Bundestagswahl am 24. September 2017 - Gehen Sie wählen!

Am 24. September 2017 ist die Bundestags-Wahl. Es ist wichtig, wählen zu gehen, denn jeder und jede Wahlberechtigte sorgt für die Gestaltung der eigenen Zukunft. Das Wahlrecht ist eine Säule der Demokratie. Wer nicht wählen geht und die Wahlbeteiligung niedrig hält, trägt dazu bei, dass extremistische Parteien größeren Einfluss haben. Auch wenn man nur einen leeren Stimmzettel abgibt, zählt das und drückt eine Protesthaltung aus. Es gibt zehn gute Gründe zu wählen. Wer am Wahltag verhindert ist, dem ist geraten, die Briefwahl zu nutzen.

1. Wählen zu gehen ist ein Privileg einer demokratischen Grundordnung.
Im Artikel 20 Abs. 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist garantiert, dass jeder Wahlberechtigte aktiv an der Demokratie mitwirken kann. In vielen Ländern ist das nicht selbstverständlich.
2. Es kommt auf jede einzelne Stimme an, denn das Ergebnis kann sehr knapp ausgehen.
3. Wird kein Stimmzettel abgegeben, dann entscheiden andere, im schlimmsten Fall eine Minderheit, welche Partei und welche Abgeordneten in den Bundestag kommen.
4. Zur Wahl gehen ist der beste Schutz gegen Extremismus. Eine hohe Wahlbeteiligung kann diese politischen Strömungen klein halten oder sogar blockieren.
5. Eine Wahlverweigerung ist keine Protesthaltung, sie stärkt nur jene, die den Rechtsstaat und Demokratie schwächen wollen.
6. Die Politik der Gegenwart entscheidet über die Zukunft. Wer heute auf sein Wahlrecht verzichtet, verpasst es, die eigene Zukunft mitzugestalten.
7. Mit dem Wahlrecht nimmt jede Stimme Einfluss auf die Politik
8. Auch ein ungültiger Stimmzettel trifft eine Wahlaussage. Das kann das Wahlergebnis zwar weder positiv noch negativ beeinflussen, denn es wurde ja kein Kandidat, bzw. eine Kandidatin präferiert. Aber viele ungültige Stimmen setzen ein symbolisches Signal und sagen aus, dass die Parteien und ihre Kandidaten es scheinbar nicht schaffen, die breite Bevölkerung zu repräsentieren.
9. Niemand ist gezwungen, zur Wahl zu gehen. Aber in einer demokratisch geprägten Gesellschaft ist es eine Bürgerpflicht, und jeder Einzelne steht in der Verantwortung. Eine dauerhaft niedrige Wahlbeteiligung trägt dazu bei, dass es kein reelles Abbild des Wählerwillens mehr gibt. Eine Minderheit entscheidet, von wem wir regiert werden.
10. Das Wahlergebnis entscheidet, wer Bundeskanzler wird, denn der gewählte Bundestag wählt den Kanzler, bzw. die Kanzlerin. Jede einzelne Stimme entscheidet mit, welche Partei den nächsten Regierungschef/chefin stellt, die Person, die in den nächsten vier Jahren die Regierungsgeschäfte führt, die Bundesminister einsetzt und die Leitlinien der Politik der Bundesregierung verantwortet.

Hier wird das Wahlsystem noch einmal ausführlich erklärt (Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg)Hier geht's zum Wahl-o-mat

Autor:

meine-news.de Redaktion aus Miltenberg

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