Kreuz aus gesegneter Asche auf de Stirn zeichnete. Damit sollten sie zur Buße ermahnt werden.
Früher war für die gesamte Fastenzeit mit nur einer täglichen Mahlzeit ein strenges Fasten vorgesehen. Mittlerweile gilt dieses nur noch für den Aschermittwoch und Karfreitag. Allerdings gibt es heute viele Formen des Fastens und des Verzichtes. Neben dem Verzicht auf Alkohol, übermäßiges Essen und Konsumgüter gibt es Initiativen wie SMS-Fasten oder Autofasten.
Nach dem weltlichen Treiben zum Karneval setzt mit dem Aschermittwoch eine neue Zeit an, die durch Besinnung und Umkehr geprägt ist.
Dieser plötzliche Abbruch des Faschings war offenbar nicht immer leicht in der Praxis zu verwirklichen, wie eine Fülle obrigkeitlicher Verbote des 15. bis 17. Jahrhunderts belegt.
Viele Bräuche zu Aschermittwoch zeigen die Abkehr vom Karneval mit seinem fröhlichen und ausgelassenen Treiben und die Hinwendung zu einem Leben in Buße.
Autor:Roland Schönmüller aus Miltenberg |
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